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Review: Krypteria |
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Album:
| | BLOODANGELīS CRY, 2007, Synergy Re |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | U.C., 03.03.2007 |
Review:
| | Den Beginn des ersten Albums der deutschen Band macht "All Systems go" - ein druckvoller Sound begleitet einen durch den Opener.
Weiter geht es mit "The Promise" - ein ruhiger Beginn und plötzlich setzen Drums und Gitarren ein (so was könnte man auch "mit der Tür ins Haus fallen" nennen). Ein durchgehender Rhythmus und der melodische Gesang scheinen teils nicht recht harmonieren zu wollen, doch die überzeugende stimmliche Leistung sowie Lyrics lassen dieses kleine "Problem" im Hintergrund verschwinden.
"Time to bring the Pain" - beeindruckend vielleicht durch den gleichbleibenden Gitarrenklang und den mehr gesprochenen als gesungenen Text- harmonisch ist außer dem einfallslosen Refrain herzhaft wenig.
"Somebody save me" beginnt, wie Lied Nummer 2, mit einem klaviergeprägtem Intro. Der eindringliche Gesang und die klare Stimme bringt eine ganz besondere Stimmung herüber und vermittelt eine einzigartige Gefühlswelt.
"Scream" ist von langsamen Sprechgesang und dann extremst schnellen Sprechgesang geprägt, zwischendurch ist der gesungene Refrain nicht zu vergessen. Untermalt wurde das Ganze mit einem dominanten Gitarren-Sound.
"Lost" - Gitarren- und Schlagzeugsoundgleich am Beginn könnten den Hörer dazu veranlassen, auf ein Lied härtete Art zu schließen. Falsch. Weder soft noch hart- die perfekte Mischung. Ruhiger und doch fesselnder Gesang, ein Liedtext zum Mitsingen und dazu auch noch leicht emotional angehaucht- was will man (oder Frau) mehr?
Das Ticken einer Uhr geht über in die Mischung aus Gitarren und Gesang- "Out of Tears" wurde eingeläutet. Ein Lied, welches Enttäuschung, Frustration und Verzweiflung in Text und Musik perfekt wiederspiegelt.
"I canīt breathe" - Bass, Bass und noch einmal Bass. Stimmlich ist dieser Song wenig überzeugend; die Stimme flach und ohne jegliche besondere Aussagekraft- wie auch die Lyrics (zumindest meinem Geschmack nach).
"The Night all Angels cry" - da wäre das Klavier-Intro schon wieder- und wieder einmal sehr schön anzuhören- jedoch der Schnitt zwischen Intro und Beginn des Liedes ist umso härter. Inhaltlich (Unsicherheit über die gewählte Vergangenheit und somit über den gegangenen Weg) passen die Lyrics gut zu Stimmlage und Melodie.
"Dream yourself far away" - die zart und zerbrechlich scheinender Stimme geht größtenteils in der instrumentalen Begleitung unter, die teils wiederum nicht sehr passendend zum Gesang ist.
"Sweet Revenge" - süße Revanche. Gesang, der an das Mittelalter erinnert, gepaart mit schnellen Gitarren- unkonstanter Gesang und der hektische Rhythmus der Gitarren vermitteln sehr stark (ob gewollt oder nicht) eine sehr unruhige Atmosphäre. Der Refrain ist ein typischer Mitsing-Refrain ohne großes Niveau.
Den Schluss macht "At the Gates of Retribution". Akustikgitarren, Streicher- ein mystischer Anfang mit ruhigem Gesang. Zuhören und sich seinen Gedanken hingeben heißt es auch nach dem Wechsel von akustischen Instrumenten auf elektrischen Instrumenten.
Fazit: Wer Bands wie Nightwish mag und eine gängigere Musik sucht, dem sei hier mit diesem Album durchweg geholfen! |
Titel-Liste:
| | - All Systems go
- The Promise
- Time to bring the Pain
- Somebody save me
- Scream
- Lost
- Out of Tears
- I canīt breathe
- The Night all Angels cry
- Dream yourself far away
- Sweet Revenge
- At the Gates of Retribution
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.krypteria.de  |
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