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Review: Kiko Loureiro |
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Album:
| | NO GRAVITY, 2006, Locomotive |
Stil:
| | Progressive Rock / Jazz Rock |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | D.K., 06.07.2006 |
Review:
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So, Angra Saitenhexer Kiko Loureiro legt seine Soloscheibe vor. NO GRAVITY heißt das gute Stück und schwerelos scheint der Brasilianer auch zu spielen. Produziert von Dennis Ward (Pink Cream 69) und mit Beteiligung von Mike Terrana (u.A. bei Malmsteen/Rage an den Drums) kommt der Silberling in einer sehr guten Qualität daher.
Kiko, der hier nicht nur die Gitarren meisterlich bedient, sondern auch noch die Rhytmusfraktion und die Keys selber einspielt, legt eine CD vor die keinen Gesang braucht. Die Instrumente sprechen für sich und erzählen die Storys auf ihre Art.
Der 1. Track der CD "Enfermo" (dt.in etwa: ungesund, krank) ist dann auch leicht unrhytmisch angehaucht, könnte eine Actionszene der alten Captain Future Filme untermalen und haut mich nicht unbedingt vom Stuhl. Wobei die Reaktion bei Gitarrenfreaks wohl genau umgekehrt sein dürfte.
Nummer 2 "Endangered Species" schließt sich nahtlos an und gefällt mir schon besser. Der 3.Song "Escaping" hat seinen Namen dann auch zurecht: Mit ein bisschen Fantasie kann man sich den Tiger vorstellen, wie er seinen Fängern entwischt und flüchtet ... rennt ... kurz Pause macht ... und weiter bis er in Sicherheit ist.
Was dann auch die perfekte Überleitung zu dem nächsten Track wäre: "No Gravity". Der Titeltrack ist wunderschön und einer meiner persönlichen Favoriten des Albums. Schwerelos fliegt die Melodie aus den Boxen. Es kehrt musikalisch etwas Ruhe ein. Luftholen und verschnaufen.
Nummer 5 lebt nicht nur, er ist auch mit 7:00 Min. der längste Titel des Albums: "Pau-de-Arara" (dt. Papagaienschaukel).
Die nächsten Songs sind dann "La Force de L'Âme (dt. Die Stärke der Seele) und "Tapping into my Dark". Bei Letzterem nehme ich dann auch das erste Mal leichte Latinoklänge war. Kiko kann (und will) seine Herkunft nicht verleugnen.
Mit Track Nummer 8 geht`s weiter: "Moment of Truth". Auch hier wieder schöne eingängige Melodien die in Ohr hängen bleiben.
Bei "Beautiful Language" greift er dann zur akustischen Gitarre und bringt uns seine heimatlichen Klänge noch näher. Das ist dann auch mit 2:00 Min. Spielzeit das zweitkürzeste Stück der CD.
Mit "In a gentle Way" wird es dann wieder etwas rockiger und reiht sich in meine Favoritenliste ein.
Endspurt: Die letzten 3 Stücke "Dilemma", "Feliz Desilusão" und "Choro de Criança" machen die Sache rund und ich als eigendlicher "Stimmenfan" beschließe für mich: Jepp... die wird öfter im Player liegen.
Anspieltipps: "No Gravity", "In a gentle Way" und "Dilemma".
Fazit: Alles ist dabei: Rock, Jazz und auch Latinoklänge. Vielseitig aber trotzdem alles auf einer Linie. |
Tipp:
| | Nichts dabei für reine Metalfreaks aber viel für Fans von schönen Gitarren. Ein abwechslungsreiches Album für Liebhaber des jazzlastigen Rocks, gespielt von jemandem, dem man die Freude an seinem Schaffen deutlich anmerkt. |
Titel-Liste:
| | - Enfermo
- Endangered Species
- Escaping
- No Gravity
- Pau-de_Arara
- La Force de L'Âme
- Tapping into my dark Tranquility
- Moment of Truth
- Beautiful Language
- In a gentle Way
- Dilemma
- Feliz Desilusão
- Choro de Criança
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Laufzeit:
Weitere Reviews:
Band-Infos:
| | www.kikoloureiro.com.br
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