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Konzertbericht
 

Underground, Köln
Samstag, 21.06.2008

Bands: 36 Crazyfists, Emil Bulls, Silent Decay

Was ein Package! Die renommierte Metalcore-Helden aus Alaska, 36 Crazyfists, kommen mit ihrem neuen Album THE TIDE AND ITS TAKERS nach Deutschland, im Schlepptau sind die Münchener Crossover-Experten Emil Bulls, die mit THE BLACK PATH ebenso ein neues Album am Start haben. Als Support gibt es dazu noch Silent Decay - kein Wunder, dass das Underground hoffnungslos überfüllt ist.


Silent Decay

Silent Decay
Die Müncher Silent Decay, dieses Jahr als Haus- und Hofband der Emil Bulls quasi immer dabei, standen als erste der drei Bands auf der Bühne und präsentierten dem Kölner Publikum einen gelungenen Mix aus den verschiedensten Arten des modernen Metal, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Der Mix aus Screamo, Thrash und Alternative Metal des Quintetts sorgte für die ersten bewegten Körper im Underground, man schwitzte jedoch auch ohne sich zu bewegen. Dicht an dicht standen die Fans im Underground, die Shirts klebten an den Körpern und bei den weiblichen Besuchern verlief das Make-Up schneller als die Thekenkräfte mit Getränken nachkamen.
Silent Decay machten eine runde halbe Stunde Spaß und präsentierten viele Songs aus ihrem Album THE PAIN OF CREATION und entpuppten sich als durchaus passender Opener, der gut auf die anderen Bands des Abends einstimmen konnte. Der Kopf wippte auf jeden Fall gut mit, die Songs gingen ins Gehör und die Band durfte sich über fehlenden Applaus ebenso nicht beklagen.


Emil Bulls

Emil Bulls
Nachdem die Umbaupause im Biergarten verbracht wurde und man sich das EM-Spiel zwischen Russland und den Niederlanden zu Gemüte führen konnte war es an der Zeit für die Emil Bulls. Als die fünf Bayern die Bühne des Underground betraten merkte man schnell, dass viele Fans nur wegen ihnen gekommen sind, in den ersten Reihen herrschte ordentliche Stimmung als die Truppe nach dem Intro mit "Nothingness" und "To end all Wars" ordentlich los legte. Die Fans zeigten sich bei alten Stücken wie "Mirror (me)" von der ANGEL DELIVERY SERVICE-Scheibe genau so textsicher wie bei neuen Stücken wie der aktuellen Single "The most evil Spell", die live eine extra lange Version spendiert bekam. Christoph von Freydorf zeigte sich gut bei Stimme und animierte das Publikum zu sportlichen Höchstleistungen, auch der Rest der Band war agil auf den Kölner Bühnenbrettern unterwegs.

Emil Bulls
Nach elf Stücken (inkl. Intro) war dann auch schon wieder Schluss, mit "Smells like Rock N Roll" und "Worlds Apart" beendeten die Münchener ihren gelungenen Auftritt. Leider gab es also kein "Take on me", dafür hat selten ein Songtitel so gut ins Underground gepasst wie "Smells like Rock N Roll", denn Schweißgeruch lag definitiv in der Luft.

Setlist Emil Bulls:
  1. Intro
  2. Nothingness
  3. To end all Wars
  4. Revenge
  5. Mirror (me)
  6. Cocoon
  7. All in Tune with the Universe
  8. The most evil Spell
  9. Leaving you with this
  10. Smells like Rock N Roll
  11. Worlds Apart


36 Crazyfists

36 Crazyfists
Die Bude war spätestens beim Intro der 36 Crazyfists gerammelt voll und der Schweiß tropfte von den Decken während sich die besonders Wahnsinnigen in den Moshpit wagten um den Kreislaufkollaps noch etwas weiter zu provozieren. Ein Mädel ist zuvor schon umgekippt, jedoch ist dies meiner Meinung nach Selbstverschuldung; schließlich gibt es zwei Bars im Underground, die gerne mit Getränken aushelfen.
Fronter Brock Lindow und seine Mannen legten nach dem Intro direkt mit "I'll go until my Heart stops" vom REST INSIDE THE FLAMES-Album los und der Headliner wurde gebührend gefeiert. Mit "At the End of August" und "We gave it Hell" folgten weitere Überhits, das erste neue Stück lies also nicht lange auf sich warten.
Zwischen den Stücken gab es die gewohnt symphatischen Ansagen des groß gewachsenen Fronters, der zur Vorsicht im Pit aufruf ohne mahnend zu wirken. Im Verlauf des Sets machten sich eine Menge Crowdsurfer auf den Weg von der Bühne in das tobende Volk, auch ein Circle Pit fand statt.

36 Crazyfists
Mit "The Heart and the Shape" folgte ein weiterer Hit vom grandiosen A SNOW-CAPPED ROMANCE-Album und die Zeit verlief wie im Flug während das komplette Underground in Bewegung war. An neuen Stücken gab es noch das abgefeierte "The All-Night Lights", welches mit "The Great Descent" gemischt wurde sowie das nachfolgende "Waiting on a War". Auffallend war, dass die Band ihre Songs live um einiges schneller spielt als auf ihren Alben.
Bei "Destroy the Map" suchte Brock einen textsicheren Fan, den er in einem Mädel auch fand. Diese sang tapfer mit, war jedoch etwas zu leise. Aber dennoch eine nennenswerte Aktion der Band, die hier einen Fan wirklich glücklich gemacht hat. Kurz danach verließen die 36 Crazyfists nach "Bloodwork" die Bühne, doch die Zugaberufe ließen nicht lange auf sich warten.
Die Band ließ sich nicht lange bitten und kam für "Midnight Swim" und "Slit Wrist Theory" vom Debütalbum zurück auf die Bühne des Underground. Danach war die Show beendet und die 36 Crazyfists hatten einem eh schon guten Konzertabend die Krone aufgesetzt.

Setlist 36 Crazyfists:
  1. Intro
  2. I'll go until my Heart stops
  3. At the End of August
  4. We gave it Hell
  5. Felt through a Phone Line
  6. The Heart and the Shape
  7. Skin and Atmosphere
  8. Elysium
  9. The Great Descent/The All-Night Lights
  10. Waiting on a War
  11. Destroy the Map
  12. Installing the Catheter
  13. Bloodwork
    - - - Zugabe - - -
  14. Midnight Swim
  15. Slit Wrist Theory


Fazit: Das perfekte Konzert für den Fan des modernen Metal von heute. Alle drei Bands waren bestens aufgelegt und konnten die begeisterten Fans im Underground begeistern und in Bewegung versetzen. Die Emil Bulls sind live über jeden Zweifel erhaben und spielten hier nach langer Zeit mal nicht als Headliner, qualitativ stand ihr Auftritt dem der 36 Crazyfists jedoch in nichts nach. Der Headliner hatte die perfekte Setlist zu bieten (nur leider wurde "When Distance is the closest Reminder" nicht gespielt obwohl es auf eben jener Setlist stand) und bot die gewohnt gute, agile Show. Kein Wunder also, dass das Underground ausverkauft war und die Bands abgefeiert wurden. Wer hier nicht dabei war hat etwas verpasst. Wow.

    M.K. 08.08.2008
    Fotos von Mario Kloschinski

 
 
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