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Konzertbericht
 

18. With Full Force
Flughafen, Roitzschjora (D)
Samstag 02.07.2011 - Tag 2

Bands: Betzefer, Cancer Bats, Cavalera Conspiracy, Die Kassierer, Entombed, Hatebreed, Knorkator, Kylesa, Mad Sin, Peter Pan Speedrock, Satyricon, Terror, The Black Dahlia Murder, 50 Lions, Arma Gathas, Blood For Blood, Callejon, Earth Crisis, Emil Bulls, Radio Dead Ones, U.S. Bombs


Der Morgen beginnt, wie die Nacht geendet hat - mit mächtigen Regenfällen. Zu allem Übel hat sich auch noch ein ziemlich fieser Sturm dazu gesellt. Die Wolken sind grau bis tiefschwarz. Das triefnass T-Shirt hat seine Arbeit auch nicht verfehlt, denn ich habe mir schön was eingefangen. Die Nase läuft, der Hals kratzt, egal wird schon besser werden. Einige der Mitgereisten haben bei dem Wetter verständlicherweise keine besonders gute Laune. Mit einem Frühschoppen sollte sich die Laune bis Mittag doch erheblich verbessert haben. Zumindest der Regen hat zwischendurch ein wenig nachgelassen. Aber auch nur ein wenig, denn die Tropfen werden schnell wieder dicker.


Kylesa
Musikalisch beginnt der Tag mit einer Sludge/Stoner Mischung. Nicht die schlechteste Wahl Kylesa als Opener einzusetzen. Arschtretender Stoner Rock mit zwei Schlagwerken und geilen Riffs blasen die Müdigkeit und auch ein wenig die Feuchtigkeit aus den Gliedern. Wie schon 2010 beim Auftritt zum Summer Breeze ein überzeugender Auftritt.


Betzefer
Die Israelis Betzefer lassen es als Nächstes ordentlich krachen. Mit einer Ladung groovigem Hardcore lassen die Jungs nicht den Anflug von schlechter Laune aufkommen. Spielfreudig toben sie über die Bühne und lassen die Keule kreisen. Entsprechend ist die Antwort der Meute, denn die befindet sich in eben solcher Dauerbewegung. Spätestens jetzt ist jeder vor der Bühne wach.


The Black Dahlia Murder
Auch die Amis The Black Dahlia Murder machen vom ersten Moment an keine Gefangenen und treten mächtig in den Arsch. Dauerzappler Trevor Strand und seine Mannen haben es drauf und wissen genau, was man machen muss um eine ziemlich große Meute am feiern zu halten - geile Musik machen! Die Köpfe drehen sich wie Windräder, die Crowd surft und die Tempobolzer aus Michigan lassen keine Gnade walten. Weiter so!


Entombed
Auch die nächste Band ließ keine Verschnaufpause zu. Was soll man über Entombed noch sagen? Sie sind so was, wie die Inkarnation des schwedischen Death Metal und wissen nach wie vor, wie man auf großen Bühnen große Massen in Bewegung setzt. Auf der Setlist bieten die Schweden ein 'Best Of' auf. So folgt ein Groovebastard nach dem anderen und die latent wahnsinnigen Entombed genießen die Reaktionen im Publikum. Allen voran Mr. LG Petrov grinst sich einen von der Bühnenkante und rotiert und schüttelt während der Songs seine immer dünner werdenden Fäden. Kurzzeitig lässt sich sogar der Regen beeindrucken, denn für einen kurzen Moment kommt die Sonne durch. Leider nur für einen Moment. Fetter Auftritt ihr Elchtöter!

Müßig zu erzählen, dass Sturm, Regen und alles was dazu gehört immer schlimmer wird.


Terror
Die nächste Band macht ihrem Namen alle Ehre. Denn Terror machen Musik aus der Pflegeserie mitten in die Zwölf. Nach Jahren in der Hardbowl dürfen die Kalifornier heute frische Luft schnappen. Und das ist auch nötig bei Band und Crowd. Bereits nach ein paar Takten des ersten Liedes geht vor der Bühne der Punk ab. Während ich im Fotograben stehe und eigentlich Fotos machen will, lassen sich soviel Leute über die Massen tragen, dass man meinen könnte, jeder war mal oben drauf. Wahnsinn!

Das Unwetter interessiert hier Keinen. Der Schlamm ist ja eh schon da, also warum nicht hineinspringen und sich ein wenig darin sudeln, haben sich einige gedacht. Auf jeden Fall bleibt hier kein Auge trocken.


Die Kassierer
Schnell eine Sprung ins Zelt, denn Die Kassierer sind dort am Start. Ganz nach dem Motto Schwein sein ist schön gehen die Ruhrpott-Punks zu Werke. "Mach die Titten frei" oder "Mein Glied ist zu groß" sprechen Bände, oder? Jedenfalls bin ich froh, dass ich die Entblößungen von Wolfgang Wölfi Wendland nicht live erleben muss. Also schnell wieder in den Regen.


Satyricon
Mit Satyricon kommt es jetzt zu einem vollkommenen Wandel. Black Metal auf der Mainstage zu dieser Zeit? Okay, unter normalen Umständen beim Sommersonnenuntergang wäre es ein wenig strange gewesen. Bei dunklen Unwetterwolken, fällt es überhaupt nicht auf, dass es eigentlich noch viel zu hell für die schwarze Legierung ist.

Wenn man ganz ehrlich ist, tendiert die Musik von Satyricon eher in Richtung Black'n'Roll, aber egal wie man es nun bezeichnen will, sie überzeugen live genauso wie auf Platte. Perlen, wie "Possessed","Black Crow on a Tombstone", "To the Mountains" oder "Mother North" sprechen eine eigene Sprache. Im Überfluss gibt es die Norweger ja nun wahrlich nicht zu sehen, um so schöner ist es zu sehen und hören, mit welchem Enthusiasmus sie hier agieren. Beide Daumen hoch!


Cavalera Conspiracy
Jetzt kommen wieder gute alte Bekannte auf die Bühne. Die Cavalera (Conspiracy) Brothers are back in Town. Man kann ja zu ihnen stehen, wie man will, aber die Mucke lädt ein, ja zwingt fast zum Dauerhopsen ohne Trampolin. Die Kommunikation zwischen Band und der sehr ansehnlichen Meute findet fast ausschließlich musikalisch statt. Why not? Schließlich verlangt das weiterhin besch....eidene Wetter nicht nach Worten, sondern nach Bewegung.

Ein Cavalera-Auftritt ohne "Roots Bloody Roots" geht nicht, also noch mal die Kräfte gesammelt und los geht's. Immer wieder geil die Cavaleras!

Ein kurzer Zwischenstand von der Wetterfront: Keine Besserung, eher im Gegenteil. Der Sturm wird schlimmer und der Regen heftiger. Richtig rund läuft es bei mir auch nicht mehr. Habe ich mir doch gestern was eingefangen.


Hatebreed
Einmal noch vor die große Bühne, in die Nässe. Hatebreed verlangen nach Aufmerksamkeit. Auch die Amis gehören ja so ziemlich zum Inventar beim WFF. Vor der Bühne ist es gerammelt voll aber Jasta und Co. schaffen es problemlos die Meute zu motivieren. Ohne langes Bitten kommen die den vorgeschlagenen Bewegungstherapien wie Circle Pit und Todesmauer nach.

Wenn es für einen Headliner die zwei Aufgaben gibt eine Riesenmenge zu versammeln und diese zu unterhalten und animieren, haben Hatebreed diese übererfüllt, zumal bei diesem Wetter.

Mannomann, von dem obligatorischen Feuerwerk bekomme ich lediglich das Geböller mit. Die Kräfte schwinden, aber jetzt kommt noch das...

...Saturday Night Fever!


Knorkator
Als sich Knorkator 2008 aufgelöst hat, dachte ich Ick wer zun Schwein und heute stehen sie livehaftig auf der Bühne. Sänger Stumpen steht in einem grünen Ganzkörperkondom auf der Bühne. Im gelben Gewand hantiert Alf Ator in einem Rad voller Keyboards. Das Teil sieht aus wie ein Rhönrad. Bereits beim ersten Song entledigt sich der Irrwisch Gero seines grünen Anzugs und steht flugs in einem schwarzen Body auf der Bühne. Genau die richtige Kleidung für die nachfolgende Gymnastikstunde a la Stumpen.

Hochgeistige Ergüsse wie "Ich will nur fickn", "Refräng" oder die beiden Cover "All that she wants" und "Ma Baker" zeugen für die Anstrengungen, die wir auch nach Mitternacht noch aufmerksam verfolgen.

Nochmal zum Vorturner Stumpen. Der Wahnsinnige springt mal eben von der Bühne in die Meute und lässt sich im Kraulstil über die Köpfe heben. Die sehenswerte kurzweilige Show ist zu dieser Zeit und in dem Zustand genau das Richtige.

Natürlich hat das ekelhafte Wetter vielen die Laune verhagelt, manche haben nur eins im Sinn, raus aus den triefnassen Klamotten. Deshalb werden es immer Weniger im Zelt.


Peter Pan Speedrock
Musikalisch legen wir nun einen ganzen Zacken zu, aber mit nicht weniger Spaß. Peter Pan Speedrock versuchen mit ihrem Hochgeschwindigkeits-Rock'n'Roll für gute Laune zu sorgen. Was soll ich sagen, die, die dageblieben sind, haben es sicher nicht bereut. Ohne großen Schnickschnack feuern die Niederländer eine Rocksalve nach der anderen in die gebliebene feierwillige Meute. Soweit ich sehen kann steht hier keiner still. Wie auch? Beide Daumen hoch!


Mad Sin
Puuh, langsam wird es eng mit der Kondition. Die Erkältung greift immer weiter um sich, aber Mad Sin wollte ich jetzt schon auch noch sehen. Weit vor der heutigen Psychobilly oder Rock'n'Roll-Welle haben sich Köfte und Stein dieses Genre in deutschlandweit unter den Nagel gerissen. Auch wenn Köfte gleich anmerkt, dass sie die Band wären, die nicht auf dieses Festival passt, stört sich kein Mensch daran. Da haben schon ganze andere Spezialisten hier gespielt.

Auch wenn immer Weniger das Psycho-Punk-Feuerwerk erleben wollen, die Berliner gehen voll steil, allen voran Valle mit seinem riesigen beleuchteten Kontrabass. Wie der Kleene mit dem Riesending rum hantiert ist schon echt bemerkenswert. Dazu kommt noch das Schwergewicht Köfte am Mikro. Durch seine Workout's auf der Bühne müsste er eigentlich gertenschlank sein. Mad Sin sind definitiv die Richtigen um eine schwächelnde Menge am Laufen zu halten.


Für mich ist leider jetzt Schluss. Eigentlich wollte ich mir Cancer Bats noch reinziehen, aber es geht nix mehr. Draußen regnet es wie blöd und der Wind hat noch mal richtig zugelegt. Es ist auch alles andere als warm, gefühlte 5C lassen meinen völlig durchnässten Körper regelrecht zittern. Als ich zu unserem Campingareal komme, sehe ich in der Dunkelheit noch, dass unser großes Zelt nicht mehr so aussah, wie noch am Mittag. Da keiner mehr zu sehen ist, lege auch ich mich auf die Matratze.


    R.J. 02.07.2011
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Die anderen Tage:
 
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