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Review: Rage against the Machine |
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Album:
| | RAGE AGAINST THE MACHINE, 1992, Sony |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.U., 06.02.2006 |
Review:
| | Das Debüt-Album von RatM wartet mit zehn überzeugenden Tracks ihres Musikerkönnens auf und spiegeln den Stil wider, für den sich diese Band entschieden hat; eben einen Mix aus den Sitlrichtungen Punk, Funk, Hip-Hop und Metal, kurz Crossover.
Mit dem ersten Titel "Bombtrack" starten die Vier gleich richtig in dieses Album rein. Nach kurzer Aufwärmphase hämmert Tim mit seinem Bass dermaßen los, das es einem fast schwummrig werden kann. Aber die Art und Weise, wie er spielt, beeindruckt. Solche Basseinsätze sind einem vielleicht schon von den Red Hot Chilli Peppers bekannt, nur hier ist alles ein bisschen extremer. Lediglich der Refrain mit seinem ewigen Wiederholungen von "Burn" zwingt den Zuhörer in einen Zwiespalt hinsichtlich des gesamten Hintergunds dieses Albums.
Der Anfang von "Killing in the Name" erinnert etwas an Walzertakte; Johann Strauß lässt grüßen. Doch das hält nicht lange an und es geht wieder voll zur Sache. Das Ganze schaukelt sich im Laufe der Spielzeit hoch bis ein infernalischer Trommelwirbel das Lied beendet.
Der dritte und der vierte Titel "Take the Power Back" und "Settle for Nothing" erscheinen einem als ein Doppeltitel, denn beide gehen nahtlos ineinander über und wenn der CD-Player nicht eine Nummer hochzählen würde, würde man gar nicht merken "Hoppla, ein neuer Song". Die immer wieder eingeschobenen Gitarrensoli lockern auf und schaffen Platz für die bassbelasteten Ohren.
"Bullet in the Head" beginnt mit dem typischen stampfenden basslastigen Sound, dümpelt dann aber ohne echte Höhepunkte vor sich hin. Lediglich zum Schluss geben die Vier nochmal richtig Gas.
Mit "Know your Enemy" driften RatM in die Richtung Hardrock ab und zeigen, dass sie mehr Hardcore-Hip-Hop drauf haben und auch richtigen Rock spielen können. Der Grundton bleibt trotz Metal-Einsätzen allerdings stets bestehen. Dennoch hebt sich der Titel etwas vom bisher Gehörten ab.
"Wake Up" setzt den zuvor eingeschlagenen rockigen Weg fort. Mit eher melodiösen als aggressiven Einlagen erstaunen sie das Publikum. Doch die Verschnaufpause nimmt ein jähes Ende.
Mit "Fistful of Steel" bringen RatM den Hörer jedoch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Und zwar schnell, auch wenn man das anfangs gar nicht meinen möchte. Denn der Anfang klingt ganz schön expermentell. Aber trotzdem unverkennbar. Zum Ende hin wird der Song immer schneller und aggressiver bis er in einem tollen Gitarrensolo endet.
Das vorletzte Lied "Township Rebellion" beginnt gleich am Anfang vollkommen anders. Man könnte es fast schon reinen Hip-Hop nennen. Aber es wäre eben nicht die Crossover-Richtung, wenn nicht auch die anderen Stilrichtungen zu ihrem Recht kämen. Und so kommt es zu einer Mischung aus Gitarrensoli, stampfende Bass- und Schlagzeugeinlagen. Der aggressiven Gesang darf ebenfalls nicht fehlen.
"Freedom" rundet das Album in alt bewährter Manier ab. Nach einem anfänglich eher ruhigen Beginn schaukelt es sich zu einem gigantischen Schlagzeugsolo gepaart mit massiver Gitarrenunterstützung hoch. Eigentlich schade, dass das Album hier zu Ende ist, man würde gerne noch ein paar Tracks mehr hören wollen.
Fazit: Ein überaus gelungenes Album. Tim Commerfords gnadenlose Basseinsätze ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album und wer kann, sollte die Bässe voll aufdrehen.
Lediglich an das Coverbild muss man sich gewöhnen, da es, wie zuerst vermuten könnte, eine Collage sein könnte; nein, es ist ein "Live"-Bild auf dem die Selbstverbrennung des vietmanesischen Mönches Thich Quang Duc im Jahre 1963 als Protest gegen die vietmanesische Regierung. Ein Bild, was zur ganzen Haltung dieser Band passt. |
Titel-Liste:
| | - Bombtrack
- Killing in the Name
- Take the Power back
- Settle for nothing
- Bullet in the Head
- Know your Enemy
- Wake up
- Fistful of Steel
- Township Rebellion
- Freedom
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Laufzeit:
Band-Infos:
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