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Review: Hellfueled |
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Album:
| | BORN II ROCK, 2005, Black Lodge |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 16.11.2005 |
Review:
| | Die Schweden verstehen es immer wieder, besonders mit dampfhammerartigen Produktionen zu überzeugen. Man denke nur an Hammerfall, Dream Evil und Co.. Diesmal war der verantwortliche Knöpfchendreher Fredrik Nordstörm aus dem Studio Fredman.
Das Album ist ein richtiges Brett - quasi ein Schlag vor den Kopf für alle die, die dachten nur Ozzy könnte heulen wie ein ganzes Rudel Schlosshunde. BORN II ROCK ist um Klassen besser als alles, was der Altmeister in den letzten zehn Jahren unter die Leute gebracht hat. Der Sound ist deutlich moderner, wie bei seinem Vorgänger VOLUME ONE und trotzdem bleibt das 80er-Jahre-Feeling erhalten.
Wer jetzt meint, dass die Jungs hier das Rad neu erfunden haben, der irrt. Es lag sicherlich nicht in deren Absicht, dem Hard Rock neue Impulse zu verschaffen. Bodenständig, groovend und bombastisch wummernd soll es sein - und das ist auch gelungen.
Erwartungsgemäß liefert "Can't get enough" genau den richtigen Einstieg. Wuchtige Bässe, Heulen was das Zeug hält, fetzige Gitarren-Riffs und ein Refrain in bester 80er-Jahre Manier.
Extrem tief gestimmte Gitarren und fast noch voller, wie der Vorgänger, setzt "Regain your Crown" die Fahrt des donnernden Hellfueled-Zugs fort.
Rockige Riffs und ein einprägsamer Refrain dröhnt bei "Look out" aus den Boxen und jagt eine volle Breitseite in Richtung Hörzentrum (oder sollte ich sagen Schmerzzentrum?). Sorry, hab gerade die Lautstärke zurück gedreht - Schmerz lass nach.
Besonders interessant ist der Mittelteil von "Friend" gestaltet. Hier begegnen sich schon mal Akustik-Gitarre und Orgelmusik für ein Stelldichein.
Der Titeltrack "Born to Rock" entpuppt sich als Arena Rock-Hymne aller erster Güte. Genau so schaffen es auch die großen Bands, wie AC/DC ihre Fans zu begeistern.
Überzeugte Feministinnen sollten beim Macho-Hit "Girls Girls" nicht jedes Wort des Textes auf die Goldwage legen. Schließlich müssen die Jungs auch irgendwie ihrem "guten Ruf als Rocker" gerecht werden.
Eines der Highlights ist sicherlich "On The Run" mit einem wahren Feuerwerk an genialen Riffs, die sogar so meisterhafte Schrubber wie Wylde & Co. blass aussehen lassen.
Angenehm, dass man nicht nur den Einstieg genial gewählt hat, sondern auch mit einem finalen Paukenschlag das Ende des Silberlings einläutet. Bei "I Don't Care" handelt es sich um einen wahrern Nackenbrecher, der genau das schafft, was er soll: Please press Repeat-Button
Fazit: Das Album wurde musikalisch deutlich modernisiert ohne dass das Retro-Feeling komplett unter die Räder kommt. Die Stimme von Sänger Alkman "quält das Ohr" des Zuhörers bis an die Grenze des Erträglichen (manchmal auch etwas zu sehr). Leider ist schon nach knapp 38 Minuten wieder Schluss. Da wären ohne weiteres noch 1-3 Titelchen mehr drin gewesen. Deswegen gibts hier auch Abzüge. Naja, vielleicht beim nächsten Mal. |
Tipp:
| | Für alle Fans des weinerlichen Gesangs Marke Ozzy sei das Werk ans Herz gelegt. Hier kann Alkman ohne weiteres mit dem Vorbild mithalten. |
Titel-Liste:
| | - Can't get enough
- Regain your Crown
- Look out
- Friend
- Born to Rock
- Old
- Girls Girls
- On the Run
- Angel
- Make it Home
- Don't care
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Laufzeit:
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