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Review: Krokus
 
HELLRAISER

Album:
 HELLRAISER, 2006, AFM

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.J., 11.10.2006

Review:
 Die Schweizer Hardrocker Krokus stehen nun schon seit mehr als drei Dekaden für bodenständigen, schnörkellosen Hardrock. Ihr Liveshows sind nach wie vor unglaublich energiegeladen, was zuletzt die Doppel Live CD "Fire and Gasoline" würdig unterstrich. Umso interessanter ist es also nun zu sehen, ob die nun zwangsweise in die Jahre gekommenen Herrschaften auch in Sachen Kreativität noch Akzente setzen können.

Die neue Scheibe nennt sich HELLRAISER, und weder der Titel noch die gebotene Musik ist wirklich neu. Soll sie aber auch gar nicht, denn das Ergebnis ist auch so voll auf zufriedenstellend.

Los geht es mit dem Titeltrack: "Hellraiser" bietet gewohnten Krokus Sound. Die Riffs erinnern an AC/DC, und auch die Stimme von Sänger Marc Storace klingt der von Bon Scott nach wie vor nicht unähnlich. Kein Wunder, bekam er doch zu Zeiten nach Bons Tod tatsächlich das Angebot bei den Australiern einzusteigen. "Too wired to sleep" geht in die selbe Kerbe - klasse Riffs und ein Mitsing-Refrain mit Ohrwurmcharakter. Dazu ein schnörkelloses Solo und perfekt ist's.

In "Hangman" lässt man es ein wenig ruhiger angehen. Man hört ein paar modernere Einflüsse, doch auch diese stehen Krokus gut zu Gesicht. Mit "Angel of my Dreams" geht es gar noch ruhiger weiter, eine stimmungsvolle Ballade. Nicht kitschig, keine Akustikgitarren, aber dennoch ergreifend.

Doch die nächste Riffgranate lässt auch nicht gar zu lange auf sich warten: "Fight on" klingt ziemlich dreckig. Dies unterstreichen die jaulenden Gitarren im Pre-Chorus sowie das schlicht gehaltene Strophenriff zusätzlich. Mit "So long" folgt eine melancholische Halbballade. Insbesondere die sehr gefühlvolle Gitarrenarbeit in Interlude und Refrain zeigen die klasse dieses Songs. Dafür wird in "Spirit of the Night" das Gaspedal ordentlich durchgetreten. Ein Riff, das sich auch auf früheren Grave Digger oder Accept Scheiben hätte zuhause fühlen können. Energiegeladen, schnell und ein Solo im typischen 80er Jahre Stil. Ein Gute-Laune-Song der seine Wirkung ganz sicher nicht verfehlt, der Funke springt gleich beim ersten Hören über.

Nach dieser brachialen Highspeed Nummer muss wohl jeder, der nicht seit dem dritten Lebensjahr ausschließlich Speed-Metal konsumiert erst Mal verschnaufen, und "Midnight Fantasy" ist auch genau richtig platziert. Eine weitere lockere Rocknummer. Nicht weltbewegend, aber zweifelsfrei gut.

Mit "No Risk no Gain" kehrt man im Anschluss wieder zum prägnanten AC/DC Stil zurück, und auch "Turnin' inside out" ist aus dem selben Holz geschnitzt. In "Take my Love" und "Justice" wird das 80er Feeling wieder ein wenig mehr betont, und auch die letzten beiden Songs "Love will survive" und "Rocks off" passen sowohl vom Stil her als auch von der Qualität zu dem, wie ich die vorangegangenen Tracks beschrieb.

Fazit: Auch nach über 30 Jahren liefern Krokus ein wirklich gutes Ergebnis ab, an dem jeder Freunde guten Hardrocks seine helle Freude haben sollte.

Titel-Liste:
 
  1. Hellraiser
  2. Too wired to sleep
  3. Hangman
  4. Angel of my Dreams
  5. Fight on
  6. So long
  7. Spirit of the Night
  8. Midnite Fantasy
  9. No Risk no Gain
  10. Turnin' inside out
  11. Take my Love
  12. Justice
  13. Love will survive
  14. Rocks off

Laufzeit:
 55:53 Min.


 
 
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