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Review: Bruce Dickinson |
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Album:
| | TYRANNY OF SOULS, 2005, Mayan Records |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | J.G., 18.01.2006 |
Review:
| | Es gibt einfach Typen, für die kommen Begriffe wie Entspannung und Erholung im Sprachschatz einfach nicht vor. Da machen die Kreativlinge der "eisernen Jungfrau" gerade mal ein Päuschen und ehe man sich versieht ist Ober-Workaholic Bruce Dickinson im Studio, um ein Solo-Scheibchen einzuspielen. Und wenn er etwas macht, dann kann man auch sicher sein, dass die Sache Hand und Fuß hat. Ein paar Telefonate und schwupps hat er Roy Z als Gitarrenzauberer mit an Bord. Was soll da noch schief gehen?
Schon nach wenigen Augenblicken macht das Intro "Mars within" dem eigentlichen Opener "Abduction" Platz. Und der braucht jede Menge davon, denn gleich zu Beginn zieht Bruce den Knüppel aus dem Sack und verpasst dem schlafmützigen Zuhörer eine volle Packung direkt auf den Hörnerv.
Aber keine Angst, es geht gleich weiter im Takt. "Soul Intruders", ein Headbanger erster Güte mit garantiertem Ohrwurm-Refrain schürt das Feuerchen noch mehr an. Auch die Gitarren dürfen mal vor die Türe und zeigen, was sie können.
Dass sich Heavy und Melodie nicht ausschließen, zeigt "Kill Devil Hill" in eindrucksvoller Art und Weise. Mit einem Heavy-Riff am Anfang, ist der folgende Refrain hochgradig melodisch und trotzdem klingt alles, wie aus einem Guss.
Aber auch die leisen Töne sind für Meister Bruce keine echte Herausforderung. Hauptsächlich mit akustischer Begleitung vermittelt die Ballade "Navigate the Seas of the Sun" einen authentischen und frischen Eindruck - ohne Schmalz oder Pathos. Da sollten sich manche Möchtegerns eine Scheibe abschneiden.
Schluss mit lustig, heißt es bei "River of no Return". Synthie und knarrende Gitarren machen deutlich, dass dies wohl keine weitere, gewöhnliche Ballade wird. Der Mid-Tempo-Epos erschließt sich erst bei mehrfachem Anhören. Egal ob Instrumente oder der variable Gesang von Bruce - es gibt auch nach dem fünften Durchlauf neues zu entdecken.
Ein weiteres Highlight ist "Power of the Sun". Einmal gehört und schon kann man den Refrain mitsingen. Nach ein paar gemächlicheren vorangegangenen Stücken ist es mit dem deutlich flotteren Takt zudem eine willkommene Abwechslung.
Bei "Devil on a Hog" wird auch der Fan von gutem alten Hard Rock voll auf seine Kosten kommen. Vieles klingt vertraut und doch nicht angestaubt.
Darf's ein bisschen Disharmonie sein? Na klar, immer her mit "Believel" - und mit den abschließenden Glocken wird dann im wahrsten Sinne des Wortes das Ende des Albums eingeläutet.
"Tyranny of Souls", ein Mid-Tempo-Walzer sorgt für einen würdigen Abgang. Nach zweieinhalb Minuten wird dann nochmal gehörig aufs Gaspedal gedrückt. Fingerkuppen und die Gitarrenverstärker haben hinterher sicherlich die optimale Betriebstemperatur erreicht und sich eine Pause verdient. Bis - na bis die Repeat-Funktion greift, was sonst!
Fazit: Fan, was willst Du mehr? Es war alles dabei: Fette Riffs, eingängige Melodien, DoubleBass, variabler Gesang, jede Menge Gitarren-Soli - hab ich was vergessen?
Naja, eigentlich hätte es auch noch länger dauern dürfen, aber Quantität ersetzt bekanntermaßen nicht immer die Qualität. Und von Letzterem gab es hier reichlich. |
Tipp:
| | Liebhaber von modernem Hard Rock/Heavy Metal können bedenkenlos zugreifen. Iron Maiden-Fans sollten sich anhören, wie ihre Lieblinge klingen könnten. |
Titel-Liste:
| | - Mars within
- Abduction
- Soul Intruders
- Kill Devil Hill
- Navigate the Seas of the Sun
- River of no Return
- Power of the Sun
- Devil on a Hog
- Believel
- Tyranny of Souls
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.screamforme.com  |
Weitere Reviews:
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Bandinfos |
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