 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Ozzy Osbourne |
 |
| |
Album:
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 24.11.2005 |
Review:
| | Der Altmeister des jaulenden Rock und Metal hat wieder zugeschlagen. Es erstaunt immer wieder, wieviel Spielfreude Ozzy, trotz gesundheitlicher Probleme an den Tag legt. Mit dem neuen Album Under Cover hat er sich vermutlich einen Jugendtraum erfüllt und sich alle Großmeister der 60er zur Brust genommen. Ob Beatles, Eric Burton, Mountain, Arthur Brown, Cream, oder the Rolling Stones, Ozzy hat sein Möglichstes getan.
Wer jetzt denkt, ein fetziges Rockalbum in Händen zu halten, der hat die Original-Titel vielleicht nicht mehr so im Gedächtnis - Mid-Tempo, eine Prise Blues und ein Löffelchen Rock sind angesagt.
Als Opener hat sich Ozzy das Blues-Rock Stück "Rocky Mountain Way" von Joe Walsh ausgesucht. Mit hörenswerter Instrumentalleistung verpacken die Jungs das Stück ziemlich rau. Ozzy, stellenweise unterstützt mit einem Chor, gibt sein Bestes und kann voll überzeugen.
"In my Life" war auch im Original von den Beatles kein rockiger Überflieger. Deshalb ist hier eher gemütliches Träumen angesagt.
"Mississippi Queen" von Mountain erinnert manchmal sogar etwas an die ersten Songs von Black Sabbath - für Ozzy also bekanntes Terrain. Ähnlich verhält es sich mit "21st century schizoid Man" von der King Crimson-Truppe. Bei letzterem stellt sich schon fast richtiges Doom-Feeling ein.
Mit "Go now" von The Moody Blues schickt der Altmeister ein weiteres Slow-Rock-Stückchen auf die Reise und spielt, unterstützt von einer exzellent agierenden Band, alle Trümpfe aus.
John Lennons Song "Woman" ist Ozzys weinerlichen Stimme wie auf den Leib geschrieben. Der Titel macht richtig Laune und das gemächliche Tempo kommt der Leistungsfähigkeit des Meisters sehr entgegen. Sicherlich eines der Highlights dieser Scheibe.
Hörbaren Spaß haben Ozzy und seine Jungs auch bei Eric Burtons fröhlichem Song "Good Times". Zur Abwechslung forciert man sogar mal das Tempo und bewegt sich in satten Mid-Tempo-Regionen.
Der Charme eines guten alten analogen Synthesizers zu Zeiten von Arthur Brown anno 1968 lassen sich heute nur sehr schwer nachstellen. Trotzdem gefällt mir auch Ozzys Interpretation von "Fire" recht gut - ein weiteres Highlight.
Zum Abschluss wird es dann mit dem Rolling Stones-Klassiker "Sympathy for the Devil" richtig rockig.
Ok, ich will natürlich das Zugeständnis an die Familie nicht übergehen und zumindest den Bonus-Track "Changes", den er gemeinsam mit Tochter Kelly bestreitet, erwähnen - alles klar?
Fazit: Mit diesem Album wurde weißgott das Rad nicht neu erfunden. Aber Ozzy hat vielleicht nicht nur sich selbst, sondern auch vielen Fans und besonders den älteren Semestern unter uns eine hörenswerte Scheibe für die etwas besinnlicheren Stunden an die Hand gegeben. |
Tipp:
| | Es gibt nichts Neues an Bord des Ozzy-Dampfers, der heult und groovt wie eh und je. Und trotzdem, nicht nur für Fans des Altmeisters, sondern auch für alle, die es manchmal ruhiger angehen lassen, durchaus empfehlenswert. |
Titel-Liste:
| | - Rocky Mountain Way
- In my Life
- Mississippi Queen
- Go now
- Woman
- 21st century schizoid Man
- All the young Dudes
- For what it's worth
- Good Times
- Sunshine of your Love
- Fire
- Working class Hero
- Sympathy for the Devil
- Bonus Tracks - - Changes
|
Laufzeit:
Band-Infos:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|