News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Gorilla Monsoon
 
DAMAGE KING

Album:
 DAMAGE KING, 2006, Armageddon

Stil:
 Doom Metal, Stoner Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 09.04.2006

Review:
 Was dürfen wir vom Debüt dieser Band aus Sachsen erwarten, deren Frontmann sich selbst den Künstlernamen Jack Sabbath verpasst hat? Immerhin sind es die Gewinner des Wacken Open Air Metal Battles 2005. Von der damaligen Live-Darbietung konnte leider nicht der ganze Schwung mit aufs Album gepackt werden. Aber keine Angst, es ist noch genug Doom-Feeling übrig, dass man locker den Eindruck gewinnen kann, die guten alten Black Sabbath hätten ihren dritten Frühling. Aber auch Patenschaften von Crowbar und Down lassen sich nicht ganz verleugnen.
Mit einem Touch Psychedelic beginnt der Opener "Declaration of Damnation" seine Arbeit. Es gibt viel zu tun. Schlagzeug und Bass sorgen für ein solides Fundament darauf werden allmählich immer höhere Gitarrenwände draufgepackt, bis auch der letzte Dachziegel verbaut ist. Natürlich kann man sich jetzt fragen, ob ein über fünf Minuten dauerndes Instrumental wirklich nötig ist, aber sei 's drum.
Erst bei "Delay Priest" wird dann auch noch die Groove-Machine gestartet. Wer Glück hat, kann der in Zeitlupe kriechenden Mega-Walze gerade noch entkommen. Die etwas übertrieben stark verzerrte Stimme des Frontmann hätte dabei ein paar dB mehr vertragen können.
"Night of the Wolverine" lebt vom Wechselspiel schneller und langsamer Parts, die so nahtlos ineinander greifen, dass bis zum letzten Ton keine Langeweile aufkommt.
Zentnerschwere Gitarrenriffs unterstützt von einer gnadenlos prügelnden Rhythmusfraktion pflügen beim Titeltrack "Damage King" schon mal mühelos metertiefe Furchen, bevor Jack Sabbath seine Voice-Pflänzchen in den Boden stampft. Erinnert stark an Hanf, aber den gibt es mittlerweile ja auch THC-frei (für Pullover und Taschen, nicht für Tüten...).
Ohne lange zu fackeln, lässt "Final Salvation" seine zähflüssigen Lava-Grooves über den Kraterrand fließen. Tiefen Grunts und stellenweise etwas auflockernde Gitarrenspielereien lassen einem gerade noch Luft holen, bevor das Schlagzeug voll durchstartet.
Mit deutlich mehr Zug nach vorne wird bei "Death Revolution" und auch dem späteren "War to the Whimps" mehr auf treibende Rhythmen gesetzt, als auf zähe Doom-Riffs.
Nicht ganz jugendfreie Texte (die ich hier lieber nicht kommentiere), gesprochen von einer netten Dame, bilden das Intro zu "Law 'n Order". Interessant bei diesem Song ist, dass man trotz forciertem Tempo das Gefühl hat, sich auf frischem Asphalt fortzubewegen zu müssen - eine nette Doomvariante.
Fazit: Trotz guter Kost, gibt es doch einen kleinen Makel. Es fehlt einfach ein Hit-verdächtiger Überflieger, der die ganze Sache abrunden würde. Vielleicht hätte Jack mit ein bisschen mehr stimmlicher Varianz auch für etwas Farbe sorgen können.
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Das feine Händchen für die richtigen Riff-Gewitter, das Feeling für den mitreißenden Groove und ein Songwriting mit Texten, die wie der berühmte Arsch auf den Eimer passen, sind die richtigen Voraussetzungen, dass zukünftig hier noch große Dinge wachsen können und der Doom noch lange nicht vom Aussterben bedroht ist.

Tipp:
 Lust auf Black Sabbath, Crowbar oder Down?
Lust auf tonnenschweren, zähflüssigen Doom?
Lust auf gitarrenlastige Riffdarbietungen?
Hier bekommt ihr alles, was euer schwarzes Herz begehrt.

Titel-Liste:
 
  1. Declaration of Damnation
  2. Delay Priest
  3. Night of the Wolverine
  4. Damage King
  5. Final Salvation
  6. Down Song
  7. Death Revolution
  8. Law 'n Order
  9. War to the Whimps
  10. Heavier than Europe

Laufzeit:
 51:06 Min.

Band-Infos:
 
  • www.gorilla-monsoon.de 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Bandinfos
      Bandbiographie
    ¬ Gorilla Monsoon
    Reviews
    ¬ DAMAGE KING
    Konzertberichte
    ¬ 29.06.2007
    ¬ 15.04.2008
    ¬ 22.01.2010
     
     

    Neue Reviews
     
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009