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Review: 7 Weeks
 
ALL CHANNELS OFF

Album:
 ALL CHANNELS OFF, 2010, F2M Planet

Stil:
 Stoner Rock, Alternative Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 N.Z., 13.08.2010

Review:
 Was genau die vier Jungs aus dem französischen Limoges mit ihrem Bandnahmen 7 Weeks ausdrücken möchten ist unklar, sicher ist jedoch, dass dies nicht der Zeitraum ist, welchen sie für die Entstehung ihres ersten Albums benötigten - hierfür nahmen sie sich nämlich richtig viel Zeit, genauer gesagt drei Jahre. Allerdings kann sich das Ergebnis auch hören lassen: Trotz offenkundiger Einflüsse durch hauptsächlich populäre amerikanische Bands wie etwa Pearl Jam, Soundgarden "Wisper" oder Queens of the Stoneage klingen die Songs interessant und erfrischend, wenn auch nicht übermäßig innovativ. Vier Jahre nach ihrer Gründung und nachdem ihre Demo sowie die EP B(L)ACK DAYS bereits im Internet viel Aufsehen erregten, wird nun in knapp über einer Woche ihr erstes Album veröffentlicht. Mit ihrer Mischung aus Stoner, Alternative und Hard Rock halten sie sich an ein altbekanntes Erfolgsrezept und erschaffen damit eine ganze Scheibe voller radiotauglicher Ohrwürmer, die zum mitsingen, wippen und trommeln auf dem Lenkrad animieren.

Gleich der erste Track und Namensgeber der Platte "All Channels off"startet mit astreinem, energetischem Rhythmus und bietet zudem eine einprägsame Melodie, welche von der angenehmen Stimme des Leadsängers getragen wird und sich perfekt in die schnellen Riffs einfügt.
Fast übergangslos geht das Hörvergnügen in den zweiten Song "Loaded (Burnt)" über, ohne sich jedoch auf Wiederholungen auszuruhen. Die Strophe ist unauffällig aber stark und gipfelt in einem Refrain, welcher wunderbar zum mitsingen geeignet ist.
Obgleich auch die Melodie des nachfolgenden "Submarine" vom Prinzip her einfach gehalten ist, schmiegt sie sich 1A ins Konzept ein und verfügt mit ihren vielen schönen Halbtönen über ausreichend Raffinesse um herauszustechen.
"Dust and Rust" erinnert bezüglich der Songstruktur und Klangfarbe sehr an den Sound der US-amerikanischen Band Mindset und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Gegen Ende wird zudem noch ein witziger Brückenpart untergebracht, der das Ganze beflügelt und dem Song eine extra Portion Schwung verleiht.
Der schematisch ähnlich aufgebaute Folgetrack "Crash" geht im Vergleich ein wenig unter und gerät schnell wieder in Vergessenheit, wenn der Beat von "Deadloss" die Bude rockt und noch mal richtig Gas gibt. Hier stimmt einfach Alles: Vom fetzigen Rhythmus über die guten Riffs bis hin zum rauchigen Gesang, welcher dem gesamten Album einen ehrlichen und authentischen Anstrich gibt.
Anschließend gibt es mit "The Wait" einen etwas ruhigeren Track, der im Chorus entspannt und gelöst daher kommt, im Mittelpart aber an Intensität und Ausdrucksstärke zunimmt und insgesamt einen sehr schönen Song abgibt.
"On the Run"stellt sich anschließend wieder etwas unauffälliger dar, ohne jedoch ein Schwachpunkt zu sein. Ein gutes Stück, welches für sich genommen einiges zu bieten hat, jedoch neben den anderen Songs nicht ganz bestehen kann.
Der vorletzte Track "Wisper (and dig the Ground)"dagegen, hat wieder einen ganz eigenen, faszinierenden Sound, dessen Gesangspart es geradlinig und mit einer unerschütterlichen Ruhe schafft, neben den bis zur Erschöpfung gequälten Gitarren zu bestehen.
Mit dem Betthupferl "600 " endet das Erstlingswerk der jungen Franzosen nicht unbedingt mit einem Highlight; jedoch vermag der Song es dennoch die akustische Thematik des Albums aufzugreifen und zusammenzufassen.

Fazit: Obgleich 7 Weeks den Sound ihrer amerikanischen und erfolgreicheren Vorbilder ganz unverhohlen einfließen lassen, finden sie darin ihre eigene kleine Nische, welche sie wunderbar ausfüllen. Als aufgewärmt könnte man dieses Werk höchstens bezeichnen, sollte man sich diesen metaphorischen Vorgang mit einem Flammenwerfer vorstellen, schließlich klingen die größtenteils spannenden Stücke nicht wie eine Wiederholung sondern eher wie eine wirklich gute Fortsetzung. Dass es bei der Fülle an Musikern und Genres heutzutage auch mal Überschneidungen gibt, ist wohl kaum vermeidbar und darum, meiner Meinung nach, auch nicht als großartiger Kritikpunkt an den Newcomern aus Frankreich zu sehen. Auf alle Fälle sind sämtliche Songs auf ALL CHENNELS OFF stark und verfügen über jede Menge Zugkraft, was das Album zu einem sehr schönen Debüt macht.

Anspieltipps:
 "All Channels Off", "Submarine", "Deadloss"

Tipp:
 Fans der oben genannten Einflüsse dürften auch dieses Album mögen.

Titel-Liste:
 
  1. All Channels off
  2. Loaded (Burnt)
  3. Submarine
  4. Dust and Rust
  5. Crash
  6. Deadloss
  7. The Wait
  8. On the Run
  9. Whisper (and dig the Ground)
  10. 600 Miles

Laufzeit:
 41:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/7weeksmusic 

  • Probehören und Kaufen:
    7 Weeks: ALL CHANNELS OFF


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