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Review: Gorilla Monsoon |
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Album:
| | DAMAGE KING, 2006, Armageddon |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 09.04.2006 |
Review:
| | Was dürfen wir vom Debüt dieser Band aus Sachsen erwarten, deren Frontmann sich selbst den Künstlernamen Jack Sabbath verpasst hat? Immerhin sind es die Gewinner des Wacken Open Air Metal Battles 2005. Von der damaligen Live-Darbietung konnte leider nicht der ganze Schwung mit aufs Album gepackt werden. Aber keine Angst, es ist noch genug Doom-Feeling übrig, dass man locker den Eindruck gewinnen kann, die guten alten Black Sabbath hätten ihren dritten Frühling. Aber auch Patenschaften von Crowbar und Down lassen sich nicht ganz verleugnen.
Mit einem Touch Psychedelic beginnt der Opener "Declaration of Damnation" seine Arbeit. Es gibt viel zu tun. Schlagzeug und Bass sorgen für ein solides Fundament darauf werden allmählich immer höhere Gitarrenwände draufgepackt, bis auch der letzte Dachziegel verbaut ist. Natürlich kann man sich jetzt fragen, ob ein über fünf Minuten dauerndes Instrumental wirklich nötig ist, aber sei 's drum.
Erst bei "Delay Priest" wird dann auch noch die Groove-Machine gestartet. Wer Glück hat, kann der in Zeitlupe kriechenden Mega-Walze gerade noch entkommen. Die etwas übertrieben stark verzerrte Stimme des Frontmann hätte dabei ein paar dB mehr vertragen können.
"Night of the Wolverine" lebt vom Wechselspiel schneller und langsamer Parts, die so nahtlos ineinander greifen, dass bis zum letzten Ton keine Langeweile aufkommt.
Zentnerschwere Gitarrenriffs unterstützt von einer gnadenlos prügelnden Rhythmusfraktion pflügen beim Titeltrack "Damage King" schon mal mühelos metertiefe Furchen, bevor Jack Sabbath seine Voice-Pflänzchen in den Boden stampft. Erinnert stark an Hanf, aber den gibt es mittlerweile ja auch THC-frei (für Pullover und Taschen, nicht für Tüten...).
Ohne lange zu fackeln, lässt "Final Salvation" seine zähflüssigen Lava-Grooves über den Kraterrand fließen. Tiefen Grunts und stellenweise etwas auflockernde Gitarrenspielereien lassen einem gerade noch Luft holen, bevor das Schlagzeug voll durchstartet.
Mit deutlich mehr Zug nach vorne wird bei "Death Revolution" und auch dem späteren "War to the Whimps" mehr auf treibende Rhythmen gesetzt, als auf zähe Doom-Riffs.
Nicht ganz jugendfreie Texte (die ich hier lieber nicht kommentiere), gesprochen von einer netten Dame, bilden das Intro zu "Law 'n Order". Interessant bei diesem Song ist, dass man trotz forciertem Tempo das Gefühl hat, sich auf frischem Asphalt fortzubewegen zu müssen - eine nette Doomvariante.
Fazit: Trotz guter Kost, gibt es doch einen kleinen Makel. Es fehlt einfach ein Hit-verdächtiger Überflieger, der die ganze Sache abrunden würde. Vielleicht hätte Jack mit ein bisschen mehr stimmlicher Varianz auch für etwas Farbe sorgen können.
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Das feine Händchen für die richtigen Riff-Gewitter, das Feeling für den mitreißenden Groove und ein Songwriting mit Texten, die wie der berühmte Arsch auf den Eimer passen, sind die richtigen Voraussetzungen, dass zukünftig hier noch große Dinge wachsen können und der Doom noch lange nicht vom Aussterben bedroht ist. |
Tipp:
| | Lust auf Black Sabbath, Crowbar oder Down? Lust auf tonnenschweren, zähflüssigen Doom? Lust auf gitarrenlastige Riffdarbietungen? Hier bekommt ihr alles, was euer schwarzes Herz begehrt. |
Titel-Liste:
| | - Declaration of Damnation
- Delay Priest
- Night of the Wolverine
- Damage King
- Final Salvation
- Down Song
- Death Revolution
- Law 'n Order
- War to the Whimps
- Heavier than Europe
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.gorilla-monsoon.de  |
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Bandinfos |
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