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Review: Grave Digger
 
THE GRAVE DIGGER

Album:
 THE GRAVE DIGGER, 2001, Nuclear Blast

Stil:
 Heavy Metal, True Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 27.01.2002

Review:
 Kann es denn nach EXCALIBUR noch besser werden? Was hat sich in den letzten zwei Jahren getan? Nun, mit Manni Schmidt kam ein neuer Mann an die Gitarre - sicherlich eine willkommene Auffrischung.

Kein nerviges Gefiedel oder Gezupfe lässt die Scheibe starten. Mit "Son of Evil" wird schon nach wenigen Takten klar, was für ein Brett man hier ausgepackt hat. Volle Breitseite wahlweise auf die Glatze oder Stirn.
Weiter geht's mit dem überzeugenden Eigenwerbe-Song "The Grave Digger". Die Botschaft ist eindeutig: 'Wir sind Grave Digger und stehen für teutonischen True Metal'. Die straight-forward Drum bestimmt den Weg.
"Raven" beginnt mit schaurigen Orgelklängen, bevor brachialer Sound und ein GD-typischer Refrain lauert.
Nach vierzehn Minuten kann man bei "Scythe of Time" ein bisschen verschnaufen der 'zarten Stimme' von Chris lauschen.
Vollgas geben die Jungs dann wieder bei "Spirits of the Dead", "King Pest" und "Funeral Procession".
Mein persönlicher Favorit ist die schaurige und vielschichtige Heavy-Ballade "The House". Ultratiefe Gitarren, brachialer Bass, wummernde Drums und die stimmliche Varianz machen richtig Laune, die leider nur 5:41 dauert.
Den Ausklang leitet die Ballade "Silence" ein und wartet neben Akustik-Gitarren auch mit einer stimmlichen Überraschung auf.
Als Zugabe gibt's dann noch das Mid-Tempo Stück "Black Cat", dass ein bisschen deplatziert, aber nicht störend wirkt.

Tipp:
 Achtung! Die Dynamik ist für schwache Bassboxen mörderisch. Gruslig geniale Kost alá Grave Digger - frisch und knackig.

Titel-Liste:
 
  1. Son of Evil
  2. The Grave Digger
  3. Raven
  4. Scythe of Time
  5. Spirits of the Dead
  6. The House
  7. King Pest
  8. Sacred Fire
  9. Funeral Procession
  10. Haunted Palace
  11. Silence
  12. Black Cat

Laufzeit:
 58:58 Min.


 
 
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