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Review: Richie Kotzen |
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Album:
| | INTO THE BLACK, 2006, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | D.K., 28.11.2006 |
Review:
| | Der Bengel mit den unverschämt blauen Augen hat bisher mit seinen 36 Jahren eine Menge vorgelegt: Mit 5 das Klavier und mit 7 Jahren die Gitarre für sich entdeckt; bei Poison (1993, NATIVE TONGUE) und Mr.Big (1999 bis 2002, 4 Alben) geklampft und hier auch einige Songs beigetragen; 1995/97 und 99 an drei Projekten teilgenommen (u.A. mit Greg Howe, Stanley Clarke und Lenny White) und dazwischen auch noch bisher 17 Soloalben auf den Markt gebracht.
Auch dieses hier hat er wieder selbst geschrieben, arrangiert, produziert, eingespielt und auch noch gesungen.
Ich hab also in hoher Erwartung die Scheibe eingelegt und schon der erste Song wird bei mir in Zukunft ein Dauerbrenner: "You can`t save me".
Ein leicht düsterer, mitreissender Rocksong, bei dem ich die Füße nicht still halten kann.
Die Stimme ist ein Traum und erzeugt bei mir Gänsepelle, die Gitarren beschränken sich auf perfekte Untermalung und treten nicht (wie bei anderen Gitarrenkünstlern) dominierend in den Vordergrund.
Ab hier geht's weiter mit Midtempostücken, in denen der Blues die Hauptrolle spielt: "Misunderstood", "Fear", "The Shadow", "Doin' what the Devil says to do" und "Till you put me down".
Alles ruhige Songs, die sich (leider) zu sehr ähneln und erst "Sacred Ground" haut mich wieder vom Stuhl und aus den Latschen. Die Drums laden wieder zum wippen ein, der Beat ist wieder schön rockig und hier ist dann auch der Gitarrenkünstler angedeutet. Klasse Song.
Aber leider können mich die drei letzten Songs des Albums: "Your Lies", "Livin' in Bliss" und "My Angel" nicht vollkommen überzeugen.
Fazit: Auch wenn ich von den Fans gesteinigt werde: Von der Scheibe bleiben mir am Ende nur zwei Songs im Gedächtnis. "You Can't Save Me" und "Sacred Ground". Der Rest ist für mein Gefühl eine Maxi mit Überlänge. Die Songs sind mir zu ähnlich. Jeder für sich genommen ist super, klasse arrangiert und die Texte machen Sinn. An der Qualität der Scheibe lässt sich nicht rütteln. |
Tipp:
| | Wer keinen Mainstream erwartet, Blues mag und mit seinem Partner auf der Couch oder vor dem Kamin kuscheln will: zugreifen. Wer bangen will: Finger weg. |
Titel-Liste:
| | - You can't save me
- Misunderstood
- Fear 8. your Lies
- The Shadow
- Doin' what the Devil says to do
- Till you put me down
- Sacred Ground
- Your Lies
- Livin' in Bliss
- My Angel
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.richiekotzen.com
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