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Review: Eyefear |
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Album:
| | A WORLD FULL OF GREY, 2007, Dockyard 1 |
Stil:
| | Progressive Melodic Metal |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 21.06.2007 |
Review:
| | Hört man Australien im Zusammenhang mit Musik der härteren Gangart, so verbindet man dies sicherlich zu allererst mit Bands wie AC/DC oder Rose Tattoo, die bereits seit Urzeiten im Musik-Business unterwegs sind und ein Genre maßgeblich mitgeprägt haben.
Aber die Australier rüsten auf. Nicht nur im traditionellen Rock Bereich tümmeln sich seit geraumer Zeit einige vielversprechende Newcomer, sondern auch im anspruchsvolleren Progressive und Symphonic Metal-Bereich.
Bands wie Vanishing Point und Black Majesty sind hierzulande keine unbekannten Größen, vorallem, weil sie endlich auch Plattenverträge für den europäischen Markt ergattern konnten.
Ganz frisch bei Dockyard 1 unterschrieben, haben die Prog-Metaller von Eyefear und bringen auch gleich ihr bereits drittes und nagelneues Album A WORLD FULL OF GREY mit von Down Under.
In Australien im Endel Rivers Studio, wo auch die bereit oben genannten Bands ihre Aufnahmen machten, fand der Mix und das Mastering jedoch in Schweden statt. Andy LaRocque durfte, wie schon zuvor dem Neuling den letzten Schliff verpassen und um es vorweg zu nehmen, es hat sich voll und ganz rentiert.
Bereits der Opener "Searching for Forgiveness" hat es in sich. Zwar könnte der Start auch von einer der besseren Gothic Metal Bands stammen, so wird bei dem über sieben Minuten dauernden Ohrwurm schnell klar, hier regiert Einfallsreichtum, Harmonie und Bombast. Ein perfekt ausgewogenes Verhältnis zwischen beeindruckender Gesangsstimme, griffigen Gitarrenparts und abwechslungsreichen Tempowechseln lässt keine Langeweile aufkommen und überrascht mit seinen Breaks immer wieder aufs Neue.
Der Titel-Song "A World full of Grey" beginnt etwas flotter und klingt mehr nach Power als nach Progressive Metal. Einmal mehr beeindruckt Danny Cecatis Gesangsarbeit, die mühelos gegen die Gitarren von Con Papazoglou und die üppigen Keyboard-Teppiche von Sam Giacotto ankommt. Im zweiten Teil des Songs dürfen jedoch auch die Instrumente zeigen, was in ihnen steckt, allen voran die Keyboards. Ein klasse Song und würdiger Namensgeber des Albums.
"Changes" setzt von Anfang an seine Akzente und macht unmissverständlich klar, hier folgt Prog Metal. Für mich persönlich ist das Intro fast einen Tick zu lange gerade. Überraschend ist sicherlich der gnadenlose Break, der den Song rücksichtslos auf die Balladenspur schuppst. Es verwundert wohlk kaum, dass der Frontmann und seine Jungs auch diese Aufgabe mit Bravur meistern. Dabei nutzen sie geschickt ihre Spielfertigkeiten aus um den Schmachtfetzen nicht zur Schnulze verkommen zu lassen - beeindruckend.
Bei "Lost within" geht es etwas härter zur Sache. Es wird nicht lange gefackelt und mit dem nötigen Druck im Kessel verfliegen die fast sechs Minuten inkl. einem hörenswerten Gitarren-Solo wie im Flug.
Nach der kleinen Instrumental-Bridge "Moments" folgt mit "The Eyes tell no Lies" ein eher ruhiger und schleppend startender Song, der jedoch mit der Zeit Fahrt aufnimmt und es sogar in die Regionen des Double-Bass schafft. Hier werden jede Menge progressive Instrumental-Ausflüge mit Gitarre und Keyboards geboten, während dem sich Sänger Danny etwas ausruhen kann.
Auch die restlichen Songs, wie das harte, treibende "Whispers of the Soul", das mit sanften Piano-Klängen und harten Gitarren-Riffs eingeleitete "Haunted Memories", das abwechslungsreiche, bombastische "Breathe again" oder das abschließende "Searching for Forgiveness", welches wir bereits als Opener hören durften, hier nun in der Radio Edit-Version, bleiben dem hohen Qualitätsniveau treu.
Fazit: Wer gerne Progressive Metal mit modernen Keyboard-Arrangements hört und auf stimmliche Qualitäten wert legt, der wird wohl kaum um dieses Album herum kommen. Griffige Hooklines, melodiöse Refrains und der gewisse Schuss Bombast, machen aus diesem Album den richtigen Langzeitgenuss für ruhige Stunden. Erfreulicherweise gibt es also auch in Down Under Bands, die den Metal hochhalten, zum Wohle aller Metal-Heads. |
Tipp:
| | Alle, die bereits Alben von Queensryche, Fair Warning oder auch den Landsleuten von Vanishing Point ihr eigen nennen, bekommen edlen Nachschub. |
Titel-Liste:
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- Searching for Forgiveness
- A World full of Grey
- Changes
- Lost within
- Moments
- The Eyes tell no Lies
- Whispers of the Soul
- Haunted Memories
- Breathe again
- Searching for Forgiveness (Radio Edit)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.eyefear.com  |
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