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Review: DevilDriver |
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Album:
| | THE FURY OF OUR MAKER'S HAND, 2005, Roadrunner |
Stil:
| | Thrash Metal, Death Metal |
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 02.07.2005 |
Review:
| | Eins wird jedem Zuhörer sofort klar. Spätestens nach 52 Sekunden entfesseln Devildriver mit Front-Schreihals Dez Fafara einen wahren Dampfwalzensound. Es groovt an jeder Ecke, die Gitarrentürme sind nahezu beängstigend, und wen das noch nicht das Fürchten gelehrt hat, den ereilt es spätestens beim Erstkontakt mit Dez überdreht-abartigen Geschrei.
"End of the Line" kann mit Riffs aufwarten, die ebenso von Bands wie Testament stammen könnten. Bei hat allen Songs ist der Drumbeat so gewaltig, dass man eher den Eindruck hat in einer riesigen in Panik geratenen Rinderherde mitzurennen. Wer stehenbleibt, wird überrollt.
Mit "Hold back the Day" und "Pale Horse Apocalypse" bewegen sich die Mannen schon fast in Richtung Death Metal.
Das Stück "Bear Withness unto" erinnert sehr an Exodus und zeigt deutlich, wie gnadenlos Stimme und Instrumente herangenommen werden.
Fazit: Die Produktion ist unter der Leitung von Colin Richardson hervorragend gelungen. Der Sound kommt genauso aus den Boxen, wie es soll: mörderisch fett.
Und warum dann nur 5,5 Punkte?
Ganz einfach. Zuerst ist das Album insgesamt gesehen, ziemlich gleichförmig ausgefallen. Selbst der Einsatz durchaus moderner Elemente und variable Drumbeats lassen daran keinen Zweifel. Es bleibt mir zu wenig hängen. Was noch hinzu kommt ist das permanente Gekreische von Dez welches auf Dauer eher abstumpft, als wirkt.
Lediglich beim letzten Song "The Fury of our Maker's Hand" singt Dez den Refrain annähernd normal. Damit haben die Jungs an einige Chancen für Auflockerung verspielt. Etwas mehr 'Stimme' bei "Hold back the Day" oder "Ripped Apart" und die Sache hätte anders ausgesehen.
Ich glaube auch nicht, dass dies den tatsächlich als gnadenlose Hassbrocken vorgetragenen Songs wirklich geschadet hätte.
Deshalb sind's nur 5,5 geworden - sorry Jungs - no Bonus! |
Tipp:
| | Die Form ist aufsteigend und Devildriver haben exzellente Zukunftsperspektiven. Vielleicht klappt's ja beim nächsten Mal auch mit dem Gesang. |
Titel-Liste:
| | - End of the Line
- Driving down the Darkness
- Grindfucked
- Hold back the Day
- Sin & Sacrifice
- Ripped Apart
- Pale Horse Apocalypse
- Just run
- Impending Disaster
- Bear Withness unto
- Before the Hangman's Noose
- The Fury of our Maker's Hand
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Laufzeit:
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