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Review: Alexis |
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Album:
| | BIRDS OF PREY, 2010, Pitch Black |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 13.04.2011 |
Review:
| | Hinter Alexis verbirgt sich der chilenische Sänger und Komponist Freddy Alexis, der schon in einigen Metal-Band seines Heimatlandes aktiv war. Eines seiner Projekte hieß auch Birds Of Prey. Bei der zum Rezensieren vorliegenden Scheibe ist BIRDS OF PREY allerdings der Albumtitel, während Alexis mithilfe von Gast- und Studiomusikern unter seinem Nachnamen als Bandbezeichung fungiert. Es ist somit auch das Debüt von Alexis' Solo-Projekt. Einziges weiteres halbfestes Bandmitglied ist Freddys alter Weggefährte aus Witchblade-Zeiten, der Gitarrist und Songwriter Gabriel Hidalgo.
Sehr bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass ein in Europa recht unbekannter chilenischer Künstler den Weg zu einem wenn auch enthusiastischen, aber zweifelsohne kleinen Label wie Pitch Black gefunden hat. Doch man kann dem in Zypern beheimateten Label zu der Signierung dieses Projekts durchaus gratulieren. Denn Alexis und sein Mitstreiter Hidalgo zeigen sich auf BIRDS OF PREY als ausgezeichnete Songwriter.
Das Songmaterial, das sich an einer Schnittmenge aus traditionellem Heavy Metal und epischem Power Metal abspielt, ist vielschichtig und abwechslungsreich. "Shadows" ist beispielsweise einer der epischen Tracks, die kraftvoll und treibend sind, aber dennoch auf die Erzeugung von Atmosphäre setzen und mit hymnischen Höhepunkten veredelt werden.
Das mehr emotional-epische "Golden Path" darf man dem Melodic Metal zurechnen, während "Friendly Fire" vom europäischen Power Metal beeinflusst zu sein scheint.
Beim mächtigen Titeltrack "Birds of Prey" kann man von einer Epic-Doom-Walze sprechen, die Candlemass alle Ehre macht.
Ab der zweiten Albumhälfte bekommt der Heavy Metal deutlichere Auftritte. Dabei ist "Breaking the Spell" noch ein eher recht verhaltener Stampfer. Mit "Metalizer II" wird dann fast die true-e Keule ausgepackt und eine Mischung aus Sabaton und Judas Priest zelebriert.
Beim ambienten Zwischenspiel "Forest" wird es nicht nur düster, sondern von der Atmosphäre her sogar ein bisschen Fantasy-like.
Die letzten drei Tracks entstanden schon zu Witchblade-Zeiten. Auch wenn sie kompositorisch nicht ganz bei dem anderen Material mithalten können, zeugen sie vom Songwriting-Händchen aus Frühtagen der beiden Komponisten. Das flotte und schön straighte "The Witchblade" wird bei Old-School-Fans sicherlich auch auf Begeisterung stoßen. Und in "Killing Truth" bringen Alexis eine klug bemessene Portion Symphonic-Bombast unter, die die Vielseitigkeit des Albums noch weiter steigert.
Fazit: Insgesamt ein gutes, vielschichtiges und abwechslungsreiches Album der chilenischen Truppe. Wie ich schon sagte: Pitch Black Records beweisen mit der Verpflichtung von Alexis wieder mal ein glückliches Signierung-Händchen. BIRDS OF PREY ist ein empfehlenswertes Werk für alle, die den Heavy Metal und Power Metal sehr vielseitig mögen. Und Bandleader Freddy Alexis & Co. brauchen sich da kompositorisch auch gar nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken.
BIRDS OF PREY ist ein gelungenes Debüt-Album von Alexis. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Shadows
- Golden Path
- Friendly Fire
- Birds of Prey
- Breaking the Spell
- Metalizer II
- Forest
- - - Bonus-Tracks - - - - Without you
- The Witchblade
- Killing Truth
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.freddyalexis.cl  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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