News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Helltrain
 
ROUTE 666

Album:
 ROUTE 666, 2004, Nuclear Blast

Stil:
 Death'n'Roll

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 23.11.2006

Review:
 Tja manchmal passt der Bandname wie die Faust auf's Auge. Bei den drei Schweden wird schnell klar, dass Helltrain alles aussagt, wenn sie mit ihrem höllischen Zug durch die heimischen Boxen rasen. Wobei ich mich frage, ob sie mit ihrer Musik auf ihrer ROUTE 666 aus dem Jahre 2004 in die Hölle kommen möchten oder gerade daraus entsprungen sind.

Was darf man nun erwarten?
Zunächst ist da Pierre Törnkvist's kratziger Sprechgesang, der sich oft an der Grenze des Schreiens bewegt.
Sein Bruder Patrik quält die Gitarre bis zum Äußersten und legt einen Punk-typisch dichten (meist einfach gestrickten) Riff-Teppich auf's Parkett. Manchmal schmuggelt sich auch eine zweite Lead-Gitarre in die Riffs, sorgt für Abwechslung und füllt kompositorische Lücken auf. Neben diesem Job hat er auch noch die Orgel übernommen.
Dies alles begleitet Oskar Karlsson mit einem zwingenden Power-Drumming, vor dem kein Song sicher ist. Ach, ich vergaß den Bass. Den hat sich Sänger Pierre umgeschnallt und bedient ihn fast als Rhythmus-Gitarren-Ersatz. Es ist also immer viel Arbeit angesagt, wenn man nur als Trio unterwegs ist. Lemmy kann davon ein Liedchen singen.

Die musikalischen Pfade hingegen sind ziemlich eng gesteckt - eine wohl dosierte Mischung aus aggressivem Death und Rock'n'Roll-Elementen mit peitschendem Rhythmus und Kreisch-Gesang. Irgendwie hatte ich ein Deja-Vu, als ich Schreihals Dez Farara auf seiner Scheibe DEVILDRIVER erlebte, die ein Jahr später auf den Markt kam. Aber dieses Huhn/Ei-Problem steht hier nicht zur Debatte.

Da ist der Opener schon interessanter, besonders weil "Route 666" zugleich eines der Highlights des Albums darstellt. Von Anfang an wird hier ein treibender Mit-Tempo-Beat aufgelegt und bis zum höllischen Ende durchgezogen.
Trotz stimmlicher Tonhöhenlimitierung liefern die restlichen "Instrumente" ein harmonisches Gesamtbild mit absolutem Klebstoff-Refrain. Der Einstieg ist schon mal gelungen.
Etwas flotter geht es beim zweiten Song "The Helltrain Coven" zu. Mit der Gefälligkeit beschränkt man sich auf den Refrain. Ansonsten werden stakkatoartige Riff- und Gesangsattacken abgefeuert, die mithilfe von Orgeleinlagen etwas abwechslungsreicher gestalten werden.
Bei "Afterglow" kommt man zur Abwechslung in den Genuss von etwas anspruchsvolleren Hooklines und ausgedehnten Soli von Gitarre und Drums.
Eindeutige Rock'n'Roll-Furchen pflügen die Schweden mit ihrem Song "Polizei" metertief in den Boden. Und tatsächlich, im Refrain ist "Ein zwei - ein zwei - Don't mess with polizei" deutlich zu vernehmen. Da drücken wir bei dem Grammatikfehler auch mal ein Auge zu, denn eigentlich sollte es doch heißen: "Eins zwei..."
"Sleepless" ist das langsamste Lied auf der CD und hat trotzdem keine Chance für einen Platz in der Balladen-Liste.
Anschließend nehmen die Songs schrittweise mit "Tombstone" über "Kingsize" und "Rot'n'Roll" tempomäßig wieder Fahrt auf.
Einen melodischen Abschluss und gleichzeitig ein zweites Highlight bietet "Helltrain" mit Akustik-Gitarre, Orgel-Klängen und einem Ohrwurm-Refrain. Auch wenn in der Mitte der Scheibe die Helltrain etwas ins Straucheln gerät, so entschädigt das Ende doch angemessen und es spricht nichts gegen eine nächste Runde.

Fazit: Zugegeben, die Art des Gesangs lässt leider nur wenig Spielraum für Abwechslung. Auch die Gitarren-Teppiche und Hooklines sind sehr schlicht gehalten, aber dafür eingängig. Am häufigsten gönnt sich Drummer Oskar Freiheiten und kommt auch immer auf den Punkt.
Aber muss es denn immer kompliziert sein?
Ich denke nicht! Ab und zu macht es einfach tierisch Spaß, auf "Play" zu drücken und nicht viel denken zu müssen. Das Mit-Nicken bei diesem Death'n'Roll geht von ganz alleine!

Titel-Liste:
 
  1. Route 666
  2. The Helltrain Coven
  3. S.O.S
  4. Afterglow
  5. Polizei
  6. Sleepless
  7. Tombstone
  8. Kingsize
  9. Rot'n'Roll
  10. Rat Pack
  11. Helltrain

Laufzeit:
 41:32 Min.

Band-Infos:
 
  • www.helltrain.net 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009