News
 Newsflash 
 02.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: 7 Weeks
 
ALL CHANNELS OFF

Album:
 ALL CHANNELS OFF, 2010, F2M Planet

Stil:
 Stoner Rock, Alternative Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 N.Z., 13.08.2010

Review:
 Was genau die vier Jungs aus dem französischen Limoges mit ihrem Bandnahmen 7 Weeks ausdrücken möchten ist unklar, sicher ist jedoch, dass dies nicht der Zeitraum ist, welchen sie für die Entstehung ihres ersten Albums benötigten - hierfür nahmen sie sich nämlich richtig viel Zeit, genauer gesagt drei Jahre. Allerdings kann sich das Ergebnis auch hören lassen: Trotz offenkundiger Einflüsse durch hauptsächlich populäre amerikanische Bands wie etwa Pearl Jam, Soundgarden "Wisper" oder Queens of the Stoneage klingen die Songs interessant und erfrischend, wenn auch nicht übermäßig innovativ. Vier Jahre nach ihrer Gründung und nachdem ihre Demo sowie die EP B(L)ACK DAYS bereits im Internet viel Aufsehen erregten, wird nun in knapp über einer Woche ihr erstes Album veröffentlicht. Mit ihrer Mischung aus Stoner, Alternative und Hard Rock halten sie sich an ein altbekanntes Erfolgsrezept und erschaffen damit eine ganze Scheibe voller radiotauglicher Ohrwürmer, die zum mitsingen, wippen und trommeln auf dem Lenkrad animieren.

Gleich der erste Track und Namensgeber der Platte "All Channels off"startet mit astreinem, energetischem Rhythmus und bietet zudem eine einprägsame Melodie, welche von der angenehmen Stimme des Leadsängers getragen wird und sich perfekt in die schnellen Riffs einfügt.
Fast übergangslos geht das Hörvergnügen in den zweiten Song "Loaded (Burnt)" über, ohne sich jedoch auf Wiederholungen auszuruhen. Die Strophe ist unauffällig aber stark und gipfelt in einem Refrain, welcher wunderbar zum mitsingen geeignet ist.
Obgleich auch die Melodie des nachfolgenden "Submarine" vom Prinzip her einfach gehalten ist, schmiegt sie sich 1A ins Konzept ein und verfügt mit ihren vielen schönen Halbtönen über ausreichend Raffinesse um herauszustechen.
"Dust and Rust" erinnert bezüglich der Songstruktur und Klangfarbe sehr an den Sound der US-amerikanischen Band Mindset und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Gegen Ende wird zudem noch ein witziger Brückenpart untergebracht, der das Ganze beflügelt und dem Song eine extra Portion Schwung verleiht.
Der schematisch ähnlich aufgebaute Folgetrack "Crash" geht im Vergleich ein wenig unter und gerät schnell wieder in Vergessenheit, wenn der Beat von "Deadloss" die Bude rockt und noch mal richtig Gas gibt. Hier stimmt einfach Alles: Vom fetzigen Rhythmus über die guten Riffs bis hin zum rauchigen Gesang, welcher dem gesamten Album einen ehrlichen und authentischen Anstrich gibt.
Anschließend gibt es mit "The Wait" einen etwas ruhigeren Track, der im Chorus entspannt und gelöst daher kommt, im Mittelpart aber an Intensität und Ausdrucksstärke zunimmt und insgesamt einen sehr schönen Song abgibt.
"On the Run"stellt sich anschließend wieder etwas unauffälliger dar, ohne jedoch ein Schwachpunkt zu sein. Ein gutes Stück, welches für sich genommen einiges zu bieten hat, jedoch neben den anderen Songs nicht ganz bestehen kann.
Der vorletzte Track "Wisper (and dig the Ground)"dagegen, hat wieder einen ganz eigenen, faszinierenden Sound, dessen Gesangspart es geradlinig und mit einer unerschütterlichen Ruhe schafft, neben den bis zur Erschöpfung gequälten Gitarren zu bestehen.
Mit dem Betthupferl "600 " endet das Erstlingswerk der jungen Franzosen nicht unbedingt mit einem Highlight; jedoch vermag der Song es dennoch die akustische Thematik des Albums aufzugreifen und zusammenzufassen.

Fazit: Obgleich 7 Weeks den Sound ihrer amerikanischen und erfolgreicheren Vorbilder ganz unverhohlen einfließen lassen, finden sie darin ihre eigene kleine Nische, welche sie wunderbar ausfüllen. Als aufgewärmt könnte man dieses Werk höchstens bezeichnen, sollte man sich diesen metaphorischen Vorgang mit einem Flammenwerfer vorstellen, schließlich klingen die größtenteils spannenden Stücke nicht wie eine Wiederholung sondern eher wie eine wirklich gute Fortsetzung. Dass es bei der Fülle an Musikern und Genres heutzutage auch mal Überschneidungen gibt, ist wohl kaum vermeidbar und darum, meiner Meinung nach, auch nicht als großartiger Kritikpunkt an den Newcomern aus Frankreich zu sehen. Auf alle Fälle sind sämtliche Songs auf ALL CHENNELS OFF stark und verfügen über jede Menge Zugkraft, was das Album zu einem sehr schönen Debüt macht.

Anspieltipps:
 "All Channels Off", "Submarine", "Deadloss"

Tipp:
 Fans der oben genannten Einflüsse dürften auch dieses Album mögen.

Titel-Liste:
 
  1. All Channels off
  2. Loaded (Burnt)
  3. Submarine
  4. Dust and Rust
  5. Crash
  6. Deadloss
  7. The Wait
  8. On the Run
  9. Whisper (and dig the Ground)
  10. 600 Miles

Laufzeit:
 41:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/7weeksmusic 

  • Probehören und Kaufen:
    7 Weeks: ALL CHANNELS OFF

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Nightqueen - FOR QUEEN AND METAL
    Satyros - RIVEN
    Semargl - SATANIC POP METAL
    Fullforce - ONE
    ZombieShakerBox - ENCRYPTED
    Nailgun - PAINDUSTRY
    Rage - 21
    Alpha Tiger - MAN OR MACHINE
    My Restless .45 - ANTHEMS FROM THE BARREL OF A GUN
    Face Down Hero - DIVISIONS AND HIERARCHIES
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011