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Review: The Accursed |
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Album:
| | SEASONS OF THE SCYTHE, 2008, Locomotive |
Stil:
| | Thrash Metal / Death Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.S., 21.01.2008 |
Review:
| | Die aus Massachusetts stammenden The Accursed werfen mit SEASONS OF THE SCYTHE ihr erstes Langeisen in die hungrige Thasher-Meute, die das Album wohl sehr gerne annehmen wird, denn Unerfahrenheit merkt man diesen fünf jungen Gesellen nicht wirklich an. Im Gegenteil: Äußerst routiniert arbeitet man sich durch eine knappe dreiviertel Stunde Gitarrenmusik auf hohem Niveau.
Eröffnet wird das Album von einem langen Growl, dem man mit "Deities and Demigods" gleich einen eigenen Namen gegeben hat, bevor es mit der Thrash-Abrissbirne "Saw Tooth Smile" in die Vollen geht. Der Song besteht aus einem gelungenen Riff, klasse Solo-Passagen und dem prägnanten Gesang von Sänger Jonathan Helme. Besser kann man ein Album nicht beginnen.
Das anschließende "Seasons of the Sythe" kann das selbst vorgegebene Niveau leicht einhalten und ist seiner Rolle als Titeltrack voll und ganz würdig.
Weiter geht es mit "Fire of 1000 Cries" gegen den prinzipiell nichts einzuwenden ist, allerdings doch einen kleinen Haken hat: Auf diese zweistimmige Gesangsstelle mit cleanem Gesang hätte man besser verzichtet oder wenigstens versucht die Töne zu treffen, so bleibt diese aber eher negativ im Gedächtnis hängen.
"I am Famine" besitzt ein ruhiges und atmosphärisches Intro, das sich aber schnell zum Death/Thrash-Monster entwickelt, das man ohne Bedenken jedem Fan von Legion of the Damned empfehlen kann.
"Aftermath of Sorrow" ist ein klassischer Thrash-Song mit netten Solos und einem zum Mitgrölen einladenden Refrain.
"The Rider" passt ganz gut ins bisherige Schema und bringt daher nichts wirklich Neues mehr, was jedoch keineswegs die Qualität des Songs abstreiten soll.
"Land of the Dead" hingegen überrascht mit einem akustischen Mittelteil und dazugehörigem cleanen Gesang, der dieses Mal auch wirklich gelungen ist. Klasse Song!
"Slaughter the Gods" ist neben einem interessanten Titel der wohl aggressivste Song des Albums.
"Cold is the Grave" und "Funeral March" kann man vernachlässigen, da es sich hierbei um eher schwächere Songs handelt.
"Das Beste hebt man sich für den Schluss auf" haben sich The Acursed wohl gedacht, als sie die beiden Titel "The black Thrash" und "Armageddon Eulogy" an das Ende des Albums klebten. Bei beiden Songs handelt es sich um astreine Thrasher, die zum genüsslichen Mitbangen einladen.
Fazit: SEASONS OF THE SCYTHE ist eine absolut gelungene Scheibe, die man getrost weiterempfehlen kann, da sich beim Hören zu keinem Zeitpunkt Langeweile einstellt und man auch nach wiederholtem Hören noch neue Dinge entdecken kann. |
Anspieltipps:
| | "Land of the Dead", "The black Thrash", "Armageddon Eulogy" |
Titel-Liste:
| | - Deities and Demigods
- Saw Tooth Smile
- Seasons of the Scythe
- Fire of 1000 Cries
- I am Famine
- Aftermath of Sorrow
- The Rider
- Land of the Dead
- Slaughter the Gods
- Cold is the Grave
- Funeral March
- The black Thrash
- Armageddon Eulogy
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/theaccursed  |
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