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Review: Glamour
 
THE MOOD

Album:
 THE MOOD, 2007, Metal Axe

Stil:
 Sleaze Rock / Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 D.K., 28.02.2007

Review:
 Was hab ich hier? Eine Promo der Band Glamour und das dazugehörige Album THE MOOD. Soweit so gut (Jetzt fang ich schon an zu reimen).
In wechselden Besetzungen soll es die Band schon seit einigen Jahren geben. Oooookay... nie von gehört, heißt aber nix.
Es sind Deutsche; sie wurden Mitte 2006 von Metal Axe zufällig entdeckt; spielten in der Bochumer Matrix als Opener für Krokus und White Lion; sagen sie machen Hard Rock und sehen aus, als ob sie schlimmsten GlamRock spielen würden und das sind schon alle Infos, die ich zur Band habe. Es ist leider nichts in den Weiten des Internets zu finden. Eine Homepage wäre nicht schlecht gewesen.
Lass ich also das Werk sprechen (so soll es ja auch eigendlich sein). Produzent ist hier übrigends Markus Schlichtherle, der auch schon mit den Guano Apes und Juli gearbeitet hat.

Gut.. los geht's... Klappe auf... Promo rein... Play!

Ja holla! Was ist das denn? Das ist kein Hard Rock, das ist Sleaze. Ok... sleaziger Hard Rock? Na da freut sich doch das Ohr. "The Mood" der Titeltrack der Promo legt gut los und Sänger Raven Black, hört sich jünger an, als er aussieht. Ich bin prompt mitten in Kalifornien am Strand. Gute Laune pur. Der Song geht ins Ohr. Nichts Neues, aber gut. Eine 80er Mischung aus Bon Jovi und Mötley Crüe.
Nummer 2 "In the Night" macht gleich weiter. Warum drängen sich mir gerade alte Party-Erinnerungen aus meinen 80er Teenie-Tagen auf?
Muss an den eingängigen Riffs und der, nicht immer die Töne treffenden, Stimme des Fronters liegen. Stört aber nicht weiter.
Nummer 3 "Say Yeah" erinnert mich irgendwie an Guns n`Roses. Das wird ja immer doller. Der Song ist etwas ruhiger gehalten, aber noch lange keine Ballade. Jepp, den Refrain bekommt man auch besoffen noch auf die Reihe. Schön eingängig. Wo wir dann wieder bei der 80er Party wären.
"Take my Advice" geht ebenfalls in Ohren und Füße, genauso wie der nachfolgende Song "Each Dream becomes True" und auch mit Nummer 6, lässt die CD nicht nach. Ich dachte schon, jetzt kommt die fällige Ballade, aber nix. Allerdings erinnert mich "Knocking at your Door" sehr an einen anderen, der mir einfach nicht einfallen will. Ruhe und Power wechseln sich in dem Song ab.
Mittlerweile schwanke ich beim Stil zwischen Bon Jovi, Mötley Crüe und Whitesnake mit einer Prise Roses. Irgendwas dazwischen eben. Das scheint auch so manchen Tester der CD verwirrt zu haben, denn die Reviews gehen auf allen möglichen Metal-Seiten, sämtliche Punktzahlen durch.
"The Warrior Waltz" ist mein erklärter Liebling der CD. Ich liebe diese Art des einfachen Riffs. Jawoll ja... der geht ab und wird nicht zum letzten Mal gehört werden.
"A new Way", die 8. Nummer... aha... ich bin wieder beim Sleaze. Schön dreckig. Langsam werde ich echt neugierig und möchte die Herren mal sehen. Ein Video wär jetzt nicht übel.
Mit "Till you came", "Rock n`Roll" und dem Schlusssong "Desperate Living" wird es nicht schlechter, im Gegenteil. Ich bin fast schon enttäuscht, dass nun Ende ist.

Fazit: Jungs? Kommt inne Puschen und lasst was von euch sehen. Auch eine Website wär nicht schlecht.
Eine gute Mischung aus Hard Rock, Glam und Sleaze. Gefällt mir. 11 Songs, die euch die Füsse öffen und die Ohren wippen lassen... äh... nee, andersrum.

Tipp:
 Wer kernigen Rock mag, sollte auf der Labelseite mal in "The Warrior Waltz" und "Desperate Living" reinschuppern.

Titel-Liste:
 
  1. The Mood
  2. In the Night
  3. Say yeah
  4. Take my Advice
  5. Each Dream becomes true
  6. Knocking at your Door
  7. The Warrior Waltz
  8. A new Day
  9. Till you come
  10. Rock and Roll
  11. Desperate living

Laufzeit:
 vv:vv Min.

Band-Infos:
 
  • nicht bekannt


  •  
     
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