Die Alt-Rocker um Ingram und Galvin geben nicht auf. Ihren Stil seit über 30 Jahren treu geblieben, spielen sie heute ihren Southern Rock etwas aggressiver als früher. Dafür haben sie endlich gelernt anständig mit den Gitarren umzugehen.
Vier Jahre sind nun seit dem letzten Album vergangen und die Jungs (oder besser alten Herren) haben noch etwas dazu gelernt. Trotzdem fällt es sehr leicht, das Album mit nur wenigen Worten volständiig zu beschreiben.
Schon der Opener "Heart of the U.S.A." zeigt voll in die angestrebte Richtung - kompromisslosen Southern Rock.
Für Fans des Blues sind eher Stücke wie "Cornbread Maffia" gedacht.
Wer Folk liebt, findet in "Angel in Dixie" sicherlich ein interessantes Stück. Aber auch der sehr zügig vorbeirauschende "Gypsy Trail" macht Laune.
In ruhigeres Fahrwasser begibt sich Molly Hatchet mit Songs wie "One Last Ride" und "Turn my Back on Yesterday".
Voll abgerockt wird dann wieder bei "White Lightning" und noch etwas härter bei "Kickstart to Freedom".
Fazit: Wer Southern Rock mit einer markanten Stimme wie der von Phil McCormack mag und legendäre Bands wie Lynyrd Skynyrd schmerzlich vermisst, kann bedenkenlos zugreifen und bekommt eine knappe Stunde beste Unterhaltung geboten.
Tipp:
Southern, Folk und Hard Rock gut gemischt und modern aufbereitet: zugreifen!