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Review: Rebellion |
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Album:
| | SAGAS OF ICELAND: THE HISTORY OF THE VIKINGS VOLUME I, 2005, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 30.05.2005 |
Review:
| | Seit den ersten beiden Alben hat sich einiges getan im Lager der True Metaller um Uwe Lulis und Tomi Göttlich. Endlich hat man den Eindruck, das bis dahin noch zeitweise orientierungslose Drachenboot der beiden ex-Grave Digger Musiker befindet sich nun auf dem richtigen Kurs.
Weg mit der Kopfstimme von Michael Seifert, die auch ihm selbst zu Weilen unangenehm zu sein scheint.
Her mit den alten Stärken: Konzeptalben.
Mit einem davon, TUNES OF WAR erhielten Uwe und Tomi damals bei Grave Digger immerhin die Ehrenmitgliedschaft in einem schottischen Clan (Cavanaugh-Clan) angeboten.
Gleich wird sich zeigen, ob sich die Schufterei für die Recherche über die alten Wikinger-Sagen und Mythen ausgezahlt hat und ob es gelungen ist, dem Ganzen einen passenden musikalischen Rahmen zu verleihen.
Was als Intro ganz sanft mit Akustik-Gitarre beginnt, entpuppt sich spätestens nach 1:45 Min. mit "Ynglinga Saga" als Power Metal in hörenswerter Manier. Uwe lässt die Finger über die Saiten flitzen und Michael hat, schon hier erkennbar, stimmlich deutlich an Varianz hinzugewonnen.
Mit "The Sons of the Dragon Slayer" legen dann die Jungs erst richtig los. Doublebass-Attacken, geniale Riffs und überzeugende Gesangsleistung machen Laune auf mehr.
Bei "Ragnhild's Dream" geht es mit etwas gemäßigterem Tempo nochmals ähnlich zur Sache.
Lauert jetzt mit "Harald Harfager" die erste Ballade als kleine Verschnaufpause? Nach eineinhalb Minuten ist's vorbei mit verschnaufen. Drums, Gitarren und Gesang sagen: 'Nix Ballade' sondern 'Power Pur'.
Erst bei "Freedom" nehmen die Jungs etwas den Fuß vom Gaspedal. Mit Tempowechseln, Akustik-Gitarren und geschickten Breaks wird der Song zusätzlich aufgelockert ohne dünn zu klingen.
Die erste Ballade bekommt man mit dem achten Titel "Treason" geliefert. Besonders hier wird die stimmliche Verbesserung von Michael deutlich.
Bei "Blood Rains" geben die Jungs wieder gehörig Gas, bevor die restlichen drei Songs mit etwas gemäßigterer Gangart das Album ausklingen lassen.
Fazit: Kaum noch vergleichbar mit den Vorgängern, ist die Truppe nun auch musikalisch zusammen gewachsen. Bleibt nur zu hoffen, dass VOLUME II der Saga ebenso zu überzeugen weiß |
Tipp:
| | Knappe 64 Minuten Power Metal Unterhaltung als gelungene Umsetzung eines Wikinger-Konzepts, sollte in jedem Fall Beachtung finden. Jedem Fan von True metal Kost, wird hier das richtige, äußerst schmackhafte Futter vorgesetzt. |
Titel-Liste:
| | - In Memorandum Lindisfarnae
- Ynglinga Saga (To Odin we Call)
- The Sons of the Dragon Slayer (Blood Eagle)
- Ragnhild's Dream
- Harald Harfager
- Eric The Red
- Freedom (The Saga of Gang Hrolf)
- Treason
- Sword In the Storm (The Saga of Earl Hakon, Protector of Norway)
- Blood Rains (The Saga of King Olaf Trygvason)
- Ruling the Waves
- Canute the Great (The King of Danish Pride)
- Harald Hadrade
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Laufzeit:
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