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Review: Powerwolf
 
LUPUS DEI

Album:
 LUPUS DEI, 2007, Metal Blade

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 03.06.2007

Review:
 Bereits mit ihrem Debüt RETURN IN BLOODRED konnte die Deutsch-Rumänische Power-Combo einiges Aufsehen erregen. damit waren nicht nur die im Dracula-Look geschminkten Aktiven gemeint, sondern auch die melancholisch angehauchte Heavy Metal-Musik frisch aus der Gruft.
Einziger Wermutstropfen war das zu sehr gebremste Tempo. Manchmal hatte man den Eindruck Attila und die Greywolf-Brüder hätten gerade ein Ticket wegen zu schnellem Fahrens kassiert und bei Wiederholung drohe der Führerscheinentzug. Hier hat man bei LUPUS DEI gewaltig nachgebessert, denn jetzt sehnt man sich stellenweise sogar wieder nach altbekanntem Mid-Tempo.
Nicht nur das Tempo sondern auch am Volumen wurde kräftig geschraubt. Jetzt kommen Orgel und Chöre derartig fett aus den Boxen, dass einem Hören und Sehen vergeht.
Thematisch ist alles beim alten geblieben. Die Stories triefen vor Klisches über Satan, Wölfe, Vampire, rotem Mond, Blut und allem was dazu gehört.
Und es werden auch "ernste Fragen" gestellt, wie z.B. "Would you die for Heavy Metal? Nun zumindest Joey DeMaio hat diese Frage bereits mit "Yes!" beantwortet, wie ich mich erinnern kann... aber das ist eine andere Geschichte.

Nach kurzem in Lateinischer Sprache vorgetragenem Grusel-Intro "Lupus Daemonis" wird kurzer Prozess gemacht. Bereits der Opener "We take it from the Living" zeigt in eindrucksvoller Art und Weise, was noch alles auf das Ohr des geneigten Zuhörers in den nächsten mehr als 40 Minuten einstürmen wird. In bester "Kiss of the Cobra King"-Manier fletschen die Wölfe ihre Zähne und setzten musikalisch genau das fort, was mit RETURN IN BLOODRED begann. Im direkten Vergleich mit dem Debüt wird das nun größere Klangvolumen allzu deutlich.
Kirchenorgeln und treibende Gitarren-Riffs drücken "Prayer in the Dark" mit aller macht aus den Boxen. Am auffälligsten jedoch ist das Up-Tempo, das wir uns bereits auf dem Vorgänger gewünscht hätten. Klar, die Powerwölfe haben hierbei das Heavy Metal-Rad nicht neu erfunden, jedoch die traditionelle Schiene mithilfe von etwas Pathos und orchestralen Elementen sinnvoll angereichert.
Mit "Saturday Satan" ist Attila und seinen Mannen sogar eine klasse Hymne gelungen, die einigens an Iron Maiden-Flair im Gepäck hat. Gerade diese Art Gitarrenarbeit habe ich bei den Wölfen noch nicht gehört. Drei Songs - drei Volltreffer, na wenn das so weiter geht...
Bei "In Blood we trust" darf man sogar einige Double-Bass Attacken erleben. Man hat fast den Eindruck, es hat jemand die Halteseile durchtrennt und die Powerwolf'ler spielen nun völlig entfesselt genau das, was sie beim Debüt noch nicht konnten oder durften. Es wurde auch nicht vergessen den Refrain mit solchem Nachdruck in die Gehörgänge zu stempeln, dass man auch am nächsten Tag noch den Nachhall "In Blood we trust" vernimmt.
Puh, etwas Verschnaufen wäre angesagt, jedoch macht uns hier "Behind the Leathermask" einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Auch dieser Song treibt die Fan-Schar gnadenlos vor sich her und schwingt dabei die Peitsche, dass es nur so knallt. Eingängiger Refrain, geniale Gitarrensoli und wieder ein Hauch von eiserner Jungfrau verpassen diesem Titel einen weiteren im Highlight-Kalender.
Hymnische Mid-Tempo-Kost bietet erst der Song "When the Moon shines red". Er bewegt sich in den Kreisen von "We came to take your Souls" aus dem Debüt-Album und überzeugt vor allem durch seine eingängigen Hooklines und den bombastischen Sound. Noch fetter würde bereits schmerzen.
"Mother Mary is a Bird of prey" forciert bereits schon wieder das Tempo und reiht sich hiermit in die reihe seiner zappeligen Vorgänger ein.
Beim brachialen "Tiger of Sabrod" der ein Mitnicken kaum unterdrücken kann, wird dann endlich der Fuß vom Gaspedal genommen um den idealen Übergang zur Schlussrunde zu schaffen.
Bei einer weiteren Hymne "Lupus Dei" werfen Powerwolf zum Abschluss nochmals alles in die Waagschale, was sie zu bieten haben und schaffen ein kleines episches Sahnestückchen, das ihres gleichen sucht. Beschreiben ist eigentlich viel zu schade, man sollte es gehört haben.

Fazit: Alle Fans haben es erwartet und gehofft, aber das muss nicht immer so gut ausgehen, wie im Fall von Powerwolf. Wer bereits beim ersten Album hin und weg war und sich lediglich etwas mehr Power gewünscht hatte, der bekommt nun einen Volltreffer auf die zwölf verpasst, dass ihm oder natürlich ihr zunächst die Luft wegbleibt.
Nach dem ersten Durchlauf mag alles zunächst nur klingen, wie normaler Heavy Metal, aufgeblasen mit Orgel und Orchester. jedoch erkennt man erst nach ein paar Durchläufen das ganze Potenzial hinter der vielleicht etwas zu geschminkten Fassade.

Tipp:
 Wer Heavy Metal mit Orgel und Orchester mag, der sollte hier zugreifen. Die Fans haben sowieso schon die Läden gestürmt und die Regale leer geräumt. Also, Beeilung bitte...

Titel-Liste:
 
  1. Lupus Daemonis
  2. We take it from the Living
  3. Prayer in the Dark
  4. Saturday Satan
  5. In Blood we trust
  6. Behind the Leathermask
  7. Vampires don't die
  8. When the Moon shines red
  9. Mother Mary is a Bird of prey
  10. Tiger of Sabrod
  11. Lupus Dei

Laufzeit:
 43:29 Min.


 
 
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