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Review: Poisonblack |
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Album:
| | LUST STAINED DESPAIR, 2006, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | U.C., 24.04.2007 |
Review:
| | Na, wer kann aus dem Stegreif kurz abschätzen, wie viele Finnischen Musiker wie viele Nebenprojekte betreuen? Ob da ein zusätzliches Projekt überhaupt noch Sinn macht, mag wohl fraglich sein.
Ville Laihiala scheint zumindest hinter dem Mikro bei Sentenced etwas unterfordert gewesen zu sein und beschließt deshalb einfach eine eigene Band namens Poisonblack zu gründen um endlich wieder seine geliebte Gitarre spielen zu können.
Von einer Eintagsfliege kann man inzwischen nicht mehr sprechen, da das vorliegende LUST STAINED DESPAIR bereits das dritte Album darstellt.
Mit "Nothing else Remains" beginnt das Album der finnischen Band und macht deutlich, dass es durchweg finnisch sein wird- die Stimme, der Gesamteindruck und die Texte- all dies wird schon im Ansatz in diesem Lied klar.
"Hollow be my name" - Gitarren, Drums, Gitarren, 30 Sekunden lang Intro- dann kommt der ausdrucksstarke Gesang dazu. Stimme und Musik harmonieren gut; die Musik umspielt gekonnt die Lyrics. Meinem Ohr vertrauend: sehr hörenswert!
"The darkest Lie" - das Intro ließe auf ein ruhiges Lied schließen. Doch falsch gedacht, und das schon zur Halbzeit des Intros, welches sich auf einen Schlag verändert. Verzerrter Gesang und Stimme passen perfekt zum Liedtitel und - Aussage.
"Rush" - ein Lied in welchem der Gesang klingt, als würde es sich um eine Teufelsanbetung bzw. um eine magische Zeremonie handeln. Der Refrain jedoch ist weitaus eingängig, aber trotz allem mit passenden Ecken und Kanten.
"Nail" beginnt mit einem Intro aus Keyboard-Klängen und Gitarren- der melodische Klang des Keyboards in der Mischung aus Gitarren- und Drumsound geben einen guten Kontrast ab. Verschwörerischer Klang in der Stimme, der die Lyrics sehr mit kraftvollem Gesang unterstreichen.
"Raivotar" - eingängiger Gitarren-Rhythmus zur Untermalung des gleichförmig-klingenden Gesangs. Die sonst recht ausdrucksstarke Stimme scheint sich eine Auszeit zu nehmen- vielleicht das schwächste Stück der ganzen CD.
Weiter geht es mit "Soul in Flames" , welches offensichtlich an den vorhergehenden Track anknüpft und nur durch eine leichte Steigerung bezüglich der Ausdruckskraft der Stimme etwas mehr begeistert- viel mehr jedoch auch nicht.
"Pain becomes me" - Akustikgitarren und ruhiger Gesang eröffnen dieses Stück. Klavierklang, die akustischen Gitarren sowie die unbeschreiblich ausdrucksstarke Stimme versetzen einen in eine andere Welt...Melancholie wird sich wohl bei jedem Hörer einschleichen und fest einnisten.
Auf den "ruhigen Mittelpunkt" des Albums folgt das genaue Gegenteil: "Never enough". Harter Gitarrensound, aggressiver Gesang, der durch die im Hintergrund dominanten Drums und Gitarren noch in seiner Wirkung verstärkt wird. Auch was Tempo betrifft ist dieses Lied gut im Laufen.
Außergewöhnliche 25 Sekunden leiten "Love controlled despair" ein. Der ungewöhnliche Gitarrensound verstummt leider nach dem Intro vollständig. Der langsame, stockende und "dunkle" Gesang in den Strophen baut mit der musikalischen Untermalung eine spezielle Atmosphäre auf, die jedoch durch den Refrain wieder zerstört wird.
"The living dead" setzt den Schlusspunkt des Albums und ist eine gute Mischung aus den etwas langsameren und den schnelleren Klängen des hinter einem liegenden Albums- eine wiedermals unverkennbare Stimme, jedoch fehlt hier das gewisse "Etwas", das man größtenteils auf diesem Album vorfinden konnte.
Fazit: Wer den Sound finnischer Bands mag, der wird auch hier fündig.
Alles in Allem ein sehr in sich stimmiges Werk, das vielleicht neben dem einen sehr alleinstehenden ruhigen Song durchaus noch ein zweiten vertragen hätte. |
Titel-Liste:
| | - Nothing else remains
- Hollow be my name
- The darkest Lie
- Rush
- Nail
- Raivotar
- Soul in Flames
- Pain becomes me
- Never enough
- Love controlled despair
- The living Dead
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.poisonblack.com  |
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Bandinfos |
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