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Review: Paragon
 
REVENGE

Album:
 REVENGE, 2005, Remedy Tipp des Monats

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 J.G., 30.04.2005

Review:
 Die letzten beiden Paragon-Alben waren sehr gut, aber nicht ganz so billiant, wie STEELBOUND. Was kann man tun, um diesen Leistungsabfall zu stoppen? Ganz klar, aufdrehen und ein paar Schippen Kohle mehr in den Dampfkessel packen.
Glück für die Fans im Falle von REVENGE ist die Rechnung voll aufgegangen, denn die Hanseaten liefern einen Kracher erster Klasse ab. Noch metallischer, noch aggressiver, noch fetter und noch druckvoller der Sound, der einen hier um die Lauscher weht - und wenn man sich nicht rechtzeitig festhält, auch umweht.

Nicht nur der Opener "Impaler" befreit die Gehörgänge vom Schmalz. "Assassins" macht gleich dort weiter, wo "Impaler" geendet hat.
Der Track "Traitor" nimmt wohl etwas das Tempo raus, dafür schlägt Drum und Bass voll zu. Dieser stampfende Nackenbrecher geht sofort ins Ohr und bleibt auch dort.
Das fast zehnminütige "Masters of the Sea" ist leider viel zu kurz. Schnelle Passagen wechseln mit Soli und balladenhaften Abschnitten - letztlich rundet der eingängige Refrain das Ganze genial ab.
Wenn sich bei "Symphony of Pain" und "The Battle rages on" sofort ein Klick-Daumen-nach-oben-Gefühl einstellt, dauert es einzig bei "Beyond the Veil" etwas länger. Hier zwei Minuten weniger und das lieber bei "Masters of the Sea" draufgepackt... Naja, nicht jeder Song kann 100% jeden Geschmack treffen.
Der Bonus-Track ist die Manowar Cover Version von "The Gods made Heavy Metal" und klingt Dank Babuschkin erfrischend aggressiv.

Fazit: Es ist immer wieder erstaunlich, was absolut unterbewertete Gruppen wie Paragon auf die Beine stellen. Was wäre, wenn den Jungs ein wirklich starker Label mit genügend Werbe-Ambitionen den Rücken stärken würde? Verdient hätten sie es allemal...
Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Produktion super gelungen ist (Piet Sielck has done) und der Sound deutlich fetter ankommt, als beispielsweise noch bei LAW OF THE BLADE. Hier haben die Schwingspulen wirklich lange Wege zu bewältigen.

Tipp:
 Andreas, Martin Günny, Jan und Markus überzeugen auf der ganzen Metal-Linie mit klassischem, zeitlosen Sound. Es gibt also noch eine Chance für True und Heavy Metal - auch noch im Jahre 2005. Kauf- und Hörzwang!

Titel-Liste:
 
  1. Intro / Impaler
  2. Assassins
  3. Traitor
  4. Master of the Seas
  5. Revenge
  6. Symphony of Pain
  7. Beyond the Veil
  8. The Battle rages on
  9. Art of War
  10. Empire of the Lost
  11. The Gods made Heavy Metal

Laufzeit:
 59:28 Min.


 
 
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