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Review: Highland Glory |
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Album:
| | FOREVER ENDEAVOUR, 2005, Face Front/Massacre |
Stil:
| | Melodic Metal, Power Metal |
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 14.11.2005 |
Review:
| | Mittlerweile haben die norwegischen Schwermetall-Arbeiter ihr zweites Album unters Volk gebracht. Waren beim ersten Album noch interessante Einflüsse von keltisch angehauchtem Liedgut zu hören, so ist davon jetzt nicht mehr viel übrig. Eigentlich schade, da dies eine gewisse stilistische Eigenständigkeit der Truppe kennzeichnete.
Mit orchestraler Unterstützung und jeder Menge Melodik startet der Opener "Spirit of Salvation" voll durch. Fetter Power Metal mit eingängigem Refrain macht schon mal für den Anfang Laune.
Etwas gemäßigter aber dafür mit deutlich mehr Heavy-Einflüssen geht der Song "Break the Silence" an den Start. Aber auch hier kommt die Melodik nicht zu kurz.
Nach ähnlichem Strickmuster wie die beiden vorherigen Titel ist "Edge of Time" komponiert.
"Mindgame Masquerade" mutet stellenweise vertraut an. So erinnert mich der Anfang an Gary Moores Interpretation von "Over the Hills", während die Gitarrenarbeit auch von Running Wild zu Zeiten von BLAZON STONE stammen könnte.
Interessanterweise beginnt "The Sacrifice" melodiemäßig so, wie "Mindgame Masquerade" geendet hatte, jedoch nun als sanfte Ballade. Nette Idee!
Den Titelsong "Forever Endeavour" zeichnet vor allem ein flotter, mitreißender Rhythmus aus, der raumfüllend aus den Boxen quillt. Refrain und Riffs sind eingängig und beweisen einmal mehr Melodic Metal Ambitionen.
"Somewhere" ist eine blitzsaubere Ballade, die keine Vergleich zu anderen Bands wie Edguy oder Hammerfall scheuen muss.
Bei den letzten Song "Demon of Damnation", einem Midtempo Epos, hat man es fast etwas übertrieben. Es gibt jede Menge Riffs und Themen, die aber insgesamt nicht ganz schlüssig wirken. Hier wäre etwas weniger vielleicht sogar mehr gewesen.
Die drei Bonus-Track mit Cover-Versionen "Wild Child" (W.A.S.P.), "Love Gun" (Kiss) und "The Trooper" (Iron Maiden) sind eine nette Beigabe, die aber einem Vergleich mit den Originalen nicht ganz standhalten können. Zumindest hat man damit die volle Stunde Spielzeit geschafft.
Fazit: Sicherlich kein Überflieger, aber trotzdem ein nettes Power Metal Album mit vielen Melodic Metal Einflüssen - gerade heraus und frisch gespielt. Vielleicht besinnt man sich beim nächsten Anlauf wieder auf die Sache mit den Kelten... |
Tipp:
| | Fans des Vorgängers werden auch hier zugreifen und die stilistische Vereinfachung in Kauf nehmen, denn eines ist geblieben: flott umgesetzter und hörenswerter Power Metal. |
Titel-Liste:
| | - Spirit of Salvation
- Break the Silence
- Edge of Time
- Mindgame Masquerade
- The Sacrifice
- Surreality
- Forever Endeavour
- Real Life
- Somewhere
- Demon of Damnation
- Bonus Tracks - - Wild Child
- Love Gun
- The Trooper
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Laufzeit:
Band-Infos:
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