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Review: Airtime |
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Album:
| | LIBERTY MANIFESTO, 2007, Escape Music |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.H., 18.12.2007 |
Review:
| | Airtime die die neue Band von Rik Emmett und Michael Schotton. Während vielen Fans des kanadischen Hard Rocks Rik Emmett als Gitarrist der Gruppe Triumph sehr bekannt sein dürft, musste auch ich bei dem Namen Michael Schotton etwas nach denken, bis ich wusste, dass er mal bei Von Groove (ebenfalls Kanada) mitspielte.
Vor vier Jahren lernte sich die beiden kennen und man einigte sich darauf, dass man mal dem Song-Writing für ein Hardrock-Album mit progressiven Anstrich beginnen könnte.
Zuerst sollte Schotton nur Gitarre spielen, aber Rik Emmett, der den Bass zupft und singt, war von den sängerischen Qualitäten seines neuen Partners ebenfalls so angetan, dass Schotton nun auch seinen Mann am Mikrofon steht. Nun dauerte es trotzdem noch vier Jahren bis zum Release des Debüts LIBERTY MANIFESTO - und das aus gutem Grund, denn Airtime sollte nie ein Studioprojekt werden, sondern eine klassische Band, so dass es sehr lange dauerte, bis der Sound für beide Musiker überzeugend klang. Die Musik ist eindeutig inspiriert von solchen Acts wie Rush, Led Zeppelin und auch Queen. Es ist also nicht verwunderlich, dass man ab und an wirklich progressive Phasen hört, aber im großen und ganzen überzeugt die Songs allesamt durch klassische Arrangements, denn das Gesamtpaket ist absolut glaubwürdig und sehr ambitioniert eingespielt.
Da Rik Emmett woh bei den ersten Songs der CD das Sagen hatte, überrascht es auch nicht, dass Nummern wie das funkig angehauchte "Edge of your mind" oder das schwere und verdammt coole eingespielte "Midnight black & blue" doch sehr an Triumph erinnern.
Ebenfalls überzeugend ist "Liberty", dass zum ersten Mal auf der CD auch einen progressiven Anstrich hat, da gibt es einige sehr geniale Breaks zu hören.
Nach dem ruhigen Instrumental "Headstream" hört man dann mit "River runs deep" eine lupenreine Melodic Rock - Nummer, die durch einen Ohrwurm besticht, der sich gewaschen hat, während "Find your Way" wieder etwas experimenteller daher kommt, aber erneut durch einen angenehmen Refrain überrascht.
Bei "Addicted" darf dann auch mal amtlich gerockt werden, nur damit man mit "Code 9" wieder eine verdammt coole und funky Melodic Rock - Nummer hört.
Während "Rise" erneut an alte Werke von Triumph erinnert, ist "Moving Day" eine sehr schöne Ballade geworden.
"Transmutation" ist dann eine eindeutige Hommage an Led Zeppelin geworden - und die ist sogar noch sehr gelungen. Die CD wird mit dem ganz starken "Crying' Shame" abgeschlossen und ich drücke sofort auf Repeat, denn dieses Werk werde ich mir bestimmt noch öfters anhören.
Fazit: Komisch, da lag LIBERTY MANIFESTO so lange in unserem Reviewpool und keiner wollte die CD mal antesten, obwohl Jochen so davon schwärmte. Und das mit gutem Grund, denn Rik Emmett und Michael Shotton legen als Band Airtime damit eine verdammt frisch klingende Melodic Rock - CD vor, die nicht durch eine hohe Hitdichte überzeugt, sondern auch durch einen modern klingenden Sound. |
Anspieltipps:
| | "River runs deep", "Liberty", "Moving Day" |
Tipp:
| | Fans von Triumph müssen hier zugreifen, ach, was schreibe ich - hier müssen eigentlich alle Fans vom klassischen melodischen Hard Rock zugreifen, die CD ist einfach nur gelungen und ich kann nur hoffen, dass Airtime uns noch länger auf unserem musikalischen Weg begleiten werden. |
Titel-Liste:
| | - Edge of your Mind
- Midnight black & blue
- Liberty
- Headstream
- River runs deep
- Find your Way
- Addicted
- Code 9
- Rise
- Moving Day
- Transmutation
- Cryin' Shame
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.rikemmett.com  |
Empfehlen:
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