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Review: Hubi Meisel |
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Album:
| | KAILASH, 2006, Lion Metal |
Stil:
| | Progressive Melodic Metal |
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | Danny / J.G., 18.02.2006 |
Review:
| | So, da ist er nun, Hubi Meisels neuer Silberling. Ein Konzeptalbum rund um Tibet, den Mysterien der buddhistischen und hinduistischen Kultur und dem Tibetanischen Gegenstück zum Olymp: Dem Mount KAILASH.
Der Freund progressiver Musik hat sich dafür mehr als zwei Jahre Zeit genommen. Unterstützt bei seinem Vorhaben wurde er von einer Reihe exzellenter Musiker aus fünf verschiedenen Nationen.
Besonders der engen Zusammenarbeit mit Vivian Lalu aus Paris hat man viele kompositorische Leckerbissen zu verdanken.
Wie beschreibe ich das jetzt am Besten?
Vielleicht so: KAILASH, ein musikalischer Führer durch Tibet, der dem Zuhörer die Landschaft und Heiligtümer der Region vor sein innere Auge führt...
Oder eher so ...Ein Konzeptalbum das im Prinzip aus einem einzigen Song besteht und es mir fast unmöglich macht, ein Review für jeden einzenen Song zu schreiben. Nicht etwa, weil sich jeder Song gleich anhört... nein, sondern weil das Album durch und durch stimmig ist und sich alle Songs nahtlos miteinander verbinden. Es passt einfach. Deshalb gehe ich etwas unüblich vor und beurteile hier die einzelnen Songs nicht in aller Ausführlichkeit, sondern das Album als Ganzes.
Dieses Album ist rockiger ausgefallen als sein Vorgänger EMOCEAN, was mir persönlich gut gefällt. Die Gitarren haben mehr Raum bekommen und klingen etwas aggressiver, sind aber noch meilenweit von kopflastiger Riffbetontheit entfernt. Marcel Coenen und Jorge Salàn scheinen allerdings die größere Freiheit hörbar zu genießen.
Die Rhythmusfraktion mit Drummer Daniel Flores und Bassist Johan Niemann und auch Keyboarder Vivien Lalu ergänzen sich harmonisch und schliessen sämtliche akustische Lücken.
Dazu die Stimme von Hubi, die mir etwas dunkler geworden scheint, was bei Leibe kein Nachteil ist, und der Kreis schliesst sich.
Wem dies zu pauschal formuliert ist, dem möchte ich hier einige meiner Kurzeindrücke schildern:
"Potala Palace": Rockig, gitarrenlastiger Einstieg mit zuckersüßem Refrain.
"Red Oracle": Exotisch mit jeder Menge an Überraschungen.
"Shiva's Dance": Dominant und aggressiv.
"The Wheel of Life": Vielfältig wie das Leben selbst.
"Milarepa's Cave of Miracles": Sphärisch sanft.
"The great Prayer": Eingängig und gefühlvoll.
Fazit: Das exzellent produzierte Album ist ein kleiner Edelstein, der sich nicht dazu eignet, mal nebenbei gehört zu werden. Hierfür sollte man sich genügend Zeit nehmen, um auch die atmosphärische Dichte zu geniesen und den Texten folgen zu können, denn die Texte sind hier kein schnödes Beiwerk. Aber hört selber mal rein und macht euch euer eigenes Bild. Hubi Meisel gibt euch auf seiner Internetseite die Möglichkeit dazu. |
Tipp:
| | Wer Progressive Metal mag und sich mit vielfältiger Instrumentierung gerne in andere Länder entführen lässt, dem wird diese musikalische Reise nach Tibet gefallen. Vielleicht wird sogar der Eine oder Andere neugierig und will mehr über Land und Leute wissen. |
Titel-Liste:
| | - Potala Palace
- Red Oracle
- Snow Lion
- Himalayan Sunset
- Shiva's Dance
- Kailash - Jewel of Ice
- The Wheel of Life
- Milarepa's Cave of Miracles
- Merdeka
- The great Prayer (Monlam Chenmo)
- Bonus Tracks -- The Gentleman of great Magic
- Tigers of Everest
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Laufzeit:
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