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Review: Ektomorf |
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Album:
| | INSTICT, 2005, Nuclear Blast |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | J.G, 05.06.2005 |
Review:
| | Eines gleich vorweg. Wenn man das Album zum ersten Mal hört und die lästigen Soulfly-Vergleiche außen vorlässt, kann man sich deutlich vorstellen, wie Zoltan der Schaum vor'm Mund steht nachdem er die Songs mit einer solch intensiven und aggressiven Weise ins Mikro geschrien hat.
Vergleicht man INSTINCT mit dem Vorgänger DESTROY, so sind die Songs allesam etwas dünner gestaltet, regen etwas mehr zum Springen und Hüpfen an und enden oft Sepultura-typisch mit groovenden Moshparts. Doch nun der Reihe nach.
"Set me free" ist als Opener sicherlich nicht der Überflieger, zeigt aber deutlich den Weg auf, was noch kommen mag.
Bei "Show your Fist" wird es schon eine Spur besser, was auf die variantenreichere Schlagzeugarbeit, einigen Breaks und der abwechslungsreicheren Gesangsleistung zurückzuführen ist.
Was macht der Titelsong? Hier entwickelt man das Spielchen noch ein bisschen weiter und besonders die speedmäßige Abwechslung der Gesangs- und Bassparts überzeugen. Endlich gesteht man auch den Gitarren etwas Entfaltungsraum.
Mit "Burn" legt man wohl einen Zahn zu, aber so richtig hängen bleibt das Stück nicht. Da nützen auch die eingestreuten orientalischen Klänge nicht viel.
Das Highlight für mich persönlich ist eindeutig "The holy Noise". Sowohl Gesang als auch der Rhythmus zünden sofort. Der Tempowechsel nach ca. 1:30 Min. klingt nicht aufgesetzt sondern eher natürlich. Wenn man dann den Fehler begangen hat, die Volume-Regler zu weit aufgedreht zu haben, können spätestens bei 2:48 Min. die Bassboxen ihren Dienst quittieren und ihre Schwingspulen ausspucken. Der elektronisch verstärkte Drum-Part ist mörderisch.
Bei den Titel "Fuck you all" wird eine eindeutige wenn auch nicht neue textliche Aussage getroffen. Der Song startet rassant und lädt allemal zum mitwippen ein.
Mit Nummer Sieben "United Nations" wird die Geduld der Zuhörer auf die Probe gestellt. Vielleicht als spannendes Intro gedacht, müssen drei Minuten vergehen, bis sich Zoltan endlich zu Wort meldet.
Das nachfolgende Instrumental "Land of Pain" will nicht so richtig vom Ohr in den Kopf - sorry, ich hab's vielleicht noch nicht geschnallt.
Der Rest tröpfelt nach ähnlichem Strickmuster so dahin, ohne dass etwas wirklich Schlechtes aber eben auch nichts Herausragends dabei wäre.
Lediglich "I will" zeigt wieder etwas mehr Arsch-Treter-Mentalität und sichert so gerade eben die positiven Eindrücke, bevor nach 43:29 Min. Schluss ist.
Fazit: Insgesamt gesehen, wirken die Jungs auf ihrem Album frisch, ehrlich und überzeugend. Hätten sie sich allerdings mehr Zeit gelassen, wäre es vielleicht kein Schaden gewesen. Die Produktion ist rundum gelungen und bringt das Ganze druckvoll an die Lauschlappen der Fans.
Wir schwanken zwischen 4,5 und 5 Punkten. Angesichts der wiederkehrenden Themen eher die 4, die gute Produktion bringt aber mindestens 5, ergo liegen wir mit 4,5 genau dazwischen mit Tendenz zu 5 Punkten. |
Tipp:
| | Leute, die unverbrauchten Thrash mit einem Schuss Hardcore lieben, sollten sich die Scheibe näher ansehen. |
Titel-Liste:
| | - Set Me Free
- Show Your Fist
- Instinct
- Burn
- The Holy Noise
- Fuck you all
- United Nations
- Land Of Pain
- I break you
- You get what you give
- Until the End
- I will
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Laufzeit:
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Bandinfos |
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