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Review: Trident Winter |
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Album:
| | TRIDENT WINTER, 2008, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Die Australier Trident Winter klassischen Heavy Metal mit stellenweise starkem Hard Rock Einschlag (sie kommen ja auch aus Austalien), dem man zumindest in der Instrumentalisierung nichts vorwerfen kann. Warum jedoch noch niemand diesem Sänger gesagt hat, wie furchtbar er rumheult, ist mir ein Rätsel. | | M.S. 01.02.2009 |
Review:
| | Schade, dass man im Jahre 2009 immer noch die technischen Möglichkeiten hat, um bei Tonträgern einzelne Instrumente einfach abzuschalten, denn dann hätte das Debüt der Australier Trident Winter richtig Laune gemacht. So führt aber kein Weg an der Heulboje Simon Hallett vorbei, dessen Gequietsche absolut unausstehlich ist und dem Gesamtsound der Band keine Chance lässt, angemessen bewertet zu werten.
Dieser ist nämlich alles andere als schlecht. Beim Opener "Rockin' Rebell" bekommt man beispielsweise wunderbaren Hard Rock zu Gehör, der in allen Belangen überzeugen kann: wunderbares Riff, nettes Solo und eigentlich auch ein absolut akzeptabler Refrain, wenn…ja wenn da eben nicht diese furchtbare Stimme wäre! Tut mir ja echt leid, aber man schafft es wirklich nicht die Musik nur annähernd zu genießen!
Ich versuche trotzdem einmal "am Gesang vorbei zu hören" und so bin ich schon bei "Sacrifice", einem echten Heavy Metal Song, der Gitarren-technisch stellenweise stark an alte Iron Maiden erinnert.
Absolut überzeugend ist der Beginn von "Taste the Fire": Es beginnt nämlich akustisch und endlich kann man auch den Gesang lassen, da Herr Hallett nicht mehr jault wie ein Schlosshund sondern in tieferen Gefilden bleibt, die er scheinbar deutlich besser zu beherrschen scheint. Leider hat jedes ruhige Intro ein Ende und dann zeigt sich wieder das alte Bild, was mich schnell zum nächsten Song wechseln lässt...
...der sich "Kings of the World" nennt und meiner Meinung das Highlight der EP darstellt. Zwar wird nicht viel anderes geboten als bei den Songs zuvor, doch werden eben diese Elemente konsequent und in absolut ansprechender Weise durchgezogen, was "Kings of the World" zu einem richtig guten Song macht.
Zum Abschluss gibt es dann noch "Revolution Time", das allerdings nichts mehr Neues bringt.
Fazit: Schade aber wahr: Ich war geradezu froh, als ich die 25 Minuten überstanden hatte und Trident Winter Trident Winter sein lassen kann. Ein hartes Urteil, aber bei diesem Gesang ist es wirklich keine Freude sich der Band zu widmen. |
Titel-Liste:
| | - Rockin' Rebel
- Sacrifice
- Taste the Fire
- Kings of the World
- Revolution Time
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/tridentwinterland
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