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Review: Martie Peters Group |
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Album:
| | ROAD TO SALVATION, 2007, NL Distribution |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.H., 13.04.2007 |
Review:
| | Der Däne Martie Peters konnte seine erste Erfahrungen mit der Band Push sammeln, die er in den frühen 90ern gründete. Markenzeichen der Band war die Mischung zwischen rauhen Gitarrenriffs und modernen Rocksounds. Doch so richtig konnte keine der vier CDs überzeugen und im Jahre 2002 trennte man sich. Doch Martie machte solo weiter und entwickelte sich auch als Songwriter.
Im Jahre 2005 veröffentlichte er bei MTM unter dem Banner der Martie Peters Group das gleichnamige Debüt. Die CD kam bei den Fans gut an und die Mischung war schon sehr interessant - klassische Rocksongs wurden da gemischt mit Einflüssen aus dem Nu Rock, US-Folk Rock oder auch dem klassischen Songwriter-Rock im Stil eines Bruce Springsteen. Am besten trifft hier wohl der Vergleich mit Mike Tramp (White Lion) zu.
Also ist die neue Scheibe als konsequente Weiterentwicklung zu bezeichnen? Ja! Schon die ersten drei Songs namens "Fallen", "Chosen One" und "Shallow" grooven und rocken vor sich hin, dass es eine wahre Freude ist. Trotzdem zeichnen sie sich allesamt durch verdammt eingängige Refrains aus.
Die erste Single "Shallow" kann man sich übrigens auf der myspace-Seite von Martie Peters anhören - es lohnt sich, so kann man sich schon ein gutes Bild von der CD machen.
Zum Glück geht es auf der CD nach dem guten Openertrio genauso gut weiter. Die Bluesnummer "The Clown" kann genauso überzeugen wie das harte (Double Bass - Drumm im Refrain!) und gleichzeitig moderne "Wish".
Danach braucht man mal eine Erholung und mit "For what it's worth" kommt diese in Form einer Powerballade gerade rechtzeitig.
Und weil es so schön war, klingt "Swimming in your blue Eyes" am Anfang auch wie eine Ballade - doch nach dem kurzen Pianointro entwickelt sich hier erneut eine lupenreine Rocknummer, die sich gewaschen hat. Interessant hier vor allem der sehr moderne Sound - The Rasmus wären stolz auf so einen Song!
Leider hat sich dann mit "Silence sits at my throne" ein kleiner Füller eingeschlichen, aber "Kill the Pain" reißt da viel wieder raus. Das ist mal eine Halbballade mit sehr viel Power. Klasse!
Mit "Waitin' in Line" geht es dann wieder etwas druckvoller und rauher zur Sache, bitte nicht vom Akkustikintro täuschen lassen.
"All i have" ist am Anfang etwas sperrig, aber so nach dem dritten Hören entwickelt sich die Nummer auch zu einem erneuten Highlight.
Tja, und das abschließende "Road to Salvation" bestätigt dann, was man schon 11 Songs vorher gehört hat - eine fast perfekte Rock-CD, die für mich jetzt schon zu den Highlights des Jahres 2007 gehört.
Fazit: Damn! Selten wurde ich so positiv überrascht von einer CD. Das Debüt fand ich nie wirklich berauschend, aber was Martie Peters hier mit seiner Band abliefert ist von vorne bis hinten nur voll mit erstklassigen Rocksongs. Das ganze ist zwar klassischer Hard Rock, der aber nicht altbacken klingt, denn das moderne Arrangement sorgt für einen akkustischen Jungbrunnen! |
Tipp:
| | Wer also immer mal wissen will, wie White Lion klingen würde, wenn sie sich mit The Rasmus zusammen tun würden - hier ist die Antwort! Anders gesagt: Fans vom klassischen Hard Rock, die auch offen sind für moderne Rockmusik sollen, nein MÜSSEN hier zugreifen. Ansonsten verpasst man etwas. |
Titel-Liste:
| | - Fallen
- Chosen One
- Shallow
- The Clown
- Wish
- For what it's worth
- Swimming in your blue Eyes
- Silence sits at my Throne
- Kill the Pain
- Waitin' in Line
- All I have
- Road to Salvation
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.martiepeters.com  |
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