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Review: Manegarm |
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Album:
| | VARGSTENEN, 2007, Black Lodge |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.J., 01.05.2007 |
Review:
| | VARGSTENEN ist das mittlerweile sechste Album der Schweden von Manegarm. Von dem kürzlich erfolgten Wechsel zum Black Lodge - Label erhofft sich die Band ein wenig mehr Promotion um im Viking-Metal Bereich bekannter zu werden. Schauen wir doch mal, ob diese Forderung nach mehr Bekanntheit überhaupt berechtigt ist.
Eröffnet wird VARGSTENEN mit dem recht kurzen Instrumental "Uppvaknande". Im Ensiferum Stil gelingt hier eine hübsche Einleitung in das folgende "Ur Själslig Död". Im treibenden Rhythmus wird hier Melodie mit Härte verbunden. Bisweilen an Bathory erinnernd, zumal die aufgebotenen Melodien NORDLAND I nicht ganz unähnlich sind, jedoch sollte man das den Herren nicht negativ anlasten. Der Song macht Spaß, ist schnell und macht Lust auf mehr.
"En fallen Fader" erinnert melodiös schon eher an Ensiferum, und genau von diesen könnte der Song klanglich auch über weite Strecken stammen. Die klaren Gesangspassagen treten allerdings ein wenig mehr hervor, und es gibt auch einen Akustikteil mit Frauengesang, bevor wieder die Wikinger das Ruder übernehmen.
"Den gamle talar" ist ein akustisches Zwischenspiel. Nicht kitschig, nicht künstlich, einfach nur gut.
Klar, dass man nach dieser Verschnaufpause wieder aus dem Vollen Schöpfen kann: "Genom Världar Nio" legt mit Death Metal artigen Riffs ordentlich los. Mit ein paar Breaks untersetzt, einem Melodieuntersetzten Refrain und - natürlich - wieder einem Akustikteil als Zwischenspiel macht dieser Song wirklich was her.
"Visioner pa Isen" ist dagegen langsamer und ein wenig episch angehaucht. Überhaupt bestätigt sich mein vorheriger Eindruck, dass VARGSTENEN allgemein langsamer und ruhiger ist als der Vorgänger VREDENS TID, doch das ist in diesem Fall gar nicht mal schlecht. Ein bisschen amüsant ist es sogar, wenn man bedenkt dass sich die Bandmitglieder zu Beginn ihrer Karriere vornahmen, Metal so schnell und primitiv wie nur möglich zu spielen.
"Vargbrodern talar" lässt sich als weiteres Zwischenspiel betrachten, in "I underjorden" versuchen Manegarm wieder ihre Stärken in schnelleren Songs mit Melodie/Riffs im Wechsel auszuspielen, jedoch gelingt das in diesem Fall leider nur bedingt.
"Nio dagar nio nätter" ist da schon besser, man spezialisiert sich mehr auf die Riffs, und was dabei herauskommt ist prima Headbanger-Stoff der Live die ersten 3 Reihen auf Trab halten sollte.
Als nächstes folgt der Titeltrack "Vargstenen", der zum ersten Mal ein paar Black Metal Anleihen durchblicken lässt. Ordentlich schnell und druckvoll durchpeitschend wird dem Hörer ordentlich Dampf gemacht, bis im Refrain alles ein wenig abkühlt und wieder Mitsing-Melodien geboten werden. Ich persönlich finde, dass gerade dieses gelungene Wechselspiel zwischen rauer Aggression und dem beschwingten, singbar fröhlichen Teil die Klasse von Viking Metal ausmachen. So gesehen haben Manegarm voll in's Schwarze getroffen.
In "Vedergällningens tid" wird der Akzent wieder mehr auf den melodiösen Part gelegt, und so ist die Nummer eher etwas zum Mitschunkeln als für den gestandenen Wikinger. Spaß machen sollte sie aber auch letzterem.
"Eld" ist ein abschließender Bonus-Track der - wie zu erwarten - akustischer Natur ist, Manegarm aber noch mal von der besten Seite präsentiert.
Fazit: Sehr guter Viking/Folk Metal, den nicht nur Fans von "Thyrfing" mal antesten sollten. Für Genre-Kenner ist VARGSTENEN eh Pflicht. |
Titel-Liste:
| | - Uppvaknande
- Ur själslig död
- Minnen-En fallen fader
- Den gamle talar
- Genom världar nio
- Visioner på isen
- Vargbrodern talar
- I underjorden
- Nio dagar, nio nätter
- Vargstenen
- Vedergällningens tid
- - - Bonus Track - - - - Eld
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.manegarm.com  |
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Bandinfos |
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