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Review: Thirteen Wars
 
FIRE AT WILL

Album:
 FIRE AT WILL, 2008, Eigenvertrieb

Stil:
 Thrash Metal

Tendenz:
 Diese Demo mit sechs Songs zeigt einmal mehr, dass es in Deutschland guten bis sehr guten Thrash Metal gibt. Damit reihen sich Thirteen Wars nahtlos in die Riege weiterer ostdeutscher Bands wie beispielsweise Loco, Burning Motors, Eisregen oder Tonkraft, wenn auch die Stilrichtung nicht immer übereinstimmt. Aber der Wille zählt! Musikalisch ein in sich stimmiges Album, was wohl jeden Thrash Metal Fan begeistern wird. Dürfte ich eine Note vergeben, so wären 5,5 bis 6 angebracht. Doch stelle ich die Frage: "Wieder eine deutsche Band, mit besten Zukunftsaussichten?"  M.U., 20.08.2008

Review:
 Wie man aus der Einleitung herauslesen kann, macht die Band nicht viel Federlesen. Schon der erste Song "Inconvincing" zeigt, wo es lang geht. Nämlich in Richtung gnadenlosen Thrash Metal. Nach ein paar nach Fliegeralarm klingenden Tönen legen sie so richtig los. Voller Speed und voller Düsternis ist angesagt. Dies wird durch die tiefe Stimmlage des Sängers eindrucksvoll untermalt.

Ohne Umschweife geht es weiter mit "Lifeless Attack". Hier hat man anfangs den Eindruck, es handle sich um eine Punkband. Den die ersten Töne erinnern einen an die gut alte deutsche Punkband Slime. Aber das dauert nicht lange und der Song wird härter und härter. Die Gitarren schrubben, was die Saiten hergeben. Der Gesang erreicht eine Stimmlage, wo man es mit der Angst bekommt, dass die Boxen gleich das Zeitliche segnen werden.

"The Temple of Fear" beginnt mit chaotischen Gitarrenriffs. Doch dann schweift man in Richtung Highspeed-Thrash Metal ab und der Song wird wirklich extrem schnell herunter geschruppt. Gesanglich geht man allerdings keine Experimente ein und bleibt bei der gewohnten Stimmlage. Das macht das Album bisher aber schon sehr harmonisch.

Mit "Thanks for your Hypocrisy" und "Reign of Terror" nähern wir uns bereits dem Ende. Diese repräsentieren eine gelungene Mischung aus Thrash- und Speed-Metal. Der immer noch tiefe Gesang, der manchmal schon in Sprechgesang ausartet, hat so einen feinen Anklang an diverse Punkbands. Aber das steht dem Song relativ gut.

Das Ende bildet "Paralyzed Force". Anfänglich hat man den Einruck, es handelt sich um einen Studiomitschnitt. Aber weit gefehlt. Ansonsten gibt es zu den Vorgängersongs wenig Neues. Aber da man sich den eingeschlagenen Pfaden bewegt, wird das Album insgesamt geschlossen abgeschlossen.

Fazit: Das Beste neben der Musik ist der Vermerk auf der Rückseite, der da lautet: "Thirteen Wars recommendend that this album is played at maximum volume only!" Dieser Spruch beschreibt wohl die Stilrichtung dieser Band am allerbesten. Das Motto erinnert fast an eine Abwandlung von "Hard Harder Heavy - Laut Lauter Boxenkiller". Mit dieser Demo haben Thirteen Wars auf jeden Fall einen guten Einstieg ins Metal-Geschäft geschafft.
Übrigens, die CD birgt noch eine kleine Überraschung. Nach dem sechsten Song gibt es sechsmal fünf Sekunden Pause, bevor ein paar Impressionen aus den Studioalltag folgen.

Titel-Liste:
 
  1. Inconvincing
  2. Lifeless Attack
  3. The Temple of Fear
  4. Thanks for your Hypocrisy
  5. Reign of Terror
  6. Paralyzed Force

Laufzeit:
 26:10 Min.

Band-Infos:
 
  • www.thirteenwars.com 


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