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Review: Entwine |
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Album:
| | FATAL DESIGN, 2006, Century Me |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | U.C., 04.04.2007 |
Review:
| | Kaum vorstellbar, dass die Jungs aus dem finnischen Lahti 1995 noch voll auf der Death Metal-Schiene entlang fuhren. Nur zwei Jahre später wurden sie bereits als H.I.M.-Klon gehandelt und schafften es 2002 mit ihrem Album TIME OF DESPAIR und jeder Menge eigenständiger Elemente im Gepäck endlich aus dem Schatten der Ville Valo-Truppe herauszutreten.
Von da an geht es auch chartmäßig kontinuierlich nach oben. Das Album FATAL DESIGN macht da keine Ausnahme und schafft es innerhalb kurzer Zeit auf Platz #11 der finnischen Charts. Verständlicherweise waren meine Erwartungen hoch gesteckt.
Here we are in this fatal design... - der Opener trägt den selben Titel wie das Album: "Fatal Design". Schon dieser Track zeigt deutlich, dass die Band weiterhin ihrem Stil recht treu bleibt. Mit rockigem Sound und ausdrucksstarken Gesang beginnt dieses Album.
"Chameleon Halo" beginnt mit einem Gitarren/Drums-Intro, zu dem der teils sprechgesangartig ausgelegte Gesang. Das Lied überzeugt eher durch die Gitarren- und Drumparts als durch den Gesang.
"Out of you" - die flache Stimme die nach und nach an Ausdrucksstärke und Kraft gewinnt passt perfekt zu der musikalischen beziehungsweise instrumentalen Ausgestaltung. Gesang und der Sound der Instrumente harmonieren sehr gut, jedoch hätten die Übergänge von ruhig zu kraftvoll etwas weniger abrupt gestaltet werden können.
Bei "Surrender" passt die Stimme zum Text, die Musik ist die perfekte Untermalung solange es sich um die einzelnen Strophen handelt. Sobald es in den Refrain geht, geht der Gesang immer mehr unter dem Gitarresound unter und alles in allem wirkt es ein wenig wirr.
"Oblivion" - tiefer und eindringlicher Gesang, der immer mehr an Power gewinnen kann. Von laut zu leise, von langsam zu schnell. Ruhige Strophen, die einen in einen Bann ziehen können und der Wechsel zum schnell gespielten Refrain, welcher den Hörer wie in einem Strom mit sich reißt.
"Twisted" - ein Lied, das nicht vom Hocker reißt, aber auch nicht vollständig enttäuscht. Mittelmaß - kein außergewöhnlicher Gesang, eine recht eintönige Hintergrunduntermalung (bis auf ein paar rare Sekunden).
"My Serenity" - meinen Ohren vertrauend, sticht dieser Song aus der Masse der mehr oder minder typischen Liedern heraus- Sprechgesang, gleichbleibende musikalische Untermalung - jedoch schon der Mittelteil macht diese Hoffnung zu Nichte, auch wenn alle Strophen diese Ausnahmesituation in der "entwine´schen" Musik beinhalten.
"Break me" ist wohl ein Entwine-typischer Song- das Gitarrenintro mit Keyboard und darauffolgend die einfühlsame und doch bestimmt wirkende Stimme von Frontmann Mika Tauriainen.
"Curtained Life" - aus einer Gitarre mach 2 und füge Drums hinzu- das dürfte die mathematische Lösung für das Intro dieses Liedes sein. Ansonsten nicht weiter erwähnbar.
Fazit: Ein Album, was weder die Erwartungen untertrifft noch übertrifft - genau das, was man nach dem letzten Album auch erwarten konnte. Letzteres ist etwas bedauerlich für die Fans, die sich nach einer Veränderung gesehnt hatten - aber nein, Entwine sind auch hier ihrem Stil treu geblieben. Wem also der Stil des letzten Albums gefällt, der wird auch an diesem Album seinen Gefallen finden! |
Titel-Liste:
| | - Fatal Design
- Chameleon Halo
- Out of you
- Surrender
- Oblivion
- Twisted
- Insomniac
- My Serennity
- Break me
- Curtained Life
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.entwine.org  |
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