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Review: 101 South |
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Album:
| | NO U-TURN, 2009, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 23.01.2010 |
Review:
| | An das Motto: Keine Kehrtwende um 180°, so wie es der Titel des Albums verspricht, haben sich die Macher von 101 South auch strikt gehalten. Genau das, was man von Sänger Gregory Lynn Hall und Keyboarder Roger Scott Craig erwarten würde, trifft hier zu. Besonders Fans von Fortune und Harlan Cage werden aufhören und ein gewisses Deja Vu erleben. Beackert doch die Combo 101 South seit dem Ende der 90er Jahre genau den gleichen musikalischen Acker, wie in ihren Bands zuvor. Mithilfe hochwertiger Mitstreiter-Früchte, dem entsprechendem exzellenten Songwriter-Dünger und ein paar namhaften Erntehelfern ist die Rechnung auch immer aufgegangen, so dass man sich jedes Mal auf einen üppigen Ertrag freuen durfte.
Zu den Mitstreitern gehören Gitarrist Billy Liesegang, der schon für Rod Stewart und Nina Hagen gearbeitet hatte, Drummer Hans Geiger und Bassist Jimmy Turner. Als Gast tritt u.a. Chris Thompson ans Mikro. Er veredelte bereits Songs für Manfred Mann's Earthband.
Entsprechend hoch sind natürlich auch die Erwartungen an den Neuling NO U-TURN, denn wenn im AOR-Sektor an einem in letzter Zeit wirklich kein Mangel besteht, dann sind es hochkarätige Allstar-Projekte oder Re-Unionen.
Sinnbildlich für alle weiteren Songs ist bereits der Opener "When you're in Love", der mit verträumter und melancholischer Attitüde sofort eine entspannte Leichtigkeit an den Tag legt und zum Träumen einlädt.
Klassische AOR-Kost bekommt man bei "All in the Game" geboten, das im flüssigen Mid-Tempo dahin rockt und besonders durch seinen gefälligen Refrain und die dominante Gitarren-Gitarrenarbeit punkten kann.
Auf hitverdächtige Radiotauglichkeit setzt man bei dem goovig angehauchten "Yesterday is gone", das besonders durch seine Intensität überzeugt, ohne dabei den Zuhörer mit tonnenschweren Riff zu erschlagen.
Leider sind die rockigen Nummern etwas dünn gesät, was eigentlich schade ist. Songs wie "Don't tell me it's over" hätte ich mir mehr gewünscht, die locker los marschieren und es mühelos schaffen, den Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.
In der Schlussrunde greift dann bei "Blue Skies" auch Gastsänger Chris Thompson ins Geschehen ein und verschafft mit gefühlvollem Einsatz dem Album einen ruhigen, besinnlichen und würdevollen Ausklang.
Fazit: Nach dem vielbeachteten Debüt aus dem Jahr 2000 haben 101 South auch knapp 10 Jahre später immer noch nichts an ihrer Spielfreude verloren und schaffen es locker in der Oberliga der AOR-Szene für Aufsehen zu sorgen. Vor allem Sänger Gregory Lynn Hall und Keyboarder Roger Scott Craig sorgen für sphärische Leichtigkeit und unverwechselbare Trademarks, die für den Anspruch auf Eigenständigkeit einfach überlebenswichtig sind. Auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Schwung und Abwechslung gewünscht hätte, so bleibt noch genügend Stoff für entspanntes Genießen übrig. |
Tipp:
| | Hier kommen besonders die Liebhaber ruhigerer AOR-Songs voll auf ihre Kosten. |
Titel-Liste:
| | - When you're in Love
- All in the Game
- Lonely Heart
- What are you gonna do anyway
- End of the Game
- From what you know now
- Yesterday is gone
- Take me Home
- Don't tell me it's over
- Blue Skies
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/101southband  |
Probehören und Kaufen:
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