News
 Newsflash 
 02.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Manowar
 
GODS OF WAR

Album:
 GODS OF WAR, 2007, SPV

Stil:
 True Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 J.G., 24.02.2007

Review:
 Trommeln gehört nun mal zum Geschäft und da machen auch "große Bands" (oder sollte ich besser sagen an Größenwahn leidende) keine Ausnahme. Wie messe ich eigentlich Beliebtheit? Sind es die Anzahl verkaufter Alben oder gar die Masse netter Fan-Post-Briefe? Doch nur weil jemand beliebt und erfolgreich ist, muss es mir nicht unbedingt gefallen. Alben von Dieter Bohlen drehen sich schließlich auch nicht in meinem CD-Player.
Nach etwas längerer Pause und einigen "werbewirksamen" Skandalen (War da jetzt ein echtes Orchester beim Earthshaker musikalisch zu gegen?) und jeder Menge markiger Sprüche (Wie oft wurde die Album Release eigentlich diesmal verschoben?) ist nach der vorangegangenen EP endlich das neue Werk GODS OF WAR auf meinem Tisch gelandet. Vier muskelbepackte maskierte Schwertträger posieren und zu ihren Füßen räkeln sich zwischen Schlangen fünf nackte vollbusige Nymphen. Na ja, Manowar gingen schon immer auf Nummer sicher, selbst bei der Cover-Gestaltung - eine für jeden plus eine in Reserve - oder wie soll ich das sonst verstehen?

Genug gelästert, hören wir, was die selbsternannten True Metal-Götter musikalisch zu bieten haben. Diesmal soll das Programm gleich Stoff für eine ganze Reihe von Alben über verschiedene Kriegsgötter liefern und Meister Odin eröffnet die blutgetränkte Reise.
"Overture to the Hymn of the immortal Warriors", welch ein Intro-Titel, nährt meine Befürchtungen über die Abhängigkeit von Werbung und Produktqualität. Je mehr beworben wird, desto...
Über sechs Minuten werden orchestrale Klänge geboten, die sich zwischen vollmundig bombastisch und sphärisch leicht bewegen. Das kann jede zweitklassige Epic oder Symphonic Metal Band überzeugender und besser. Der Einsatz einiger weiblichen Stimmen im Chor ändert da auch nichts daran. Aber wir haben ja noch mehr als eine Stunde Zeit für die "richtige Musik."
"The Ascension" überwiegend mit Chören gestaltet, setzt dort an, wo das Intro geendet hatte, wohlgemerkt außer einem Donnerschlag und einer Sprecherstimme wartet man noch vergebens auf Musik.
"King of Kings" startet mit flottem Double Bass und ja, scheinbar beginnt nun der musikalische Teil des Scheibchens mit Manowar-typischen Riffs und Adams eingängigem Gesang. Nach zwei Minuten gibts eine Unterbrechung mit Sprecherstimme und erst danach das erwartete etwas kurz geratene Gitarrensolo. Angenehme Erinnerungen an die Zeiten von KINGS OF METAL (1988) werden wach.
"Army of the Dead, Part I" bringt die ersehnte Pause nach über vier Minuten energiegeladenem True Metal. Ich sage nur Manowar goes "Fischer-Chöre".
"Sleipnir" startet mit Windgeräuschen, Pferdegetrampel und unserem bereits bestens bekannten Geschichtenerzähler. Nur Geduld, nach über einer Minute beginnt auch der Song mit dem ebenfalls bestens bekannten Double Bass Getrampel. Wäre da nicht das nervige Intro, so könnte der Song überzeugend Punkten.

"Loki God of Fire" soll es richten. Jawohl, das tut er. Der Mid-Tempo-lastige Headbanger lässt erneut Manowars Tugenden aufblitzen, die zuletzt vor 20 Jahren gesichtet wurden. Genau so wünsche ich mir meine Metal-Götter, kein großes Gelaber sondern True Metal straight on - und basta.
Nachdem bisher ein richtiges Metal-Feuerwerk abgebrannt wurde, verwundert es kaum, dass mit "Blood Brothers" eine True Metal-Ballade platziert wird, die etwas Ruhe ins Geschehen bringt - ich sage nur "Manowar covers Manowar".
Ruhige orchestrale Klänge, die etwas an Richard Wagner erinnern, bestimmen die dreieinhalbminütige Instrumental-"Overture to Odin".
"The Blood of Odin", ach Labertasche, wie habe ich dich schon vermisst. Wenigstens nimmst Du dir diesmal vier Minuten Zeit, mich aufzuklären.
Kaum zu glauben, aber "Sons of Odin" ist tatsächlich wieder ein vollwertiger True Metal Reißer (wenn er den endlich in Gang gesetzt) mit allem was das Herz begehrt incl. dem Klang der Schwerter.
"Glory Majesty Unity", gönnt uns wieder eine kurze Verschnaufpause und berichtet und über das Schicksal einer sterbenden Armee, doch Odin war noch nicht bereit für Valhalla.
Der Titelsong "Gods of War" im gediegenen Tempo nimmt sich sieben Minuten Zeit uns in reinrassigem True seinen Stempel aufzudrücken. Die Themen sind nicht neu: Hammer, Blood, Dead, Fight, Glory bestimmen die Story des episch angehauchten Songs.
"Army of the Dead, Part II", eine orgelgewaltige Chorgesangs-Pause, ähem hatten wir das nicht schon?
Für Gott "Odin" nehmen sich die Jungs genügend Zeit und liefern eine weitere astreine Powerballade ab, die man auch gut mehrmals hören kann und an die man sich gerne erinnert.
Das Outro "Hymn of the immortal Warriors", sicherlich weder Fisch noch Fleisch, lässt des Zuhörer nicht gänzlich musiklos aus der Odin-Saga gleiten, kann aber auch nicht als vollwertiger Song angesehen werden.
Wenn Led Zeppelin für die Verunglimpfung ihres Kashmir-Riff jedes mal einen Euro bekämen, wären sie sicherlich schon fast so finanzkräftig wie ihre britischen Kollegen von The Beatles. Nichtsdesttrotz liefern Manowar mit "Die for Metal" eine lebensnahe Hymne an sich selbst ab und verleiht der Äußerung von DeMaios, er würde für Heavy Metal sterben eine neue, gewichtige Bedeutung.
Gespannt, was die nächsten Alben noch so bringen mögen, wenn sie denn erscheinen, bevor ich mein Bier aus der Schnabeltasse schlürfen darf, lehne ich mich zurück und gönne mir einen nächsten Durchlauf diesmal im Programm-Modus (siehe Tipp). Ich hoffe, dass beim nächsten Mal mehr die Musik und weniger das Zeitschinden im Vordergrund steht.

Fazit: Unzweifelhaft haben Manowar mit GODS OF WAR ihr bestes Werk seit Jahren abgeliefert und stellen für jeden echten Manowar-Fan ein absolutes Must have dar. Wer jedoch auch schon rechts und links von seinen angebeteten Metal-Göttern Musik gehört hat, wird erstaunt feststellen, dass seine Mannen, mit Ausnahme des Sprücheklopfens, nicht als einzige dieses Schlachfeld beackern.
Im vorliegenden Fall sollte man auch nicht von einer echten Musik-CD ausgehen sondern bestenfalls von einem musikalisch untermaltem Hörspiel. Genau dieser Umstand relativiert die anfänglich im CD-Player angezeigte Spieldauer von sage und schreibe 73:49 erheblich.
Ach, ihr wundert euch, warum ich nicht mehr Texte besprochen habe, obwohl es sich doch um ein richtiges Konzept-Album handelt? Nun, fragt doch mal den Marketing-Fuzzi, der den Zeichensatz verbrochen hat - immerhin mit Übersetzungstabelle. Wer jetzt aber annimmt, ich erledige mühselig die Arbeit, die einem PC beim Search &Replace nur jede Menge Waitstaits einbringt, der hat sich geschnitten. Hier hat auch meine Fan-Geduld ihr Ende erreicht.

Tipp:
 Wer nicht gerade auf Hörspiele abfährt, für den bleiben immerhin die flotten Songs: "King of Kings", "Sleipnir" und "Gods of War", die Mid-Tempo-Stampfer "Loki God of Fire" und "Sons of Odin" die Balladen "Blood Brothers", und "Odin" und schließlich der Bonus-Slow-Rocker "Die for Metal", was immerhin knapp 43 Minuten Spielzeit entspricht.

Titel-Liste:
 
  1. Overture to the Hymn of the immortal Warriors
  2. The Ascension *)
  3. King of Kings *)
  4. Army of the Dead, Part I
  5. Sleipnir
  6. Loki God of Fire
  7. Blood Brothers
  8. Overture to Odin
  9. The Blood of Odin
  10. Sons of Odin *)
  11. Glory Majesty Unity
  12. Gods of War *)
  13. Army of the Dead, Part II
  14. Odin *)
  15. Hymn of the immortal Warriors
    - - - Bonus Track - - -
  16. Die for Metal

*) gibts bereits auf der EP THE SONS OF ODIN zu hören.


Laufzeit:
 73:49 Min.


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Manowar
Reviews
¬ MAGIC CIRCLE FEST. 2
¬ GODS OF WAR
¬ THE SONS OF ODIN
Konzertberichte
¬ 21.01.2010
 
 

Neue Reviews
 
Satyros - RIVEN
Semargl - SATANIC POP METAL
Fullforce - ONE
ZombieShakerBox - ENCRYPTED
Nailgun - PAINDUSTRY
Rage - 21
Alpha Tiger - MAN OR MACHINE
My Restless .45 - ANTHEMS FROM THE BARREL OF A GUN
Face Down Hero - DIVISIONS AND HIERARCHIES
Calbe 35 - LOUDER
 
 

Werbung 
   
 


StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

© 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009