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Konzertbericht |
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Rock in Concert Open Air Waldstadion Weismain (D) Samstag 18.06.2011 - Tag 2
Bands: Die Apokalyptischen Reiter, Ensiferum, Fiddlers Green, In Extremo, Sabaton, Subway to Sally, Suidakra, Van Canto, Varg, Wolfchant |
Stark bewölkt, aber immerhin trocken beginnt der Samstag.
Varg
Leider habe ich Wolfchant verpasst. Deshalb beginnt der Tag für mich mit Varg aus Coburg. Das rot-schwarz geschminkte Wolfsrudel untermalt den Frühschoppen mit aggressivem Pagan-Metal. Das versammelte Publikum kennt jeden Text auswendig und feiert die Wölfe mächtig ab. Die wissen ihr Heimspiel zu nutzen. Die Musik kommt recht gut zum ersten Bier des heutigen Tages.
Suidakra
Celtic Folk mit einer guten Portion Melodic Death steht bei Suidakra im Mittelpunkt. Vor der Bühne wird es immer voller. Der Monheimer Dreier um Frontman Arkadius wird live normalerweise durch einen weiteren Gitarristen - Jussi Pesch - unterstützt. Der ist aber an diesem Wochenende verhindert, so dass kurzerhand Ex-Suidakra Sebastian Hintz für diesen Gig reaktiviert wird. Dem Publikum scheint es zu gefallen, wie an der ersten Wall of Death zu erkennen ist.
Van Canto und Fiddlers Green
Die beiden folgenden Bands Van Canto und Fiddlers Green schenke ich mir. Ich habe beide letztes Jahr beim Summer Breeze bestaunt und für außergewöhnlich empfunden. Jedenfalls haben sich viele Zuschauer vor der Bühne versammelt und feiern beide Bands mächtig ab. Aber so richtig ist das überhaupt nicht mein Ding. Ich nutze die Zeit um Kontakte zu pflegen
An dieser Stelle viele Grüße an Julia, Gabi, Schuhi und Jason!
Ensiferum
Somit sind wir bei Ensiferum angelangt. Die Finnen sind ja so etwas wie die Tour-Weltmeister des Viking Metal. Was die Jungs in den letzten Jahren an Kilometer rund um die Welt gemacht haben, ist der absolute Wahnsinn. Heute jedenfalls sind sie im Oberfränkischen gelandet...und das ist auch gut so. Das sie für richtig gute Stimmung sorgen können, beweisen die Jungs auch heute wieder. Gut, es wurde ihnen durch die Vorbands zugegebenermaßen auch leicht gemacht, aber das noch zu steigern, schafft auch nicht Jeder.
Ensiferum spielen vor allem Songs von ihrer 2009er CD FROM AFAR gemischt mit einigen Songs aus früheren Zeiten. Das Outfit der Finnen hat jeder schon gesehen, freier Oberkörper, Farbe im Gesicht und blaue Kilts, wobei Bassist Sammi Hinkka,durch seine Posen ein besonderer Augenschmaus ist.
Die Apokalyptischen Reiter
Time for Reitermania! Die Apokalyptischen Reiter galoppieren als nächstes auf die Bühne. Das die Auftritte der Thüringer immer echt kurzweilig sind, ist ja nichts Neues. Auch diesmal wird allerlei geboten. Ob Dr. Pest in kurzem Lederoutfit die Peitsche knallt, die Hälfte der Band in Schutzanzug und Gasmaske verkleidet über die Bühne stiefelt oder rotes Konfetti ins Publikum verteilt wird. Wie gesagt, es ist immer was los. Musikalisch reicht das Repertoire von alten Hits bis zur neuen CD MORAL & WAHNSINN.
Sabaton
Schwedischer Power Metal folgt jetzt auf dem Fuße. Die Freunde von Sabaton entern die Bühne. Im Handumdrehen hat das schwedische Bataillon das Publikum in der Hand. Die Truppe strotzt geradezu vor guter Laune und Spielfreude. Frontman Joakim Brodén ist schon ein außerordentlich smarter und routinierter Poser, der sich für nichts zu schade ist. Einerseits muss er natürlich einen obligatorischen Halben auf Ex eliminieren, andererseits läuft er wie beim Fasching mit Strohhut, Blumenkette und Hawaii-Hemd über die Bühne. Aus allen Schaffensphasen ihrer Kriegsberichterstattung bringen Sabaton ein Füllhorn von Songs zum Besten. Das Publikum ist verzückt.
Setlist Sabaton
- Intro: The Final Countdown/The March to War
- Ghost Division
- Uprising
- White Death
- Cliffs of Gallipoli
- Screaming Eagles
- 40 : 1
- Stalingrad
- The final Solution
- Aces in Exile
- Into the Fire
- The Price of a Mile
- Attero Dominatus
- - - Zugabe - - - - Coat of Arms
- Primo Victoria
- Metal Medley
Subway to Sally
Okay, kleines Rätsel: Die sieben stammen aus Deutschland und haben Leier, Sackpfeife und Schalmei im Gepäck? Richtig: Subway to Sally. Es folgt der vorletzte Act in diesem Sängerwettstreit. Mit einer Menge Pyros bringen die Spielleute ihre Hits unters Volk. Das Publikum feiert die Band gehörig.
In Extremo
Der letzte Streich folgt sogleich! Nochmal ein Rätsel: Die sieben stammen aus Deutschland und haben Leier, Sackpfeife und Schalmei im Gepäck? Hää? Hatten wir das nicht schon mal? Okay, diesmal ist es... In Extremo. Auch dieses Mittelalter-Septett hat eine Menge Pyros aufgefahren um ihre Hits ins richtige Licht zu stellen. Auf jeden Fall bleibt bei den Klängen von "Küss mich", "Rasend Herz" oder "Vollmond" kein Mensch ruhig stehen.
Fazit: Wie viele Festivals es in Deutschland gibt, kann man ja kaum mehr zählen – und jetzt noch ein neues?
Über 10.000 Zuschauer an beiden Tagen belegen allerdings einen ziemlich erfolgreichen Start des Festivals. Natürlich ist dafür in erster Linie das erstklassige Billing verantwortlich, aber auch die Location und die thematische Aufteilung der beiden Festivaltage haben entscheidend dazu beigetragen. Laut Veranstalter haben sich zwei Drittel für ein Tages- und ein Drittel für ein Wochenend-Ticket entschieden.
Alles in allem ein wirklich gelungenes Festival trotz der einen oder anderen kleineren Panne. Sollten die Macher es im nächsten Jahr erneut schaffen ein herausragendes Billing bei gleicher Location auf die Beine zu stellen, steht nichts mehr im Wege, dass sich das Festival etablieren wird.
R.J. 18.06.2011
Fotos in Kürze |
Die anderen Tage:
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Bandinfos |
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Top-10 Konzerte |
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21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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Top-15 Bands |
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21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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Top-16 Reviews |
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21 Tage-Hits bis 26.04.2013 |
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Top-15 Musiker |
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Lee, Steve |
466 |
Hetfield, James |
453 |
Bon Jovi, Jon |
429 |
Young, Angus |
415 |
Wylde, Zakk |
330 |
Dickinson, Bruce |
321 |
Rudd, Phil |
310 |
Liimatainen, J.A. |
300 |
Rhoads, Randy |
280 |
Mikkonen, J.K. |
280 |
Danzig, Glenn |
275 |
Simmons, Gene |
268 |
Pesch, Doro |
264 |
Idol, Billy |
253 |
DeMaio, Joey |
252 |
21 Tage-Hits bis 19.01.2013 |
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