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Review: Los Angeles |
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Album:
| | LOS ANGELES, 2007, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  3,5 von 7 Punkten | | M.H., 25.06.2007 |
Review:
| | Frontiers hat mal wieder ein Studioprojekt am Start, dass von den Namen der Mitglieder mehr als interessant klingt. Immerhin singt Michele Lupi der Band Vision Divine sich hier bei allen Songs die Seele aus dem Leib. Und die Keyboards bedient niemand anderes als Gregg Giuffria, bekannt durch House Of Lords.
Ähnlich wie bei den Projekten From The Inside oder Perfect World hat man sich für Los Angeles die Rechte von ein paar Songs geschnappt, die schon durch andere Solointerpreten auf den Markt gebracht wurden.
Und auch hier beginnt man mit "I will carry you" dieses Spielchen, der Song ist im Original von Clay Aiken eingesungen, beide Versionen habe auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung.
"I must be blind" ist dann mal eigenständig ohne Ende und das überzeugt mich dann schon mehr, denn hier hört man eine klassische AOR-Hymne.
"Thanks to you" ist dann erneut klassisch ohne Ende und zum Glück dann auch noch gelungen, die Ballade ist zwar herrlich altmodisch arrangiert, aber zum Glück nicht schnulzig. So, und dann darf ich mal wieder zwischen dem Original und dem Cover vergleichen.
"Edge of Forever" ist nämlich im von Richard Marx zuerst eingesungen wurden, und ich muss gestehen, hier finde ich die neue Version etwas fragwürdig, denn das Original lebt vor allem durch eine gewisse Intimität, die durch die bombastische Ausrichtung bei Los Angeles verloren geht.
"The last Chance" ist dann wieder vollkommen eigenständig und hier war ich am Anfang noch nicht vollkommen überzeugt, aber jetzt muss ich zugeben, dass sich der Song so langsam aber sicher zu einem meiner Favoriten auf der CD entwickelt hat.
Und auch "Run" ist für mich angenehm zu hören und kann zudem durch sein etwas moderner Ausrichtung überraschen.
So, bei "When you think of me" wird es ganz heftig, was es das Covern von Popsongs betrifft.
Also, "When you think of me" habe ich als erstes von Martin Stenmarck gehört. Dieser hat auf aber seiner CD diesen Song auch schon gecovert und zwar von einem Country(!)-Sänger namens Mark Wills. Es gibt also drei Versionen, die mir bekannt sind. Und mir gefallen alle sehr gut. Das liegt an diesem Song, der ist wohl bei allen möglichen Musikrichtungen so unheimlich stark.
Richard Marx muss es den Musiker von Los Angeles irgendwie angetan haben, denn "One more Try" ist erneut ein Cover von einem Song des sympathischen Westcoastsängers. Und auch hier finde ich das Cover nicht sonderlich gelungen.
Und warum sollte sich das bitte ändern bei "The other Side"? Richtig geraten, erneut ist das ein Cover eins Richard Marx-Songs und erneut finde ich diese AOR-Version äußerst überflüssig.
Zum Glück hört man mit "Caroline" dann mal wieder ein Stück, das extra für das Projekt geschrieben wurde, denn das kann ähnlich wie die anderen Songs, auf die diese Eigenschaft zu trifft, voll überzeugen.
Mit Clay Aiken hat man die CD eröffnet und mit Clay Aiken beendet man die CD. "Measure of a Man" ist dabei eine lupenreine Ballade, die sehr stark ist, sowohl im poppigen Original als auch in der Version von Los Angeles.
Fazit: Ach, so tolle Musiker und dann nur so eine lauhe Durchschnittsware? Ja, ist leider so. Es ist auch ziemlich bezeichnend, dass die Hälfte der Songs nur Coverversionen sind. Und wie oben schon geschrieben, fallen davon auch 3 einfach nur negativ auf. Das zeigt irgendwie nicht gerade eine große kreative Leistung auf, und wirkt für mich eher so, dass Frontiers hier mal mit ein paar großen Namen den schnellen Euro machen wollten. |
Titel-Liste:
| | - I will carry you
- I must be blind
- Thanks to you
- Edge of forever
- Last Chance
- Run
- When you think of me
- One more Try
- The other Side
- Caroline
- Measure of a Man
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Laufzeit:
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