News
 Newsflash 
 02.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Ensiferum
 
VICTORY SONGS

Album:
 VICTORY SONGS, 2007, Spinefarm Records

Stil:
 Viking Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 29.04.2007

Review:
 Eins schon vorweg, das Warten hat sich gelohnt. Auch wenn es zugegebenermaßen eine schwere Zeit für die Fans war, die schon durch diverse Personal-Probleme und Verzögerungen an der tatsächlichen Fertigstellung zu zweifeln begannen. Aber nun ist alles wieder gut, die Schwertträger aus den finnischen Wäldern sind zurück und beglücken uns mit einem weiteren Viking Metal-Prachtstück.
Hoch zu Ross melden sich die fünf Metaller wieder zu Wort und einmal mehr hat Markus Toivonen bewiesen, dass er vielleicht nicht zu den schnellsten Songwritern zählt, dafür aber genau das richtige Händchen für eingängige Kriegshymnen mit der richtigen Mischung aus Härte und Mitgröl-Refrains besitzt.
Deutlich abwechslungsreicher wie seine Vorgänger wirkt VICTORY SONGS und überrascht durchaus auch mit so manch thrashigem Riff und genügend Ecken und Kanten, die bewusst als Fußangel übrig gelassen wurden.
Sicherlich werden Freunde epischer und melancholischer Kost etwas enttäuscht reagieren, denn was auf dem Debüt noch zum Hauptthema gehörte, ist hier kaum noch vertreten.

Es ist meist mit Vorsicht zu genießen, wenn das Intro, in diesem Fall "Ad Victoriam" so sanft und harmlos erscheint. Insider ahnen es schon längst, das dicke Ende folgt auf dem Fuße.
Und richtig, bei "Blood is the Price of Glory" wird mit infernalischem Schrei und Power-Double Bass Drumming gleicht für klare Verhältnisse gesorgt. Die Nordmänner sind zurück und haben kein bisschen ihrer alten Power und Tugenden im Wald gelassen. Mit Vollgas pflügen sie über die Schlachtfelder und lassen jeden Feind erzittern.
Nö, ihr hört richtig. Diesmal hat uns Markus sogar mit Power Metal überrascht, der jedoch organisch geschickt in "Deathbringer from the Sky" eingebaut wird und in keiner Weise störend wirkt. Die Refrains sind mitreißend, wie eh und je und laden sofort zum Mitschunkeln ein - Folk-Melodik inbegriffen.
Meeresbrandung und etwas gemäßigtere Klänge lassen "Ahti" zunächst im niedrigen Gang beginnen. Im Wechsel mit Petris aggressiven Shouts und tiefen Chor schaukelt sich das Liedchen jedoch schnell in höhere Gänge und wenn man nicht aufpasst, kann sich beim wilden Im-Kreis-hüpfen schnell Schwindel einstellen - Landung auf dem Allerwertesten inbegriffen.
Auch "One more magic Potion" startet recht flockig leicht mit folkiger Note, nimmt dann aber schnell Fahrt auf und kann mit eingängigen Hooklines und einem richtigen Ohrwurm-Refrain voll abräumen. Hier wäre es gar nicht nötig gewesen, dass Petri so brachial zu Werke geht, aber was soll's. Spaß macht es allemal.
Nur Geduld, denn der balladeske Beginn von "Wanderer" ist Absicht und Auftakt für eine hymnische Power-Ballade, die sich gewaschen hat. Für mich eines der Highlights des Albums. Hier bekommen sogar die hartgesottensten Nordmänner Gänsehaut und drücken beim geselligen Met-Trinken heimlich ein Tränchen ab. Ach, ich vergaß, es war sicherlich der Rauch...
Wäre "Raised by the Sword" nicht mit jeder Menge melancholischer Mitgröl-Mucke ausgestattet worden, so hätten auch Black Metal Fans sicherlich angesichts des Power-Double-Bass ihre wahre Freude. So ist es einmal mehr ein klasse Song, der diesmal mehr durch ruhige gediegene Parts punkten kann, als ausschließlich über Tempo und Aggression.
Flotter Rhythmus, folkige Instrumente, ein ins Mikro beißender Petri und der Rausschmeißer "The new Dawn" ist perfekt. Wer sich hier auf seinem Schlachtross nicht mit aller Kraft in der Mähne fest krallt, muss damit rechnen, unsanft im Gras zu landen.
Genialer könnte man sich den Abschluss eines klasse Albums gar nicht wünschen. Der Titeltrack "Victory Song" und gleichzeitig absolutes Highlight, bietet nochmal alles auf, was seine Vorgänger bereits zum Besten gaben. Nach reichlich melancholischem Beginn wird der epische Ritt allmählich schneller und rauer. Bei über zehn Minuten Spielzeit kann man sich auch leisten die ersten paar Minuten nur instrumentell zu begeistern. Aber keine Angst, hier kommt niemand zu kurz, wenn Perti zum letzten Gefecht aufruft und mit prächtigen Mitschunkel-Refrains seine Mitstreiter zur Höchstform auflaufen lässt. Was bleibt einem hier schon übrig, als sofort nach dem letzten Ton die Repeat-Taste zu drücken? Ich konnte jedenfalls nicht widerstehen.

Fazit: Beinharte Partykost, die in Kombination mit der richtigen Menge Met stilecht aus Hörnern getrunken nicht nur für steife Nackenmuskeln sondern sicherlich auch für dicke Köpfe sorgen wird. Also Wikinger-Party-Volk aufgepasst und beginnt schon mal mit dem Training, denn der Sommer ist noch lang.

Tipp:
 Für alle Ensiferum-Fans ein Album mit Langzeit-Spielspaß und für alle Viking Metal Fans eine Bereicherung in ihrer Sammlung.

Titel-Liste:
 
  1. Ad Victoriam
  2. Blood is the Price of Glory
  3. Deathbringer from the Sky
  4. Ahti
  5. One more magic Potion
  6. Wanderer
  7. Raised by the Sword
  8. The new Dawn
  9. Victory Song

Laufzeit:
 50:00 Min.


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Ensiferum
Reviews
¬ FROM AFAR
¬ VICTORY SONGS
Konzertberichte
¬ 31.03.2007
¬ 18.06.2011
 
 

Neue Reviews
 
Satyros - RIVEN
Semargl - SATANIC POP METAL
Fullforce - ONE
ZombieShakerBox - ENCRYPTED
Nailgun - PAINDUSTRY
Rage - 21
Alpha Tiger - MAN OR MACHINE
My Restless .45 - ANTHEMS FROM THE BARREL OF A GUN
Face Down Hero - DIVISIONS AND HIERARCHIES
Calbe 35 - LOUDER
 
 

Werbung 
   
 


StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

© 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009