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Review: Fireball Ministry
 
THEIR ROCK IS NOT OUR ROCK

Album:
 THEIR ROCK IS NOT OUR ROCK, 2006, Century Media

Stil:
 Stoner Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 S.J., 05.02.2006

Review:
 Es ist nicht verwunderlich das Fireball Ministry nach dem wirklich gelungenen THE SECOND GREAT AWAKENING und langen Tourneen jetzt sogar einen Vertrag bei EMI ergattern konnten. Sehr verwunderlich hingegen ist aber, dass sie dafür immer noch einen vergleichsweise geringen Bekanntheitsgrad aufweisen. Auch wenn man das Internet nach Informationen zu den Jungs durchsucht ist die Ausbeute verschwindend gering. Zu unrecht, wie THEIR ROCK IS NOT OUR ROCK beweist.

Los geht's mit "It flies again", einem gewohnt eingängigen Mid-Tempo Rocksong. Schon jetzt fällt auf, dass Sänger James A. Rota sich anscheinend bewusst von weiteren Vergleichen mit Ozzy Osbourne's fernhalten möchte. Ganz von der Hand zu weisen sind gewisse Ähnlichkeiten natürlich nicht, aber das liegt mehr daran, dass Rota's Stimme so gelagert ist, als das bewusst versucht wird dem Madman nachzueifern.
"Sundown" besticht durch den ungewohnt rauen Gesang während den Strophen und einem recht schnellen, sehr vorantreibenden Schlagzeugpart im Refrain. Sicherlich einer der härtesten Songs der Fireballs.
"The broken" beruhigt das ganze wieder. Ausgeglichene Melodien in Refrain u Pre-Chorus werden von einem schicken Solo unterstützt, das sicher keine technische Meisterleistung ist, aber angenehm für die Ohren ist's auf jeden Fall!
Als nächstes begrüßt uns ein Riff dass sich stetig um sich selbst dreht, und zwar durchgehend im ganzen Song. Strittig, entweder man mag "In the end" oder man findet es wohl schlichtweg langweilig und nervend.
Cleaner Gitarrensound leitet "Hellspeak" ein. Über 4 Minuten herrscht überaus lockere Atmosphäre, bis der Song dann eine Minute vor Ende nach einem Drum Zwischenspiel noch mal förmlich explodiert.
"Two tears" ist der Song, der mich am meisten an das letzte Album erinnert. So hat man Fireball Ministry in Erinnerung. Ein Geradliniger Rocksong, schnörkellos und ab nach vorne - klasse!
"Not many heard the call" wird uns in Under the thunder" verkündet. Schade eigentlich, denn hörenswert ist dieser doomig angehauchte Song mit schleppendem Refrain auf jeden Fall!
"Spill the demon" legt ziemlich Heavy los, die E-Saite schrabbelt mächtig. Der Rhythmus wird auch gehalten, ungewohnt harter Song der aber auch sicher nicht negativ auffällt.
Ein recht abgehacktes Gitarrenriff leitet "Rising from the deep" ein. Im Laufe des Songs trifft man dann auf unerwartet abgedrehte, teils zweistimmige Gitarrenmelodien.
Gegen Ende gibt "Save the saved" noch mal Gas. Ein gelungener Abschluss einer Platte die durchaus ihre Höhepunkte hat!

Fazit: Die Welt verändern wird dieses Album nicht, einen Kreativitätsbonus hat es auch nicht verdient. Auch wenn es seinen Vorgänger nicht toppen kann, so ist es trotzdem das, was heutzutage rar geworden ist: Bodenständiger, schnörkelloser Rock der einfach nur Spaß machen soll.

Titel-Liste:
 
  1. It flies again
  2. Sundown
  3. The broken
  4. In the End
  5. Hellspeak
  6. Two Tears
  7. Under the Thunder
  8. Spill the Demons
  9. Rising from the Deep
  10. Save the Saved

Laufzeit:
 43:22 Min.

Band-Infos:
 
  • www.fireballministry.com 


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