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Review: 3 Doors Down |
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Album:
| | 3 DOORS DOWN, 2008, Universal |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.H., 22.05.2008 |
Review:
| | 3 Jahre nach ihrem letzten Output melden sich die Alternative Rocker aus den USA namens 3 Doors Down zurück. Ich kann mich noch erinnern, wie man fast schon verzweifelt versucht hat, den geneigten Käufern damals davon zu überzeugen, dass 3 Doors Down "endlich" wieder zurück zu den Wurzeln gegangen sind und wieder rocken werden. Doch das Ergebnis war genau das Gegenteil, denn mit SEVENTEEN DAYS spielten die Mannen um Sänger Brad Arnold wohl das seichteste Album in ihrer bisheriger Karriere ein. Und damit ist nicht nur der Härtegrad der Songs gemeint, nein auch so plätscherten die Songs einfach nur vor sich hin und die meisten Fans waren doch sehr enttäuscht.
Die Frage ist also nun - konnten sich 3 Doors Down fangen und haben sie die 3 Jahre Pause genutzt?
Also, der Opener namens "Train" eröffnet die CD mit einem sehr harten Riff und der Song ist in einem sehr schmutzigen Southern Rock-Stil gehalten, so dass man sofort die Ohren aufmacht und auf mehr Songs in dieser Qualität hofft.
Ich hoffe außerdem noch, dass 3 Doors Down auf 3 DOORS DOWN auch genauso experimentierfreudig bleiben und tatsächlich hört man beim nachfolgenden "Citizen/Soldier" beim Arrangement einige indische Einflüsse - und der starke Text kann genauso überzeugen.
Dann kommt mit "It's not my Time" die erste Single aus dem Album und während man bei den ersten 10 Sekunden noch denkt, man hört eine typische Ballade von 3 Doors Down, hört man dann plötzlich wieder einen sehr treibenden Gitarrenriff, den Song zu einer Hymne vorantreibt, die sich sofort ins Ohr festsetzt - nicht ohne Grund die erste Auskopplung und ein verdammt heißer Kandidat für meinen persönlichen Sommerhit des Jahres.
Meinen Daumen bleiben fest gedrückt, denn bislang konnte die CD nur überzeugen und ich bin nicht mal enttäuscht, als sich "Let me be myself" als erste Ballade entpuppt, denn solange 3 Doors Down es immer wieder schaffen solche großartige Melodien aufzunehmen, kann man davon ab und an nie genug hören.
Was hören meine Ohren dann? Auch "Pages" beginnt auffallend ruhig und eine leichte Befürchtung macht sich bei mir breit, dass man ab sofort auf 3 DOORS DOWN nur noch die ruhigen Songs hört - zwar ist das Arrangement bei Pages etwas rockiger, doch trotzdem hört man hier nur eine Halbballade, die nicht mal wirklich überzeugen kann.
Auch das nachfolgende "It's the only you've got" ist nicht wirklich ein Rocker vor dem Herren, im Gegenteil: erneut laden die US-Amerikaner zum Träumen und man hört einen sehr melancholischen Song, der leider erneut weder Fisch noch Fleisch ist.
Ich bin echt froh, als "Give it to me" mit einem harten Riff eröffnet wird, auch wenn die Refrains wieder sehr zurückhaltend eingespielt sind, doch insgesamt kann dieser Song wieder überzeugen und bleibt auch im Ohr haften.
In die gleiche Kerbe schlägt sich "These Days", wobei hier die Hookline um einiges griffiger und eingängiger daher kommt.
"Your Arms feels like Home" ist - man kann sich schon denken bei dem Titel - eine lupenreine Ballade, die meines Erachtens viel zu pathetisch und überladen arrangiert ist, schade, das können 3 Doors Down besser.
"Runaway" kann mich dafür sofort begeistern, hier hört man nämlich eine sehr feine Up-Tempo-Nummer, die von Anfang an gute Laune verbreitet, sehr hörenswert.
Bei "When it's over" muss man unbedingt dran bleiben, denn zuerst könnte man meinen, man hört wieder nur eine Ballade, die brav vor sich hinplätschert, doch der Refrain ist ganz anders aufgebaut, denn hier wird der ganze Schmerz verarbeitet, den man spürt, wenn eine Beziehung zu Ende geht - also mit viel Krach und Geschrei.
Mit "She don't want the World" wird dann 3 DOORS DOWN beendet und ich gebe zu, dass ich selten so einen starken Song von den US-Rockern gehört habe - er ist zwar erneut sehr balladesk gestaltet, aber gleichzeitig mit einer Gänsehautatmosphäre versehen, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Fazit: So endet also das neuste Album von 3 Doors Down genauso wie es begonnen hat - nämlich mit wirklich sehr starkem Alternative Rock, der typisch ist für die USA. Leider hat man aber wieder ein paar belanglose Nummern zu viel auf die CD gepackt, so dass am grandiosen Debüt erneut wieder nicht angeknüpft werden kann. Trotzdem ist die CD jedem Fan von gut gemachter Rockmusik ans Herz zu legen, da die positiven Moment überwiegen. |
Anspieltipps:
| | "Train", "It's not my time", "Let me be myself" und "She don't want the World" |
Titel-Liste:
| | - Train
- Citizen/Soldier
- It's not my Time
- Let me be myself
- Pages
- It's the only you've got
- Give it to me
- These Days
- Your Arms feels like Home
- Runaway
- When it's over
- She don't want the World
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.3doorsdown.com  |
Probehören und Kaufen:
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