News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Umfrage bis 20.05.2012
Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Dreamland
 
EYE FOR AN EYE

Album:
 EYE FOR AN EYE, 2007, Dockyard 1

Stil:
 Power Metal / True Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 10.01.2007

Review:
 Dreamland, eine schwedische Power Metal-Band, schickt sich an, ihr zweites Werk unter die Leute zu bringen. Nein, nicht Dragonland oder Dream Evil oder Dreamtale, bei dieser Anzahl namensähnlicher Skandinavier kann man schon mal den Überblick verlieren.

Schon das Debüt offenbarte einige der Qualitäten der fünf Schweden. War dieses jedoch deutlich geprägt vom US Metal der 80er Jahre, so hat man nun versucht, mehr in Richtung True Metal mit noch mehr gefälligen Hooklines zu marschieren und der Nummer 1 im eigenen Lande, Hammerfall, einen gehörigen Schritt näher zu kommen.

Diese haben scheinbar kein Problem mit ihren Mitbewerbern. Im Gegenteil, man arbeitet sogar gut zusammen. Joacim Lundberg ist an für sich schon mit einer markanten Stimme ausgestattet, die recht gut zur musikalischen Ausrichtung passt. Aber es kann niemals schaden, wenn Genregrößen über die Schulter blicken, wie Namensvetter Joacim Cans, seines Zeichens Hammerfall-Frontmann. Klar, dass stellenweise deutlich der entsprechende Spirit der Großen durchblitzt und manche Gesangslinien ein gewisses Deja Vu auslösen. Aber immer noch besser "Deja Vu" als ein verächtliches "Puh".
Auch produtionstechnisch lässt man nichts anbrennen und holt sich King Diamond Gitarrist Andy LaRocque ins Boot. Mit Sicherheit eine Wahl, die der Scheibe nicht geschadet hat. Aber nun zum musikalischen Teil.

"Eye for an Eye", sicherlich ein repräsentativer Opener, zeigt sofort die konsequentere Ausrichtung auf. Der erste Höreindruck erinnert von Rhythmus, Gitarrenarbeit und auch Gesangslinie so stark an Hammerfall, dass man bei ungenauem Hinhören auch diese vermuten könnte. Beim genauen Hinhören fehlt jedoch das gewisse Etwas, eben das unvergleichliche Markenzeichen der Hammerfall-Jungs.
"Carousel of Pain" drückt noch etwas mehr auf's Gaspedal, bleibt aber der musikalischen Linie zunächst treu. Im Refrain wagt sich Lundberg auch in höhere Regionen, die er jedoch problemlos meistert.
Bei "Reverse Deny" verblassen allmählich die Spuren und Einflüsse früherer US-Power Metalgrößen halten Einzug, wenn gleich der Refrain als typischer True Metal Schmachtfetzen angelegt ist.
Mit "Secret Signs" vollführt man letztlich den absehbaren Sprung zurück in die gute alte Zeit der Power Metal der US-Szenengrößen wie Dokken und Co. und schlägt damit einen Bogen zum vorherigen Debüt-Album.
"Shadows of the Night" ist der erste wirklich eigenständig klingende Song und vereint in vollendeter Art und Weise beide musikalischen Strömungen, der bisherigen Titel. Egal ob beim Refrain oder dem Gitarren-Solo, ist hier eine interessante Symbiose gelungen.
Der schleppende Takt, die aggressiven Gitarren und auch die Gesangslinien erinnern bei "Forever and ever" wieder eindeutig an beste True Metal-Kost alá Hammerfall. Besonders beim Refrain und den Lyriks ("...Forever and ever...") kann es bei oberflächlichem Hinhören vorkommen, dass man wie schon beim Opener den Namensvetter Joacim Cans am Mikro vermutet. Obwohl der langsamste Song im Feld, ist es wohl eher eine Power-Ballade als richtig leichte, flockige Kost. Macht aber nichts, ich habe die "typische Ballade" nicht vermisst.
"Revolution in Paradise" wandelt ebenfalls auf der Spuren der schwedischen Nummer 1 Hammerfall, hat mit leicht arabischen Touch und grunt-angehauchtem Refrain, jedoch genügend Abstand um als eigenständig gerade nochmal über die Ziellinie zu rutschen. In jedem Fall ein würdiger Ausklang, der den Kreis nahtlos zum Opener schließt und durchaus zum Repeat-Drücken animiert.

Fazit: Es ist sicherlich schwer heutzutage im Riesenteich skandinavischer Power und True Metal-Bands seine Nische zu finden und als eigenständige Band akzeptiert zu werden. Allzu schnell bekommt man den Stempel eines billigen Klons aufgedrückt und hat dann über Jahre Mühe den Abdruck mit größten Putzbemühungen wieder von der Stirn abzuwischen. Als Musik-Freund muss ich mir auch immer mal die Frage stellen, ob es nicht besser ist, auf alternative musikalische Quellen zurückzugreifen, die meiner Vorliebe sehr entgegen kommen, anstatt jahrelnag nach dem nächsten Album meiner Lieblingsband hinterher zu hecheln - Klon hin oder her. Wobei im Falle von Dreamland die Bezeichnung Klon bei aller Nähe nicht gerechtfertigt wäre.
Wer hierbei noch verächtlich die nase rümpfen sollte, den sollte die blitzsaubere und druckvolle Produktion eines besseren belehren.

Tipp:
 Da gibt es nichts zu meckern. Dreamland-Fans können hier bedenkenlos zugreifen und werden die musikalische Auffrischung bald lieben lernen. Auch die True Metal Fraktion der Hammerfall Jünger können mal ein Ohr riskieren und finden sicherlich viel bekanntes.

Titel-Liste:
 
  1. Eye for an Eye
  2. Carousel of Pain
  3. Reverse Deny
  4. Secret Signs
  5. Chosen Ones
  6. Spread your Wings
  7. Shadows of the Night
  8. Heavenly Designed
  9. Children of Tomorrow
  10. Forever and ever
  11. Revolution in Paradise

Laufzeit:
 43:17 Min.


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Dreamland
Reviews
¬ EYE FOR AN EYE
Interviews
¬ 04.02.2007
 
 

Neue Reviews
 
Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
Novalis - FLOSSENENGEL
Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
Indica - A WAY AWAY
Cradle Of Filth - V EMPIRE
Mind the Gaep - GET READY FOR TONIGHT
Maersung - DER UNSCHEINBARE RUF DER EWIGKEIT
 
 

Werbung 
   
 


StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

© 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009