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Review: Legion of the Damned
 
SONS OF THE JACKAL

Album:
 SONS OF THE JACKAL, 2007, Massacre

Stil:
 Thrash Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.J., 11.02.2007

Review:
 Legion of the Damned mögen sicher dem einen oder anderen ein Begriff sein, veröffentlichten sie doch mit MALEVOLENT RAPTURE im letzten Jahr ein wirklich Aufsehen erregendes Debütalbum. Gerade da für den Sommer 2007 sehr viele Festival-Gigs gebucht sind, stellt sich natürlich die Frage: Ist SONS OF THE JACKAL die folgende Großoffensive oder nur noch ein Aufbäumen gegenüber der Stärke von MALEVOLENT RAPTURE?

Schon in den ersten Sekunden wird klar, dass Legion of the damned nichts an Aggressivität oder Geschwindigkeit eingebüßt haben. "Son of the Jackal" kommt gleich bedingungslos zur Sache. eine waschechte Thrashgranate also gleich zu Beginn. Klar, dass "Undead Stillborn" da tempomäßig einen Gang runterschalten muss. Ein wenig mehr auf Groove bedacht, lässt die dennoch erbarmungslos hämmernde Doublebass keine Fragen offen.

"Avening Archangel" und "Death is my Master (Slay for Khali)" ballern unermüdlich, und trotzdem schaffen es Legion of the Damned in "Sepulchral Ghoul" erneut Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Sehr schön ist, dass ihre Art von Thrash wirklich mal wieder geradeaus durchballert, ohne nervende Breaks oder Midtempopassagen zu verwenden die die Songs nur unnötig in die Länge ziehen.

"Seven Heads they slumber" ist als zweiminütiges Interlude die verdiente Verschnaufpause für die Halbzeit. Mit "Infernal Wrath" wird die nächste Runde eingeläutet, und natürlich machen Legion of the Damned dort weiter wo sie aufgehört haben. "Atomicide" rumpelt etwas langsamer, "Ten Horns arise" knallt wieder um so heftiger.

"Diabolist" schließt die Platte ein wenig ruhiger ab und ergänzt damit das auf und ab im Tempobereich das sich durch das gesamte Album zieht.
Ein wenig länger könnte das Album sein, aber wenn man bedenkt dass REIGN IN BLOOD auch nur eine halbe Stunde dauert, scheinen Legion of the Damned alles richtig gemacht zu haben.

Fazit: Mit extrem hoher Aggressivität ballern sich Legion of the damned durch ihr zweites Album, mal mehr, mal minder schnell. Leider wird dies auf Dauer ein wenig eintönig, insbesondere da nach wie vor kaum Soli gespielt werden und die Songs nicht mehr ganz so frisch und unverbraucht klingen wie auf dem Debütalbum. Dennoch ist SONS OF THE JACKAL mehr als ein gutes Thrashalbum geworden dass all denen, die an MALEVOLENT RAPTURE Gefallen fanden eine Menge Freude bereiten wird.

Titel-Liste:
 
  1. Son Of The Jackal
  2. Undead Stillborn
  3. Avenging Archangel
  4. Death Is My Master (Slay For Kali)
  5. Sepulchral Ghoul
  6. Seven Heads They Slumber
  7. Infernal Wrath
  8. Atomicide
  9. Ten Horns Arise
  10. Diabolist

Laufzeit:
 37:27 Min.

Band-Infos:
 
  • www.legionofthedamned.net 


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