News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Kiko Loureiro
 
UNIVERSO INVERSO

Album:
 UNIVERSO INVERSO, 2007, Locomotive

Stil:
 Instrumental

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 S.J., 30.03.2007

Review:
 Der Name Kiko Loureiro mag nicht unbedingt jedem auf Anhieb ein Begriff sein. Innigen Powermetal-Fans sowie Gitarristen sollte er dennoch kein Unbekannter sein. Als Mitbegründer der brasilianischen Power-Metal Formation Angra machte er sich schon vor einiger Zeit einen Namen, und mittlerweile finden sich auch Lehr-DVDs für angehende Gitarristen unter seinem Namen. Keine Frage also - der Mann versteht sein Handwerk. Daher bietet es sich geradezu an, ein Instrumental-Album zu veröffentlichen. Dies tat er mit NO GRAVITY im letzten Jahr.

2007 steht nun seit zweites Soloalbum an. Eins steht fest: Nicht nur der Titel ist dieses Mal noch abgehobener gewählt als der Vorgänger.

Wer Kiko Loureiro bislang nur von Angra-Scheiben her kennt sollte seine Soloalben unbedingt vorher testen, sonst kann es nämlich zu herben Enttäuschungen kommen. Das ist keine Kritik, nur wenn man Angra als Kikos bisheriges Universum auslegt, ist UNIVERSO INVERSO tatsächlich ein Paralleluniversum, dessen Richtung sich gegenüber den Powermetal-Riffs von Angra wirklich invers verhält.

Doch wonach klingt UNIVERSO INVERSO denn wirklich? Dem typischen Metaljünger könnte man als Parallelen vielleicht neuere Satriani Scheiben, gekreuzt mit Santana, als grobe Richtung angeben. Bei genauerem Betrachten sind diese Angaben jedoch irreführend. Woran es liegt? "Universo Inverso" ist einfach kein Metal. Es ist eine Mischung aus Jazz, brasilianischen- und experimentellen Klängen die bisweilen sehr ausgeglichen arrangiert sind. Der ideale Soundtrack, wenn man Abends am Hotel Pool mit Blick aufs Meer zusammen mit der Freundin noch einen Drink genießen möchte - zumindest grob gesehen die zweite Hälfte des Albums.

Womit UNIVERSO INVERSO beginnt, ist alles andere als entspannend. Zwar wird auf jene Metal-typische Aggression verzichtet, jedoch wird von Takt und Rhythmus bisweilen derart konfuses geboten, dass das Folgen für ungeübte Ohren bisweilen tatsächlich schwer fällt. Was dagegen auffällt, ist die Virtuosität mit der die Musiker zugegen sind. Gitarre und Klavier stehen im Mittelpunkt, und somit sollte klar sein, dass es de facto kein Rock-Album ist. Doch warum auch alles immer nach diesem Kriterium beurteilen? Jemand der meine Reviews aufmerksam liest wird vielleicht bemerkt haben, dass ich gern in musikalischen Schubladen denke. Das tu ich allerdings nicht etwa um auszugrenzen, sondern um einordnen zu können. Daher bleibt festzuhalten: UNIVERSO INVERSO ist kein Rock, kein Metal, aber gelungen. Und letzteres ist die Hauptsache.

Fazit: UNIVERSO INVERSO ist ein vielseitiges Album dessen Klasse sich aber nicht jedem Hörer gleichermaßen erschließt. Gerade das klassische Hardrock/Metal-Publikum dürfte wohl eher nichtssagend mit den Schultern zucken. Wer jedoch auf technisch Anspruchsvolles steht und auch sonst gern mal fernab von Sägegitarren und Kreischgesang seinen Frieden findet, ist hier gut beraten.

Titel-Liste:
 
  1. Feicao de corda
  2. Ojos verdes
  3. Havana
  4. Anastácia
  5. Monday mourning
  6. Arcos da lapa
  7. Samba da Elisa
  8. Camino a casa
  9. Realidade Paralela
  10. Recuerdos

Laufzeit:
 51:08 Min.

Weitere Reviews:
 
  • Kiko Loureiro - NO GRAVITY 2006

  • Band-Infos:
     
  • www.kikoloureiro.com.br/nogravity/ 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009