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Review: Falconer
 
FALCONER

Album:
 FALCONER, 2001, Metal Blade

Stil:
 Power Metal, Folk Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 18.06.2002

Review:
 Da kann man nur den Hut ziehen vor dieser Debüt-Leistung. Die Mischung macht's. Ein Löffelchen Power Metal, eine Messespitze Hymne, einen Teelöffel Folk und eine große Portion einzigartige Stimme, umrühren und fertig ist das Gormet-Gericht. Da kann man nur froh sein, dass sich Mathias Blad von Stefan Weinerhall und Karsten Lasson überzeugen ließ, lieber bei ihrer geplanten Metal-Band zu singen, als bei einer Produktion von "Jesus Christ Superstar".

Schon der Opener "Upon the Grave of Guilt" zeigt, welches Potenzial in den drei Jungs steckt. Der Bass dröhnt fett aus den Boxen, die Drums galoppieren und die Stimme gibt dem Ganzen das gewisse Etwas.
"Heresy in Disguise" galoppiert dann ähnlich flott weiter, wie es der Opener vorgegeben hat. Diesmal bekommt auch die eher dezent gestimmte Gitarre ein kleines Solo.
"Wings of Serenity" ist instrumental eher schnörkellos und lebt eindeutig von der stimmlichen Umsetzung von Mathias.
Einen seiner Höhepunkte erreicht das Album mit "Mindtraveller", wo 'Metal made by Middle Ages' fast greifbar wird.
Aber auch beim nachfolgenden "Entering Eternity" kann man den Kopf kaum stillhalten. Am liebsten möchte man selbst Mathias auf einer tiefgestimmten Luftgitarre begleiten.
Mit voll überzeugendem Riff und dazu passenden Gitarrensolo folgt der nächste Höhepunkt "Substitutional World". In ruhigere Gewässer entführt der Song "The Past still lives on" den geneigten Zuhörer, bevor der Bonus-Track noch mit einem landessprachlichen "Per Tyrssons Döttar I Vänge" das rundum gelungene Album abschließt.

Tipp:
 Auch wenn manche Songs etwas ähnlich klingen, erhält man ein Album mit eigenständigem Metal und einer besonderen Stimme.

Titel-Liste:
 
  1. Up on the Grave of Guilt
  2. Heresy in Disguise
  3. Wings of Serenity
  4. A Quest for the Crown
  5. Mindtraveller
  6. Entering Eternity
  7. Royal Galley
  8. Substitutional World
  9. Lord of the Blacksmiths
  10. The Past still live on
  11. Per Tyrssons Döttar I Vänge

Laufzeit:
 56:38 Min.


 
 
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