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Konzertbericht
 

3. Metalfest Open Air Germany East
Dessau-Roßlau, Alter Flughafen (D)
Samstag 01.06.2012 - Tag 3

Dessau 10:00 Uhr - das Wetter hält. Nach dem gestern eingefädelten Deal mit dem Siebenbürger, beginnt der Tag mit Sonne, Wind und Wolken. Diese zeigen sich teilweise tiefschwarz, sind aber keine Spielverderber.

Bands: Brainstorm, Dark Tranquillity, Death Angel, Fear Factory, Hate, Heidevolk, In Extremo, Krypteria, Kyuss Lives!, Lake of Tears, Mystic Prophecy, Obscura Religio, Steelwing, Strydegor, Akrea, Aletrun, Ensiferum, Gurd, Kain, Mindreaper, Outside, Plenty of Nails, Slow Kill System


Strydegor
So beginnt der Tag auf der Mainstage mit Strydegor. Die Death/Black-Metaltruppe aus Mecklenburg-Vorpommern versucht der schon recht ansehnlichen Menge die Müdigkeit aus den Knochen zu treiben. Bei den meisten der Anwesenden hat es geklappt, zumindest geht die Meute schon recht gut mit.


In Extremo
In der Umbaupause probiert man die gewaltigen Pyros für die Nacht aus. Bei In Extremo scheint sich wieder einiges anzubahnen. Rein optisch wird auf jeden Fall bereits dafür vorgesorgt.


Krypteria
Nun sollte Krypteria folgen. Meinen Informationen zufolge hat sich ein Teil der Band bei einer asiatischen Tour eine Erkrankung eingefangen und spielt weder heute hier noch auf der Loreley. Auf diesem Weg gute Besserung!


Heidevolk
Heidevolk
Zuschauer Heidevolk
So zieht sich das Line-Up ein wenig auseinander. Wobei betont werden muss, dass an den beiden vorangegangenen Tagen alles außerordentlich gut im Zeitplan gelegen hat (außer Megadeth). Etwas früher als geplant steht also nun Heidevolk in den Startlöchern. Die niederländischen Kriegsherren lassen nichts anbrennen und treiben spätestens jetzt den reichlich anwesenden Zuschauern die Müdigkeit aus dem Hemd. Mit allerlei launigen Ansagen und viel Spielfreude schaffen sie es spielend das Publikum für sich einzunehmen.
Heidevolk
Setlist Heidevolk

  1. Nehalennia
  2. Ostara
  3. Saksenland
  4. Het Wilde Heer
  5. Een nieuw begin
  6. De toekomst lonkt
  7. Als de dood weer naar ons lacht
  8. Beest bij nacht
  9. Vulgaris Magistralis
    Zugabe:
  10. Krijgsvolk

Steelwing
In eine ganz andere Stilrichtung treibt es uns nun wieder. Heavy Metal ist nun angesagt. Mit Steelwing steht nun der schwedische Newcomer auf den Brettern.
Steelwing Steelwing

Obwohl Newcomer kann man schon fast nicht mehr sagen. Immerhin haben die Schweden bereits zwei Alben und eine EP auf den Markt gebracht.
Steelwing

Mit druckvollen Gitarren und eingängigen Melodien sind sie auf dem besten Wege Kult zu werden. Dafür sorgen sie auch mit ihrem Auftritt von der Kleidung bis zum Posing.
Zuschauer Steelwing
Setlist Steelwing
  1. Full Speed Ahead!
  2. The Illusion
  3. The Nightwatcher
  4. Breathless
  5. Zone Of Alienation
  6. The Running Man
  7. Sentinel Hill
  8. Roadkill (...Or Be Killed)


Death Angel
Ein richtiges Brett präsentieren dann Death Angel. Die Kalifornier lassen alles aus sich raus und posen wie aufgedreht, aber dafür sind sie ja schließlich auch bekannt.
Death Angel Death Angel
Death Angel Death Angel
Death Angel Death Angel

Oberengel Mark Osegueda wirbelt seine kiloschweren Rasterlocken dermaßen, dass er nach einer Trinkpause ins Straucheln kommt und sich kurzzeitig ablegte. Egal, die Band hat im Laufe der Jahrzehnte nichts von ihrem Mythos verloren. Ganz im Gegenteil, wie beim Wein scheinen sie immer besser zu werden. Ein geiles Feuerwerk!
Setlist Death Angel
  1. Thrashers
  2. Evil Priest
  3. Voracious Souls
  4. Kill as One
  5. The Ultra-Violence
  6. Mistress of Pain
  7. Final Death

Obscura Religio
Die fränkischen Obscura Religio präsentieren ein Sammelsurium der gängigen Metaleinflüsse. Da paaren sich brachiale Stimmgewalt mit harten Riffs und eingängigen Melodien.
Obscura Religio Obscura Religio



Dark Tranquillity
Schwedischer Melodic Death mit Dark Tranquillity steht auf dem Plan. Die sympathische Truppe hat leider nach dem zweiten Song "In my Absence" einige technische Probleme. So dauert es einige Minuten, bis die Schüsseln um Drummer Anders Jivarp wieder funktionieren.
Dark Tranquillity Dark Tranquillity

Das Publikum bleibt zwischenzeitlich sehr cool und feuert die Schweden grandios an.
Dark Tranquillity

Danach gelingt den Schweden ein wirklich toller Gig, der umso mehr bejubelt wird.
Setlist Dark Tranquillity
  1. Terminus (Where Death Is Most Alive)
  2. In my Absence
  3. Misery's Crown
  4. The Treason Wall
  5. The Mundane and the Magic
  6. Zero Distance
  7. Dream Oblivion
  8. Therein
  9. The Fatalist


Mystic Prophecy
Die bayerische Power Metalband Mystic Prophecy beginnt leider vor recht wenig Leuten. Selbst Schuld kann man den fehlenden Leuten nur zurufen, denn die Jungs haben es schon richtig drauf.
Mystic Prophecy Mystic Prophecy
Mystic Prophecy Mystic Prophecy

Nach sieben Alben mit gleichbleibend hoher Qualität könnte man meinen, dass die Bude hier voll sein müsste. Die Jungs machen ganz einfach geile Mucke. Spielend schaffen sie es Melodik mit einer kräftigen Portion Aggressivität zu vermischen und laden damit die Zuhörer zum Nackenbrechen ein. Geiler Auftritt!


Fear Factory
Fear Factory
Fear Factory ist nun auf der Main Stage zu Gange. Die Cross Over-Veteranen aus L.A. kommen einem etwas verloren vor auf der Bühne, aber für DIE Show sind sie ja auch nicht bekannt. Dafür stehen sie für Präzision. Allerdings gibt es heute kleinere Probleme, die die Vehemenz ein wenig einbremst.
Fear Factory Fear Factory

Trotz allem ein zufriedenstellender Auftritt. Als Fotograf muss man heute ein wenig vorsichtig sein, denn Wuchtbrumme Dino Cazares spielt Springbrunnen und verteilt einiges aus Wasserflasche und Mund in den Fotograben.
Zuschauer Fear Factory
Setlist Fear Factory
  1. Intro (spoken words from The Industrialist)
  2. Shock
  3. Edgecrusher
  4. Smasher/Devourer
  5. Linchpin
  6. Powershifter
  7. Fear Campaign
  8. Recharger
  9. Martyr
  10. Demanufacture
  11. Self Bias Resistor
  12. Replica


Hate
Hate
Hate aus Polen treten nun auf der 2nd Stage auf. Das sie kleine Behemoth genannt werden, wird der Band wirklich nicht gerecht.

Genaugenommen ist Hate einige Monate vor den großen Behemoth gegründet, das Standing haben sie nie erreicht.
Sei es drum, die Musiksymbiose aus Black und Death Metal macht nicht nur mir echt Spaß, zumal die Polen sie nicht nur akustisch zu präsentieren wissen.
Hate Hate



Kyuss Lives!
Für die Stoner bzw. Desert Rock-Fans kommt jetzt ein echtes Schmankerl. Kyuss Lives! Die Tatsache, dass einige Bands aus diesem Genre hier in Dessau sind, lässt erahnen, warum eine Band wie die 75%-Reunion in die Co-Headliner Position rückt.
Kyuss Lives! Kyuss Lives!

Allerdings kann man im Nachhinein geteilter Meinung sein, ob es ein guter Schachzug war. Trotz echt coolem Retrosound, reichen Garcia und Freunde für mich bei weitem nicht an den Knallerauftritt von Orange Goblin heran. Aber schlecht war es beileibe auch nicht.
Setlist Kyuss Lives!
  1. Hurricane
  2. One Inch Man
  3. Gardenia
  4. Asteroid
  5. Supa Scoopa and Mighty Scoop
  6. Thumb
  7. Green Machine
  8. Freedom Run
  9. Whitewater
  10. El Rodeo
  11. 100


Lake of Tears
Die Schweden Lake of Tears sind nun am Zug. Leider haben sie einige Probleme mit dem Bass, allerdings davor und danach ballern sie einen echt geilen Sound unter das Zeltdach.
Lake of Tears Lake of Tears

Die Schweden variieren gekonnt zwischen ruhig psychodelischen Phasen und todesbleierner Brutalität.


Brainstorm
Wenn man eine Power Metalband aus den deutschen Landen sucht, fällt einem ziemlich bald Brainstorm ein.
Brainstorm Brainstorm

Die sympathischen Schwaben können heute den Mitternachtsslot verbuchen und legen auch in bekannter Manier spielfreudig los.
Brainstorm
Den Jungs um Frontmann Andy B. Franck merkt man in jeder Sekunde und bei jeder Aktion den mächtigen Spaß an dem was sie tun an. Sie reißen das Publikum mit indem sie die Meute ständig anfeuern oder sie zum Mitsingen auffordern. Die Jungs sind einfach fabelhaft und könnten mühelos auf jedem Festival den Headliner-Slot ausfüllen.

Für mich endet hier das Festival, zumindest mit meiner Anwesenheit.


In Extremo
Zwischenzeitlich ist es mächtig kalt geworden. Zeit für etwas Feuer für die Massen, Zeit für In Extremo. Auch wenn ich nicht direkt vor der Bühne stehe, so ist das Geknalle und der Schein der Pyros weithin zu sehen. Die nur allzu bekannte Musik erfüllt dabei die Nacht. Mir fallen dann irgendwann die Augen zu...
Setlist In Extremo
  1. Sterneneisen
  2. Frei zu sein
  3. Zigeunerskat
  4. Vollmond
  5. Herr Mannelig
  6. Sängerkrieg
  7. Flaschenpost
  8. Unsichtbar
  9. Liam
  10. Zauberspruch No. VII
  11. Viva La Vida
  12. Siehst du das Licht
  13. Nymphenzeit
  14. Küss mich
  15. Rasend Herz
    Zugabe:
  16. Erdbeermund
  17. Spielmannsfluch


Fazit: Tja, das war es dann, dass 3. Metalfest in Dessau. Ein wirklich spannendes und überzeugendes Line-Up haben die Macher wieder auf die Beine gestellt. Natürlich war klar, dass durch die Teilung in Metalfest East und West weniger Zuschauer den Weg nach Dessau finden werden, aber irgendwie war ich doch ziemlich überrascht. Der Sound war auf beiden Bühnen bis auf kleinere Probleme durchweg annehmbar.
Leider hat sich an den langen Laufwegen zwischen den Bühnen nichts geändert und die sanitäre Situation ist auch verbesserungswürdig, aber daran kann gearbeitet werden.
Roundabout bleibt das Metalfest in Dessau eine echte Institution als Festival-Opener.
Also bis dann Leute. Weiter so!

Nachsatz: Wie wir erfahren haben, war dies das letzte Metalfest in Dessau. Die Verantwortlichen haben sich für die Loreley als einzigen Austragungsort des Metalfest festgelegt. Ich finde die Entscheidung sehr schade und kann sie nicht ganz nachvollziehen.
Auf diesem Weg vielen Dank an alle engagierten Mitwirkenden aus Dessau und Umgebung. Es war immer klasse bei Euch.


    R.J. 02.06.2012
    Fotos von Joachim Rettschlag

Die anderen Tage:
 
  • Metalfest Germany East - 31.05.2012
  • Metalfest Germany East - 01.06.2012
  • Metalfest Germany East - 02.06.2012

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