 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: H.I.M. |
 |
| |
Album:
Stil:
| | Romantic Metal / Pop Metal |
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 26.09.2005 |
Review:
| | Romantic Metal die Fünfte, was nichts anderes heißen kann, als dass die begründer dieser Stilrichtung, unsere Finnen um Frontmann Ville Valo zum fünften Großangriff auf die Charts gestartet sind, aber...
...immer wenn ich mir schon zu Beginn eines Reviews Fragen stellen muss, hat es meist nichts Gutes zu bedeuten. Das ist hier nicht anders.
Schon nach den ersten Tönen des Openers "Vampire Heart" überlege ich mir, wo bzw. auf welchem Album ich das schon mal gehört habe. Und hat denn hier Ville Valo vergessen, vorher den richtigen Sprit zu Tanken? Wo ist denn sein ansonsten schnurrendes Timbre? Das geht ja gut an... Wurden also wirklich alle Drohungen war gemacht und dieses Album so lange weichgespült, pop-genudelt und mainstreamtauglich gehämmert, bis auch das letzte Fünkchen H.I.M. erloschen ist?
Ungewöhnlich rockig geht es dann bei "Rip out the Wings of a Butterfly" zugange. Ok, das rockig hält sich in Grenzen. Aber gegen den Refrain ist nichts einzuwenden, wobei er letztendlich zu belanglos ist um im Gehörgang zu verweilen.
Zu "Under the Rose" sage ich nur kalter Kaffee. Nach diesem Strickmuster sind auch Songs wie "I love you" angelegt. Nur dort sind Vocals und Gitarren wirklich kratzig-rotzig und hier Einheitsgedudel.
Der nächste Track "Killing Loneliness" wäre nicht von schlechten Eltern, wenn die Gitarren gedurft hätten und dafür die Keys einen Maulkorb bekommen hätten - so bleibt eben nur belangloser Kuschelrock.
Langsam geht mir die Geduld aus. Was soll ich zu "Dark Light" nur sagen. Schaumgebremste Herzschmerz-Schmonzette wäre ziemlich passend.
Wo sind sie denn? Da sind sie ja! Zumindest "Behind the Crimson Door" bringt stellenweise etwas ursprüngliche H.I.M.-Atmosphäre zurück.
Wie hätte wohl "Drunk on Shadows" geklungen mit einer Stimme und den Gitarren zu Zeiten eines GREATEST LOVESONGS VOL. 666 Albums? Leider ist DARK LIGHT angesagt und damit wurde die volle Punktzahl verfehlt.
So belanglos wie das Album gestartet ist, wird es mit "In the Nightside of Eden" auch zu Grabe getragen und verhallt ohne wirkliche Höhepunkte nach nicht einmal einer Dreiviertel Stunde.
Fazit: Es schmerzt mich regelrecht, so hart mit den Jungs ins Gericht zu gehen. Eigentlich war H.I.M. schon immer eine meiner bevorzugten Bands, wenn es mir gerade nach Romantic- oder Kuschel-Rock war. Aber auf diesem Album habe ich entweder nichts Neues gefunden und wenn ja, dann nichts mit H.I.M. drin - nur auf der Verpackung stand es drauf. Warum viele der schreibenden Zunft dieses Album hochloben kann ich mir nur dadurch erklären, dass DARK LIGHT das erste Album ist, was sie von den Finnen gehört haben.
Lediglich an der Produktion lässt sich kaum etwas aussetzen - wenigstens ein kleiner Trost. |
Tipp:
| | Wer romantischen Einheits-Pop Metal mag, der kann sich diese Scheibe näher ansehen - vielleicht auch anhören. Wer aber die guten alten H.I.M. sucht, der sollte genauer hinhören, bevor er sich bindet. |
Titel-Liste:
| | - Vampire Heart
- Rip out the Wings of a Butterfly
- Under the Rose
- Killing Loneliness
- Dark Light
- Behind the Crimson Door
- The Face of God
- Drunk on Shadows
- Play dead
- In the Nightside of Eden
|
Laufzeit:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|