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Review: Gun Barrel |
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Album:
| | BOMBARD YOUR SOUL, 2005, Limb Music |
Stil:
| | Power Rock'n'Roll, Hard Rock |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 15.12.2005 |
Review:
| | BATTLE-TESTED, so hieß das letzte Album, das bereits vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. Es gab damals eigentlich genügend Anerkennung und Lob, um die Jungs zu motivieren.
Trotzdem ging es nicht ohne Wechsel. Holger Schulz der Bassist schnürte einfach sein Bündel und wanderte nach Australien aus. "Tomcat Kingten soll es nun richten und er hat seinen Teil mit Bravour erledigt. Sänger Guido Feldhausen hat es ebenfalls nicht mehr bei der Truppe ausgehalten und wird nun von Xaver Drexler ersetzt. Dessen rauchige Stimme, die dazu noch so schön grölen kann, könnte nicht besser passen.
Auch diesmal haben die Kölner eine große Portion fetzigen Metal, Rock und gute Laune im Gepäck. Ganz im Stile der Vorbilder wie Rose Tattoo oder Motörhead feuern sie immer das volle Magazin ab, um auch sicher zu sein, dass die Zuhörer nicht einschlafen.
Nach kurzem und harmlos klingendem Intro "Begging for Awakening" fliegt einem schon die erste Granate um die Ohren. "Dear Mr. Devil" fetzt vom ersten bis zum letzten Takt und der Refrain geht sofort ins Ohr. Wer dann auch noch Zeit hat auf den Text zu achten, der sollte es tun. Die Abrechnung ist schnörkellos, direkt und passt wie die Faust aufs Auge.
Da wo "Dear Mr. Devil" geendet hat, schließt "Down & Dirty" nahtlos an. Auch hier rockt es an jedem Ende. Die Riffs und der Refrain laden sofort zum Luftgitarre spielen und Mitgrölen ein.
Bei "Fearing the Fear of my Fears" handelt es sich eher um ein Groove-Monster passend zur Textbotschaft. Die Gitarren deutlich aggressiver gestimmt, die Drums schon fast in Double-Bass-Manier, sorgen für mächtig Dampf unter dem Dach.
Auszeit! "The fallen one" kommt etwas eigenwillig daher und hat als brutalen Kontrast einen schon fast kitschigen Refrain. Hey, wenn hart, dann aber bitte konsequent. Das mit den Gitarren-Soli klappt doch auch.
Als ruhige Mid-Tempo-Ballade schickt sich "Lights and Shadows" an, den Zuhörern eine kurze Verschnaufpause zu spendieren. Aber weit gefehlt! Nach knapp 2 Minuten entwickelt sich das Teil zu einem recht flotten Nackenbrecher - endet aber leider etwas abrupt nach dem Refrain.
Keine Frage, die Riffs könnten ebenso von Girlschool oder Motörhead stammen und geben "Dive into the Flame" den nostalgischen Retro-Touch der guten alten 80er.
Wenn man dann schon mal in der richtigen Zeit angekommen ist... Jau, für "Bombard your Soul" stand sicherlich Girlschools "Yeah right" Pate. Zumindest am Anfang dachte ich, jemand habe die CD gewechselt. Aber macht nix, mir gefällt beides. Bei dieser geballten Ladung Rock sollte so langsam die letzte Schnarchnase aufgewacht sein. Wenn nicht, dann is'se taub.
Mit "On the Road again" lässt keine geringere Band als AC/DC grüßen. Auf wenn die Gitarre natürlich nicht von einem Angus Young gehalten und gespielt wird, so machen sie ihre Sache ziemlich gut.
Bei "I'm alive" wird wieder einmal mächtig Gas gegeben. Straight forward mit Volldampf bügelt die Truppe alles nieder, was nicht schnell genug zur Seite springen kann.
Fazit: Alle Achtung, trotz Line-Up-Wechsel hat sich die Truppe zur rechten Zeit gefunden und feuert ihre Rock-Granaten gnadenlos in die schutzlose Menge, als würden sie seit Jahren nichts anderes tun.. |
Tipp:
| | Für alle, die auf fetzigen Rock stehen und Bands wie Rose Tattoo, Motörhead, AC/DC und Girlschool nicht in der Rundablage entsorgen, die sollten hier unbedingt zugreifen. |
Titel-Liste:
| | - Begging for Awakening
- Dear Mr. Devil
- Down & Dirty
- Fearing the Fear of my Fears
- The fallen one
- Lights and Shadows
- Dive into the Flame
- Bombard your Soul
- Bloody Pretender
- On the Road again
- I'm alive
- ...is you
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Laufzeit:
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Bandinfos |
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