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Review: Alive At Last
 
Alive At Last - ALIVE AT LAST

Album:
 ALIVE AT LAST, 2013, DIY

Stil:
 Hardcore, Punk Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 D.R., 26.11.2013

Review:
 Was kann man sagen, über eine Band die zu ihren Wurzeln zurückkehren möchte. Eigentlich ist das immer eine gute Sache, aber die Jungs selbst sind noch gar nicht so alt. Das Album will daher aufzeigen, woher sie kommen und was sie geprägt hat. Also schauen bzw. besser hören wir uns das mal an.

"Devilution" beginnt zunächst recht flott und kraftvoll. Sobald aber der Gesang hinzukommt, wird die Härte zurückgefahren. Diese wird erst wieder aufgenommen, wenn die Jungs im Chorus singen bzw. shouten. Grundsätzlich ist der Song recht schnell und gut zugänglich. Aber von dem selbst genannten Hardcore Punk Rock sind wir noch einiges entfernt.
Das soll sich aber beim folgenden "Visions! Crash! Reality!" ändern. Zunächst beginnt der Track genauso wie der Opener startete. Doch dann wird auf einmal die Shout-Keule raus geholt. Auch wenn diese nicht dominiert. Aber immerhin wirkt der Song sogleich viel härter. Es bleibt dann aber leider aber auch bei einem Zwischenspiel. Eigentlich sehr schade.
"Burn These Bridges" will das wohl gleich gutmachen. Denn dieser startet mit den Shouts. Dann steigt der cleane Part ein und diese liefern sich ein Gefecht. Generell ist der Song deutlich schneller gehalten und die Screams kommen auch immer wieder vor.
"Captured After All" beginnt dann genauso brachial. Zumindest bis der Gesang einsetzt. Dieser wirkt Fehl am Platze. Auch wenn sich Mühe gegeben wird die Stimme kratzig klingen zu lassen. Dann wird es fast noch schlimmer, denn plötzlich wird die Stimme höher. Dadurch klingt der Gesang doch etwas schief. Die Jungs an den Gitarren, dem Bass und dem Drum leisten gute Arbeit, werden aber durch ihren Sänger in eine missliche Lage gebracht. Etwas nach der Hälfte wird es dann nochmal scheppernd und ohne Gesang. Die wohl beste Stelle im gesamten Song.
Bei "Who We Are" wird es dann gesanglich wieder besser. Musikalisch ist es auch nicht mehr so hart und der Gesang passt wiederum besser hierzu. Teilweise passen auch die Übergänge zwischen den normalen und den harten Parts nicht richtig. Es gibt einige gute Ansätze, die aber auch schnell im Keim erstickt werden. Auch hier gibt es dann einen instrumentalen Teil und anschließend gibt der Background eine tolle Chor-Leistung ab während der Sänger im Vordergrund singt. Das klingt wirklich gut und ist auch passend umgesetzt.
Feststellen lässt sich bereits, dass der cleane Gesang vor allem in den normalen Teilen besser rüber kommt. Dies ist auch beim folgenden "The Ghost" nachvollziehen. Da klingt das sehr passend und auch von den restlichen vier Jungs wird hier gut auf den Song und den Gesang eingegangen. Es folgt ein Tempowechsel mit Chor-Gesang. Der Wechsel ist nicht wirklich passend zu dem vorherigen Teil des Songs. Am Ende legen sich die Gitarristen noch ins Zeug und schmettern einige harte Riffs. Und zum Schluss folgt dann eine Klavierpassage.
Gleich um danach wieder in einen schnelleren Track zu landen. Die Shouts klingen sehr gut zum Rest der Musik. Auch der Chorus ist dann gut integriert worden. Dort wird etwas Härte raus genommen aber ohne den Song zu verunstalten. Sogar der cleane und der harte Gesang dürfen dann zusammen ran. Auch das harmoniert sehr gut. "The Beauty of Something little less golden" wirkt bisher am ausgereiftesten.
Danach wird wieder etwas Härte und Schnelligkeit raus genommen. Die Shouts werden nur phasenweise eingesetzt, vor allem in der Bridge. Sonst wird mit dem cleanen Gegenpart gearbeitet. Im Hintergrund geben die Jungs wieder alles und setzen noch ein Riffing an das dem Song seine Note verleiht. Im Zusammenarbeit mit dem Drumming gut umgesetzt.
"Forgive and Forget" setzten dann genau dort an wo Call November zuvor aufgehört hat. Aber eines ist etwas anders: das Tempo wird wieder höher angesetzt. Der Song ist gut aufeinander abgestimmt. Doch eine Überraschung haben sich die Jungs noch aufgehoben: es gibt dann eine weibliche Stimme. Dieser gehört Lucy Caffrey und gibt dem Song seine eigene Note.
Es wird dann ohne Umschweife in "Mountains" übergangen. Dieser ist sehr melodiös. Vor allem im Chorus merkt man dies. Der Track selbst ist nicht so hart wie es einige Vorgänger waren und daher ein ziemlich guter Rausschmeißer.

Fazit: Das Album ist recht durchwachsen. Es sind einige sehr vielversprechende Songs dabei, die aber nicht konsequent umgesetzt worden sind. Manchmal sind auch stimmliche Probleme ein Grund. Dann möchte man am liebsten die Player abschalten oder weiter drücken. Dann wiederum folgt ein super Track. Manchmal wollten die Jungs dann auch einfach zu viel. Da folgt dort ein Tempowechsel und dort eine Verlagerung, obwohl der Song an sich soweit gut umgesetzt wurde bis dato.

Anspieltipps:
 "The Beauty Of Something Little Less Golden" ist für mich der beste Track auf dem gesamten Album.

Titel-Liste:
 
  1. Devilution
  2. Visons! Crash! Reality!
  3. Burn These Bridges
  4. Captured After All
  5. Who We Are
  6. The Ghost
  7. The Beauty Of Something Little Less Golden
  8. Call November
  9. Forgive And Forget
  10. Mountains

Laufzeit:
 37:03 Min.

Band-Infos:
 
  • www.aliveatlast.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Alive At Last: ALIVE AT LAST


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