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Review: Harem Scarem |
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Album:
| | HUMAN NATURE, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 09.03.2007 |
Review:
| | Harem Scarem ist für mich einer der Bands, die in Deutschland viel zu wenig beachtet werden und nie wirklich über den Status eines Geheimtipps hinweg gekommen sind.
Woran das liegt? Am schlechten Marketing, denn an der Musik kann es nicht liegen, dafür ist die durchgehend auf einen zu hohen Level. Ich persönlich finde die Release im Jahre 2003 namens HIGHER für die beste CD von Harem Scarem, dicht gefolgt von MOOD SWINGS.
Deswegen war ich gleich beim ersten Durchhören des neusten Werks sehr erfreut, dass sich die Kanadier um Harry Hess und Pete Lesperance - anders als beim Vorgänger OVERLOAD - auf keine neumodischen Experimente einließen und wieder eine sehr eingängige und harmonische CD vorgelegt haben.
Die Qualitäten der Band kommen sofort zum Einsatz, wenn man sich den Opener "Human Nature" anhört: Da trifft ein griffiger Gitarrenriff auf einen Melodienbogen, der sich einfach so fies im Ohr festbeißt, dass es schon fast unheimlich ist. Und das ganze natürlich wie immer verfeinert mit dem mehrstimmigen Gesang der vier Herren. Diese Harmonie ist auf jeden Fall das Markenzeichen von Harem Scarem - und sicherlich auch abgeschaut von Queen.
Vor allem beim 2. Song auf der Scheibe "Next Time around" wird vor sehr starken Wert auf diese Harmonie gesetzt, was auch Sinn macht, denn der Song ist eine wahre Rockhymne - Live kommt der bestimmt noch mal doppelt so geil.
"Caught up in your World" wartet dafür mit einem extrem brummigen Gitarrenriff auf, der dann in eine Halbballade übergeht um erneut mit einem hymnenhaften Refrain aufzuwarten. Das Problem dabei - der Song erinnert mich verdammt an "All you're getting" von der Vorgänger-CD.
Fazit: Und damit komme ich zum Knackpunkt: Trotz des hochklassigen Songmaterials hört man leider nicht wirklich Neues, was sicherlich den Reiz von OVERLOAD ausmachte. Stagnieren ist das Stichwort.
Wie schon gesagt, solange man auf so einen hohen Niveau stagniert, kann man da ein Auge zu drücken, aber auf Dauer geht das nicht gut.
Vielleicht sollten die fleißigen Kanadier zwischen ihren Outputs einfach mal eine längere Pause machen als nur ein bis zwei Jahre? |
Tipp:
| | Für Fans von Harem Scarem ein Muss. Und wer einfach mal wieder gut arrangierte Rocksongs hören will, kommt auch nicht an dieser CD vorbei. Man höre nur mal sich "Give Love/get Love" anhören - das ist ein lupenreines Tribut an Queen! Und ein sehr gelungenes dazu. |
Titel-Liste:
| | - Human Nature
- Next time around
- Caught up in your world
- Reality
- Hanging on
- Don't throw it away
- Give Love/get Love
- 21
- Starlight
- Going under
- Tomorrow may be gone
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Laufzeit:
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