 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Galloglass |
 |
| |
Album:
| | HEAVENSEEKER, 2005, Limb Music |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 15.12.2005 |
Review:
| | Kaum eine Band legt sich bei ihrem Zweitling so mächtig ins Zeug, wie Galloglass aus Hannover. Fast eine Stunde Spielzeit, zwei Bonus-Tracks, eine Bonus-DVD mit 100 Minuten Live-Musik, Studio-Report, usw.. Sogar ein Aufkleber und ein Poster wurde dem auf 4.00 Stück limitierten Digipak beigelegt, und das alles gibts für nicht mal 15.-€. Tja, wenn dann die Qualität des Inhalts auch noch mithalten kann, bin ich wirklich beeindruckt.
Um es vorweg zu nehmen: Sie kann!
Nicht nur das Cover-Work, welches vielleicht etwas an Blind Guardian erinnert, zeigt viel Liebe zum Detail, sondern auch die musikalischen Arrangements. Dazu bemüht man schon mal einen 15-köpfiger Chor und unterstreicht die Songs mit klassischen Instrumenten, wie einer Violine.
Es fällt schwer jeden einzelnen Song bis ins Detail zu beurteilen, denn dazu sind sie zu sehr gespickt mit Feinheiten - deshalb hier ein repräsentativer Schnitt.
Schon der Opener "Burden of Grief" sorgt für das richtige Power-Feeling. Gitarren und Rhythmusabteilung feuern im Wechsel ihre Garben direkt auf den Hörnerv.
"After forever" gönnt den Zuhörer kaum Zeit zum Verschnaufen. Mit Vollgas gehts weiter - die fetzige Musik, der klare Gesang von Carsten Franks und klassische Violinen brennen ein 5-minütiges Power-Feuerwerk aller erster Sahne ab.
"Dawn of a new Age" überzeugt besonders durch fetzige Power-Riffs, geniale Gitarren-Soli und einen episch angehauchten Refrain mit voller Ohrwurmhaftung.
Der Song "Banished from Eternity" beginnt zur Abwechslung gleich mit Violinen, bevor dann die Power-Maschine den ersten und zweiten Nachbrenner zündet.
Für "Heavenseeker" legen sich die Gitarren noch mal mächtig ins Zeug. Ein Riff jagt das nächste - und trotzdem darf der melodische Refrain nicht fehlen.
Die Ballade "Kings who die" ist der durchaus würdige Rahmen für ein gelungenes Finale. Chor, Violinen, butterweiche Refrains und Gitarren-Soli lassen kaum Langeweile aufkommen und verleihen dem Song eine grandiose Klangfülle.
Fazit: Es muss nicht immer kompliziert sein, um Spaß zu machen. Auch wenn hier nichts neu erfunden wurde, hat die Truppe bewiesen, dass es am Power Metal "Made in Germany" immer etwas zu verbessern, schleifen und zu polieren gibt. Leider fehlen die richtigen Überflieger, an die man sich schon nach einmaligem Durchhören erinnert. Dafür wird es nicht langweilig und auch nach dem fünften Durchgang kann man noch etwas entdecken. |
Tipp:
| | Für alle, die sowohl Power Metal von Blind Guardian und Helloween, als auch einen Schuss Epic alá Rhapsody bevorzugen, finden hier genau die richtige Mischung. |
Titel-Liste:
| | - Burden of Grief
- After forever
- Perished in Flames
- Dawn of a new Age
- Banished from Eternity
- At the Shadowcross
- To kneel is to suffer
- Heavenseeker
- Signs
- Beyond the Mirror
- Kings who die
- Bonus Tracks - - Golden Years
- Fragments
|
Laufzeit:
Band-Infos:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|